DE166287C - - Google Patents

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DE166287C
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needle
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loop
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/02Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2203/00Selection of machines, accessories or parts of the same kind

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 166287 KLASSE 52«.
Zusatz zum Patente 162902 vom 17.Februar 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Oktober 1904 ab. Längste Dauer: 16. Februar 1919.
Bei der Maschine des Hauptpatentes machen die beiden Nadeln stets genau die gleiche Bewegung. Dabei wird der Vorderfaden, welcher durch die beiden Greifer zu einer Dreieckschleife ausgezogen und unter die zweite Nadel geführt wird, scharf um die Kante des Vordernadelöhrs herumgebogen. Da es sich um eine beinahe rechtwinklige Biegung handelt, so erhält der Faden hierbei einen Kniff, welcher später sehr schädlich auf die Schleifenbildung einwirkt. Dieser Kniff verbleibt im Faden und erschwert durch die Knickung des Fadens die richtige Schleifenbildung für das Eingreifen des Schiffchens oder Greifers, und es stellen sich Fehlstiche ein, welche zu Fadenbrüchen führen.
Dieser Übelstand soll dadurch vermieden werden, daß die Vordernadel während der Bildung der dreieckigen Schleife um 90 ° oder annähernd 90° verdreht wird, derart, daß das Nadelöhr eine solche Richtung erhält, daß der Faden beim Ausziehen der Schleife, ohne seitwärts umgebogen zu
werden, aus dem Öhr austritt. Dadurch wird auch Verletzungen des Fadens an der Kante des Nadelöhrs vorgebeugt.
In dieser Stellung darf die Vordernadel natürlich nicht in den Stoff einstechen bezw.
darf dieselbe ihre Abwärtsbewegung in dieser Stellung nicht vollenden, da sie dann ja nicht die richtige Stellung gegenüber der Greiferspitze oder dem Schiffchen haben würde. Deswegen ist die Maschine mit einer Drehvorrichtung für die Vordernadel ausgerüstet, welche die letztere, nachdem die Dreieckschleife ausgezogen ist, um ungefähr 90 ° herumdreht, so daß das öhr der Vordernadel dem der Hinternadel wieder parallel gerichtet ist.
Die Drehvorrichtung läßt sich am einfachsten in der Weise einrichten, daß die Stange, welche die beiden Nadeln trägt, mit einer Längsbohrung für die vordere Nadelstange versehen wird, in welcher die letztere drehbar ruht. Die Drehung selbst läßt sich dann durch eine Kulisse oder durch einen anderen geeigneten Maschinenteil bewirken. Die Hinternadel wird durch diese Vorrichtung nicht beeinflußt, dieselbe führt vielmehr ihre einfache regelmäßige Auf- und Abbewegung aus.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 die Kopfplatte der im Hauptpatent dargestellten Maschine in einer Innenansicht dargestellt. Die gemeinsame Bewegungsstange a für die Nadeln .b und c ruht senkrecht verschiebbar in den Lagern α2 der Kopfplatte. In bekannter Weise wird die Drehung der Stange in auf der Zeichnung nicht dargestellter Art verhindert. Die Nadel c (die Hinternadel) sitzt fest an der Stange a, die
Nadel b hingegen sitzt an einer Welle ti und diese ruht drehbar in einer Längsbohrung der Stangen, wie das aus Fig. 2, welche einen Schnitt durch die Stange α zeigt, erkennbar ist. Die Welle u ist durch ihre Lagerung gegen Längsbewegungen in der Stange α gesichert.
Auf der Kopfplatte al sitzt eine Kulisse v, welche in Fig. 3 noch in einer um go° verdrehten Ansicht (nach Fig. 1 von links gesehen) herausgezeichnet ist. In den Führungsschlitz v1 dieser Kulisse greift ein Rollenzapfen u1 der Welle u ein, und es ist der Schlitz v1 so gestaltet, daß die Nadel b bis zum Einstechen ohne Verdrehung niedergeführt wird, daß dann aber eine Drehung um annähernd 90° erfolgt, während die Nadel in der Nähe der Tieflage wieder eine kurze Bewegung ohne Drehung ausführt.
In Fig. I ist die Drehnadel b in der Hochstellung gezeigt, und es ist durch das eingezeichnete Fadenstück die Stellung des Nadelöhrs angedeutet. Es ist ersichtlich, daß, während der Faden der Nadele senkrecht zur Bildebene gerichtet ist, der Faden der Nadel b in Richtung dieser Ebene verläuft. In Fig. 2, welche den Schnitt durch die Stange α darstellt, ist angenommen, daß die Stange α sich in der Tiefstellung befindet. Infolgedessen hat auch hier der Faden der Nadel c eine Richtung senkrecht auf die Ebene der Zeichnung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zweinadelzierstichnähmaschine nach Patent 162902, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel (b), deren Faden vor dem Einstechen zu einer Schleife ausgezogen wird, derart drehbar angeordnet ist, daß der Öhrdurchstoß beim Ausziehen der Schleife in derselben Richtung verläuft, in der der Faden von der Nadel fort zur Schleife ausgezogen wird, während in der Stellung, in welcher der Greifer oder das Schiffchen die Faderischleife erfassen soll, das öhr der Nadel (b) um 90 ° oder annähernd 900 verdreht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT166287D Active DE166287C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE166287C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0259278A1 (de) * 1986-09-01 1988-03-09 Mario Ciucani Vorrichtung, um die Arbeitsstellung zweier parallelen Nadelbarren einer automatischen Nähmaschine miteinander Auszutauschen
EP0317516A1 (de) * 1987-11-17 1989-05-24 Pio Simoni Orientiervorrichtung für die Nadeln einer automatischen Nähmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0259278A1 (de) * 1986-09-01 1988-03-09 Mario Ciucani Vorrichtung, um die Arbeitsstellung zweier parallelen Nadelbarren einer automatischen Nähmaschine miteinander Auszutauschen
EP0317516A1 (de) * 1987-11-17 1989-05-24 Pio Simoni Orientiervorrichtung für die Nadeln einer automatischen Nähmaschine

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