DE166258C - - Google Patents

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DE166258C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
-JVl 166258 KLASSE 82 b.
Die Erfindung bezieht sich auf Schleudermaschinen zum ununterbrochenen Beseitigen von aus einer Flüssigkeit ausgeschiedenen, festen Bestandteilen mittels Schöpfräder, die sich planetenartig zur Trommel sowie gleichzeitig um ihre eigene Achse drehen, dabei die am Trommelumfang sich ablagernden, festen Bestandteile wegnehmen und zu einem Punkt in der Nähe der Trommelmitte führen.
ίο Die Schöpfer oder Schaufeln waren bisher derart angeordnet, daß sie die festen Bestandteile unmittelbar von dem Trommelumfang abnehmen. Es hat sich nun herausgestellt, daß die Aufnahmefähigkeit der Schöpfer in diesem Fall verhältnismäßig gering ist.
Die Erfindung betrifft eine derartige Abänderung der genannten Vorrichtung, daß das Aufnahmevermögen der Schöpfer wesentlich erhöht wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, und zwar ist in
Fig. ι eine Schleudertrommel im Schnitt dargestellt, während
Fig. 2 dieselbe von oben gesehen, bei abgenommenem Deckel, wiedergibt.
Die Schleudertrommel besteht aus einem oberen Teil oder Deckel α und einem unteren Teil oder Boden b, welche in üblicher Weise miteinander verschraubt oder anderweitig verbunden sind. Die Achse c der Schleudertrommel trägt einen Flansch d, mit dem der Boden der Trommel vernietet ist. Gegebenenfalls können Flansch und Trommelboden aber auch aus einem Stück gefertigt sein. Der Boden weist eine mittlere Öffnung k auf, an die sich nach unten Kanäle / anschließen, welche dadurch entstanden sein können, daß zwischen Flansch d und Trommelboden ein entsprechender Spielraum gelassen wird. Die Trommelachse ist hohl und nimmt eine zweite Achse e in sich auf, die in die Trommel hineinragt und hier ein an der Nabe f sitzendes Kreuzstück g oder eine Scheibe trägt. Auf Zapfen i dieses Kreuzstückes sitzen die bekannten Schöpfräder h. Letztere sind mit Zahnrädern ρ versehen, die ihrerseits mit einer gezahnten Scheibe in in Eingriff stehen. Diese Scheibe kann durch Streben η ο. dgl. vom Trommeldeckel α getragen werden. Die Schöpfräder drehen sich sowohl um ihre eigenen Achsen i, als auch planetenartig um die Trommelachse, wenn die Achsen c und e voneinander abweichende Umlaufsgeschwindigkeit haben.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sitzen an dem Kreuzstück g bogenförmige Abstreicher 0, die mit ihrer Spitze bis an die Trommelwand reichen 3 wobei die Bogenöffnung den an der Trommelwand abgelagerten, festen Stoffen entgegengeführt wird. Die Abstreicher ο umschließen gleichzeitig etwa zur Hälfte die vorerwähnten Schaufeloder Schöpf räder h.
Die durch die bogenförmigen Abstreicher 0 bei ihrer Drehung aufgenommenen, festen Stoffe werden auf diese Weise mittels der Schaufel- oder Schöpf räder h an den Abstreichern ο entlang durch die vorgelagerte Flüssigkeitsschicht zu einem Punkt in der Nähe der Trommelmitte geführt. Hier lösen sich die festen Stoffe von den Schaufeln oder
Schöpfern ab und fallen durch Öffnungen r des Kreuzstückes g und weiterhin durch die mittlere Öffnung k des Trommelbodens, um schließlich durch die Kanäle / weggeschafft zu werden.
Hiernach wirkt ausschließlich die Spitze der Bogenstücke ο als Abstreicher, während der übrige Teil der Bogenstücke als Führung oder Leitflächen für die mittels der Schaufel- oder Schöpfräder h weiter beförderten, festen Stoffe dienen.
Die Anordnung solcher Abstreicher ist natürlich nicht auf Schleudermaschinen derjenigen Art beschränkt, wie sie durch die Zeichnung wiedergegeben sind. Sie können z. B. auch bei elliptischen Trommeln Anwendung finden, bei welchen die Schaufelräder h ausschließlich um ihre eigenen Achsen sich drehen. Die Abstreicher ο dienen alsdann ausschließlich als Führung oder Leitflächen für die festen Stoffe. Bei Schleudertrommeln von teils zylindrischer, teils kegeliger Form, die mit einem Einsatz versehen sind, können ebenfalls Abstreicher der erwähnten Art in Anwendung kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schleudermaschine mit innerhalb der Schleudertrommel angeordneten Schaufeloder Schöpfrädern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel- oder Schöpfräder (h) teilweise von Abstreichern (0) umgeben sind, deren Spitze bis in die Nähe der Trommelwand reicht und in der Bewegungsrichtung der die Abstreicher (o) tragenden Achse zur Trommel liegt, so daß die festen Stoffe durch die Spitze der Abstreicher aufgenommen und darauf mittels der Schaufel- oder Schöpf räder (h) in die Nähe der Trommelmitte befördert werden, wobei die Abstreicher (o) als Führungs- oder Leitflächen dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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