DE166324C - - Google Patents

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DE166324C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 166324 KLASSE 42/.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Änderung der durch Patent 146137 angegebenen selbsttätigen Wage für Flüssigkeiten. Die Änderung besteht darin, daß die Steuerung des Zufluß- und des Ablaufventils durch einen am Wagegestell gelagerten zweiarmigen Hebel erfolgt, der im Drehpunkt mit einer Sperrscheibe verbunden ist, die von einem am Wagebalken befestigten Anschlag und einer Klinke beeinflußt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Wage der erwähnten Art in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 dieselbe in der Draufsicht und Fig. 3 in der Vorderansicht, teilweise im Schnitt.
ι ist das Gestell der Wage, an welchem der Hebel 2 mit dem Laufgewicht 3 auf Schneiden 4 drehbar aufgehängt ist. Am kurzen Arm des Hebels 2 hängt mittels eines Bügels 5 ein Balken 6, der mittels Hängeeisen 7 den Wagekasten α trägt. Der Boden des Kastens α ist gewölbt und an seiner tiefsten Stelle das Auslaufventil s angeordnet.
Das Gestell 1 ist mit einem festen Arm 10 versehen, an welchem der Zapfen q angebracht ist, um den der Hebel r r1 sich drehen kann. Der Arm r ist gebogen und reicht bis über das Ablaufventil s, so daß er mittels einer Schnur oder Stange t das Ventil tragen kann. Der Arm r1 ist mittels einer Zug
Stange 8 mit dem Hebel/ verbunden, der um den Zapfen e auf einem festen Arm 9 drehbar ist. Auf dem Hebel / ruht die Stange g des Zulaufventils d. Dieses Öffnet und schließt das Zulaufrohr c. Der Hebel r r1 trägt eine mit einer Sperrnase versehene Scheibe h, in die die Klinke k, die um den Zapfen m des Armes 10 drehbar ist, eingreifen kann. Sie wird mittels eines am kurzen Arm des Hebels 2 angebrachten Ansatzes ρ ausgelöst.
Die Anordnung wirkt in folgender Weise: Bei der in Fig. 3 angegebenen Lage der Wage wird der Sperransatz h von der Klinke k festgehalten, das Zulaufventil d steht offen, während das Ablaufventil s geschlossen gehalten wird. Die Flüssigkeit strömt also in den Behälter α ein. Wenn diejenige Menge Flüssigkeit, die abgewogen werden soll, im Behälter α vorhanden ist, kippt der Hebel 2 um, stößt den Ansatz ρ dadurch auf die Klinke k und löst diese aus der Sperrnase h aus. Dadurch wird der Hebel r r1 frei und in der Pfeilrichtung (Fig. 3) gedreht, so daß das Zulaufventil d geschlossen und gleichzeitig das Ablaufventil s geöffnet wird. Die Flüssigkeit kann dann aus dem Behälter α herausströmen. Der Hebel 2 fällt demnächst zurück, indem der Wagenkastens, der jetzt leichter geworden ist, in die Höhe gehoben wird. Der Vorgang kann darauf wiederholt werden,

Claims (1)

  1. wenn man den Hebel r r1 dreht, bis der
    Sperransatz h wieder von der Klinke k gefangen wird.
    Anstatt den Hebel r r1 auf einem festen
    Zapfen q drehbar anzuordnen, können die
    Hebelarme rrl auf einer Achse angeordnet sein,
    die sich in Lagern am Gestell drehen kann.
    Patent-A ν speuch:
    ίο Selbsttätige Wage für Flüssigkeiten
    nach Patent 14613 7., dadurch gekennzeich
    net, daß die Steuerung des Zuflußventils (d) und des Ablaufventils fs) durch einen am Wagegestell (1, 10) gelagerten, zweiarmigen Hebel fr r1) erfolgt, der einerseits das Ablaufventil fs) und andererseits den das Zuflußventil (d) stützenden Hebel ff) trägt und im Drehpunkt fq) mit einer Sperrscheibe (h) verbunden ist, die von einem am Wagebalken (2) befestigten Anschlag fp) und einer Klinke fk) beeinflußt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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