DE166522C - - Google Patents
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- DE166522C DE166522C DENDAT166522D DE166522DA DE166522C DE 166522 C DE166522 C DE 166522C DE NDAT166522 D DENDAT166522 D DE NDAT166522D DE 166522D A DE166522D A DE 166522DA DE 166522 C DE166522 C DE 166522C
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- contact lever
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L15/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
- H04L15/04—Apparatus or circuits at the transmitting end
- H04L15/06—Apparatus or circuits at the transmitting end with a restricted number of keys, e.g. separate key for each type of code element
- H04L15/08—Apparatus or circuits at the transmitting end with a restricted number of keys, e.g. separate key for each type of code element with a single key which transmits dots in one position and dashes in a second position
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Push-Button Switches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Morsetaster, welcher einen drehbaren
Kontakthebel trägt, der bei der Bewegung der Taste in der einen Richtung an einem Kontaktträger
schleift und einen oder mehrere Kontakte macht, während er bei der Bewegung der Taste in entgegengesetzter Richtung an
dem Kontaktträger vorübergeht, ohne denselben zu berühren. Die Erfindung bezweckt,
ίο bei großer Einfachheit der Tasterkonstruktion
und Sicherheit ihrer Wirkungsweise eine sehr rasche Zeichensendung zu ermöglichen. Diese
Zwecke werden der Erfindung zufolge dadurch erreicht, daß der Kontakthebel mit zwei Ausläufern ausgerüstet wird, von welchen
nur der eine Kontakt zu schließen vermag, und daß dieser Kontakthebel derart drehbar an der drehbaren Taste angeordnet
wird, daß der Abstand der Kontakthebelausläufer vom Drehpunkt des Kontakthebels kleiner ist als der Abstand derselben vom
Drehpunkt der Taste. Bei entsprechender Anordnung des Kontaktträgers vermögen hierbei bei Drehung der Taste die Kontakthebelausläufer
auf eine oder mehrere Reibflächen aufzulaufen, so daß infolge des Widerstandes der Reibfläche je nach der Bewegungsrichtung
der Taste der Kontakthebel in der einen oder der anderen Richtung gedreht wird. Da diese Drehung entgegengesetzt
der Drehungsrichtung der Taste erfolgt, weil die Reibung des jeweilig in Wirksamkeit
befindlichen Kontakthebelausläufers an der Reibfläche der Mitnahme des Kontakthebels
Widerstand leistet, so wird stets der Ausläufer, welcher in der Richtung der Tastendrehung
der hintere ist, von der Reibfläche entfernt. Je nach der Richtung der Tastenbewegung
ist also entweder der Kontakt gebende Kontakthebelausläufer oder der nicht Kontakt gebende in Berührung mit seiner
Reibfläche. Der Kontakt gebende Kontakthebelausläufer ist also nur bei der Bewegung
der Taste in der einen Richtung in Berührung mit der Fläche des Kontaktträgers, wie es
für die ordnungsmäßige Wirkungsweise erforderlich ist. Die Ausläufer des Kontakthebels
werden zweckmäßig als kleine Rädchen ausgebildet, von welchen das eine aus leitendem und das andere aus Isoliermaterial
besteht, und welche abwechselnd auf der Fläche des Kontaktträgers schleifen. Durch
einen Kraftantrieb (Feder o. dgl.) wird dafür Sorge getragen, daß der Kontakthebel jedesmal,
wenn seine Ausläufer außer Berührung mit der Reibfläche bezw. den Reibflächen getreten
sind, was nahe den Enden der Tastenbewegung der Fall ist, in eine Mittellage an der Taste übergeführt wird und auf diese
Weise die Umsteuerung des Kontakthebels eingeleitet wird.
Der neue Taster ist auf der beiliegenden Zeichnung in Seitenansicht dargestellt.
Der mit der Batterie verbundene Taster ist bei ι drehbar gelagert; der eine Arm 2 trägt
den Druckknopf 3, der andere Arm 4 den Kontaktradträger 20, welcher bei 21 drehbar
an dem Arm 4 gelagert ist und unter dem Druck der Federn 22, 23 steht. Der Federdruck
ist so bemessen, daß der Träger 20 in der Ruhestellung in der Verlängerung des Armes 4 liegt. Der Träger 20 nimmt zwei
in derselben Ebene drehbare Räder 24, 25 auf, von denen das eine (25) aus isolierendem
Material besteht, das andere (24) aus Metall und durch die Verbindung mit dem Träger
mit dem Arm 4 in leitender Verbindung steht. Beim Niederdrücken des Tasters trifft das
Rad 25 gegen die Kontaktfläche 7, welche auf einer festen, mit der Leitung verbundenen
metallischen Säule 26 angeordnet ist. Der Träger 20 erhält hierdurch eine leichte
Drehung nach unten; infolgedessen tritt während der ganzen Aufwärtsbewegung des
Hebelarmes 4 nur das isolierende Rad 25 und nicht das leitende Rad 24 mit der kreisbogenförmig
gestalteten Kontaktfläche 7 in Berührung. Beim Niedergang des Hebelarmes 4
dagegen, der durch die Feder 27 selbsttätig eingeleitet wird, findet das entgegengesetzte
statt; nur das Rad 24 gleitet auf der Kontakt-
zo fläche 7 und stellt, wenn dieselbe eine Reihe isolierender Einsätze besitzt, eine entsprechende
Anzahl kürzer oder länger andauernder Stromschlüsse her. Jedesmal, wenn die Räder 25, 24
beim Auf- oder Niedergang den Vorsprung der Säule 26 passiert haben, wird der Träger
20 durch eine der Federn 22, 23 in seine Mittellage zurückgebracht.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Morsetaster mit drehbarem Kontakthebe], dessen Kontaktstück bei jedem Arbeitsgange während der Tastenbewegung in der einen Richtung Kontakte schließt, bei der Bewegung der Taste in der anderen Richtung dagegen am Kontaktkörper vorübergeht, ohne denselben zu berühren, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Kontakthebel einen Kontakt schließenden und einen nicht Kontakt schließenden Ausläufer besitzt, welche Ausläufer bei der Tastenbewegung auf eine bezw. mehrere Reibflächen aufzulaufen vermögen und in den Endlagen der Taste von der bezw. den Reibflächen freigegeben werden, wobei durch geeigneten Kraftantrieb der Kontakthebel in seine Mittellage zur Taste gebracht wird, so daß bei jedesmaliger Umkehr. der Richtung der Tastenbewegung eine Vertauschung der mit der Reibfläche bezw. einer der Reibflächen in Berührung tretenden Kontakthebelausläufer erfolgt.
- 2. Morsetaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Kontakthebel beiderseitig unter Federdruck steht.
- 3. Morsetaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ausläufer des Kontakthebels die Form von Rädchen besitzen, von welchen das eine aus isolierendem und das andere aus leitendem Material besteht, und welchen beiden der Kontaktkörper als Reibfläche dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166522C true DE166522C (de) |
Family
ID=431911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166522D Active DE166522C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166522C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE752000C (de) * | 1941-04-09 | 1953-07-27 | Siemens Und Halske A G | Schalter fuer Telegrafengeraete, dessen Kontakte mit Hilfe eines Ausweichgliedes auf dem Hinweg unbetaetigt bleiben, auf dem Rueckweg in die Nullstellung aber betaetigt werden |
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- DE DENDAT166522D patent/DE166522C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE752000C (de) * | 1941-04-09 | 1953-07-27 | Siemens Und Halske A G | Schalter fuer Telegrafengeraete, dessen Kontakte mit Hilfe eines Ausweichgliedes auf dem Hinweg unbetaetigt bleiben, auf dem Rueckweg in die Nullstellung aber betaetigt werden |
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