DE166252C - - Google Patents
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- DE166252C DE166252C DENDAT166252D DE166252DA DE166252C DE 166252 C DE166252 C DE 166252C DE NDAT166252 D DENDAT166252 D DE NDAT166252D DE 166252D A DE166252D A DE 166252DA DE 166252 C DE166252 C DE 166252C
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- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F17/00—Flags; Banners; Mountings therefor
-
- G—PHYSICS
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- G09F2017/0033—Flag materials
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- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 166252 KLASSE 74 d.
AUGUST PETERS in CÖLN a. Rh.
Es ist bekannt, wehende Flaggen um die Fahnenstange herum zu wickeln und alsdann
die Flagge in telesköpartig ausziehbare Rohre einzuschieben.
Bei solchen militärischen Flaggensignalen, welche aus einer quadratischen gerade oder
übereck stehenden Signalfläche bestehen, war bisher das teleskopartige Einschieben in
Rohre nicht möglich, obwohl gerade diese
ίο Art von Flaggensignalen beim Transport große Unbequemlichkeiten verursacht und
häufigen Beschädigungen ausgesetzt ist.
Diesen Nachteil zu beseitigen, bildet den Zweck der Erfindung. Die Erfindung besteht
darin, daß an der in das Teleskoprohr einschiebbaren Flaggenstange zwei gekreuzte
Stäbchen, über welche das quadratische Flaggentuch durch Anknöpfung ausgespannt ist, in ihrem Kreuzungspunkt drehbar angeordnet
sind. Will man das Flaggensignal in das Rohr einschieben, so braucht man nur das Signaltuch von dem einen der beiden
Stäbchen abzuknöpfen, worauf man die Stäbchen in eine Richtung mit der Flaggenstange
zusammenklappt, und nachdem alsdann das Signaltuch um die Stäbchen und die Flaggenstange
herumgewickelt worden ist, läßt sich das ganze Flaggensignal ohne weiteres teleskopartig zusammenschieben, so daß es
nunmehr innerhalb der Rohre vollkommen geschützt liegt und leicht transportiert werden
kann.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 8 der Zeichnung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht.
Bei der ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 3) ist das untere Ende der
Flaggenstange α innerhalb des Rohres b verschiebbar,
welches seinerseits wieder in dem Rohr c aus- und eingeschoben werden kann.
In der Mitte der Flaggenstange α sind mittels des Zapfens d die beiden sich überkreuzenden
Stäbchen e und f drehbar gelagert. An den vier Enden dieser Stäbchen
sind Knöpfe g angebracht, mittels deren das in beliebiger Farbe ausgeführte Flaggentuch h
über die Kreuzstäbchen gespannt werden kann. Das auf diese Weise entstehende quadratische Signal läßt sich um den Mittelzapfen
d beliebig drehen, derart, daß die Signalfläche in Fig. 1 gerade, in Fig. 2 dagegen
übereck zu stehen kommt, um auf diese Weise verschiedene Signale markieren zu können.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist das eine Stäbchen e an der \7orderseite, das andere
Stäbchen f dagegen an der Hinterseite der Flaggenstange α drehbar. Knöpft man das
Fahnentuch h etwa von den Enden des Stäbchens /"ab, so kann man beide Stäbchen e
und f in eine Richtung mit der Fahnenstange α drehen, so daß sie an der letzteren
dicht anliegen. Alsdann wickelt man das Fahnentuch h, wie in Fig. 3 dargestellt, um
die Stäbchen in Spiralwindung herum und kann nunmehr das ganze Signal teleskopartig
zusammenschieben (Fig. 8). Am oberen Ende der Fahnenstange α ist ein Deckel i befestigt,
welcher nach dem Zusammenschieben des
Signales das obere Ende des Außenrohres c verschließt und hierdurch während des Transportes
das Hineingelangen von Regen und Staub in das Rohr verhindert. Das untere Ende des Außenrohres c ist mit einer Spitze k
versehen, um das Signal, wenn es ausgezogen ist, erforderlichenfalls in das Erdreich einstoßen
zu können.
Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsform besitzt das Signal nur einen
Auszug. Das untere Ende des Rohres b ist hierbei statt mit .einer Spitze mit einer Verschlußplatte
/ versehen. Das ganze Signal ist kleiner gebaut als das vorher beschriebene und soll insbesondere als Handsignal dienen.
Die beim Ausziehen des Signales in Wirksamkeit tretende Feststellvorrichtung ist in
den Fig. 5 und 6 für sich besonders in größerem Maßstabe dargestellt. Das untere
Ende des Rohres b ist am Außenumfang ringsum mit einer Verstärkung m, das obere
Ende des Rohres c dagegen am Innenumfang ringsum mit einer Verstärkung η versehen.
Beide Verstärkungen können durch angelötete Hülsen gebildet werden und kommen beim Ausziehen der Rohre miteinander in
Berührung, wodurch sie ein Herausfallen des Rohres b aus dem Rohre c verhindern. Die
untere Verstärkung m ist, wie insbesondere aus Fig. 6 ersichtlich, an einer Stelle ihrer
Oberkante mit einer bogenförmigen Verlängerung 0 versehen, die in eine ähnlich gestaltete
Vertiefung der Verstärkung η hineinpaßt und hierdurch die richtige Stellung der
Rohre gegeneinander sichert. In dieser Stellung kommt eine unter der Einwirkung der Feder ρ stehende Schnappfalle q zur Wirkung,
die mittels des Stiftes r an einer im unteren Ende des Rohres b befestigten
Büchse s drehbar gelagert ist. Solange das Rohr b noch nicht ganz ausgezogen ist,
nimmt die Schnappfalle q die punktiert gezeichnete Stellung ql ein, in welcher sie durch
einen in der Wandung des Rohres b angebrachten Schlitz . t hindurchragt. Sobald
jedoch das Rohr b vollkommen ausgezogen wird, bis der Vorsprung ο in die zugehörige
Vertiefung eingreift, wird die Schnappfalle q durch die Kraft der Feder ρ in die Öffnung u,
die am Umfang des Rohres c angebracht ist, hineingedrückt und hält auf diese Weise die
beiden Rohre in ihrer gegenseitigen Stellung fest. Gelangt die Nase 0 nicht genau in die
zugehörige Vertiefung hinein, so braucht man das eine Rohr nur etwas gegen das
andere zu drehen, um die richtige Stellung der Rohre gegeneinander zu erhalten. Um
das Rohr b wieder einschieben zu können, muß man die Schnappfalle q mit dem Finger
wieder einwärts drücken.
Selbstverständlich könnte man auch andere Konstruktionen als die beschriebene wählen,
insbesondere könnte die gegenseitige Feststellung der Rohre usw. auch in anderer
Weise ausgeführt werden.
Claims (1)
- Patent-An SPRU ch:Teleskopartig ausziehbares, beim Transport innerhalb der Rohre geschützt liegendes Flaggensignal, dadurch gekennzeichnet, daß an der in das Teleskoprohr einschiebbaren Flaggenstange (α) zwei gekreuzte Stäbchen (e und f), über welche das quadratische Flaggentuch (h) durch Anknöpfung ausgespannt ist, in ihrem Kreuzungspunkt (d) drehbar angeordnet sind, um sowohl die quadratische Signalfläche gerade oder übereck einstellen als auch nach teilweisem Abknöpfen und Herumwickeln des Signaltuches um die in eine Richtung mit der Flaggenstange zusammengeklappten Kreuzstäbchen das ganze Signaltuch teleskopartig zusammenschieben zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166252C true DE166252C (de) |
Family
ID=431665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166252D Active DE166252C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166252C (de) |
-
0
- DE DENDAT166252D patent/DE166252C/de active Active
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