DE166167C - - Google Patents

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DE166167C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/27Rotating drums for treating leather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Häute und Felle werden zwecks Lockerung der Haare mehrmals (im ganzen 5 bis 25 Tage lang) in mit Kalkmilch gefüllte Gruben, sogen. Äscher, eingelegt. Das Herausnehmen aus den Äschern, das sogen. Aufschlagen, geschah bisher in der Weise, daß man die Häute einzeln mittels Zangen heraushob, was sehr mühsam und zeitraubend war.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Maschine, welche diese Arbeit in kürzerer Zeit zu leisten vermag. Das Wesen dieser Maschine besteht darin, daß ein mit Greifern besetztes endloses Kettenband mittels Räder, die allmählich in den Äscher gesenkt werden, durch diesen hindurchbewegt wird , wobei die Greifer die Häute einzeln herausheben.
Es sind zwar schon mechanisch bewegte Aufschlagvorrichtungen bekannt; diese heben jedoch alle in einem Äscher befindlichen Häute auf einmal heraus, was den Nachteil hat, daß die Äscherflüssigkeit nicht genügend von den einzelnen Häuten abtropfen kann. Ferner sind Maschinen bekannt, welche die Häute, die nebeneinander an wagerechten, durch eine endlose Kette bewegten Stäben hängen, in die Äscher senken und in gleicher Weise herausheben; das Aufhängen der Häute an den Stäben ist aber ebenso mühsam und zeitraubend wie das Aufschlagen mittels Zangen; außerdem haben derartige Maschinen selbst eine geringe Leistungsfähigkeit, da nur wenige Häute nebeneinander in einen Äscher von gewöhnlicher Größe eingehängt werden können, und da die Maschinen während des Äscherns über dem Äscher stehen bleiben müssen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar sind Fig. 1 und 2 schematische Darstellungen der Maschine bei verschiedenen gegenseitigen Stellungen ihrer Teile, während Fig. 3 und 4 den wesentlichsten Teil der Maschine in Seiten- bezw. Vorderansicht zeigen.
α (Fig. 1) ist der Äscher, b, c und d sind drei Paar Kettenräder, über welche zwei endlose Ketten e laufen. Letztere können durch einen die Achse . der Räder d mittels eines Riemengetriebes antreibenden Motor/ in Bewegung gesetzt werden. Die Achse der Räder b ruht beiderseits in Lagern g, welche auf Armen h sitzen; die oberen Enden dieser Arme sind zu Muttern i ausgebildet, durch welche zwei senkrechte Spindeln η hindurchgreifen. Ebenso sind die Achslager 0 der Räder c zu Muttern ausgebildet, durch welche zwei wagerechte Spindeln ρ hindurchgreifen. Letztere werden von der Achse der Räder d aus mittels Stirn- und Kegelräder angetrieben und treiben ihrerseits die Spindeln η mittels Kegelräder an; infolgedessen verschieben sich die Lager g und ο senkrecht bezw. wagerecht, wobei die ersteren in am Maschinengestell bezw. an den Seitenwänden des Äschers α angebrachten Führungen q und r gleiten, während die Lager 0 auf am Maschinengestell angebrachten Führungen s rollen.
Die Ketten e sind in gewissen Abständen durch wagerechte Stäbe / (Fig. 3 und 4) miteinander verbunden; auf diesen Stäben sitzen je vier bezw. fünf hakenförmige Greifer k.
Die Maschine wird über den mit Kalkmilch und Häuten gefüllten Äscher α gefahren (t, Fig. ι und 2, sind die Laufrollen) und in Gang gesetzt. Die Kette e bewegt sich dann in der Richtung des Pfeiles in Fig. ι und 2; gleichzeitig senken sich die Räder b allmählich in den Äscher a, während die Räder c sich in gleichem Maße nach rechts verschieben, so daß die Kette immer gespannt bleibt. Bei diesen Bewegungen erfassen die Greifer k immer tiefer liegende Häute m und heben dieselben einzeln aus dem Äscher heraus; die Häute werden dann bis zu der Stelle befördert, wo die Kette e über die Räder c läuft, und fallen dort infolge der veränderten Greiferstellung auf einen darunter gestellten Karren, und zwar verteilen sie sich auf eine größere Fläche, da die Räder c sich verschieben. Auf dem Wege vom Äscher bis zu genannten Rädern hat die an den Häuten haftende Äscherflüssigkeit genügend Zeit, um vollständig abzutropfen.
Haben die Teile die in Fig. 2 veranschaulichte Stellung erreicht, und sind alle Häute aufgeschlagen, so wird die Maschine umgesteuert, so daß die Räder b sich aus dem Äscher α heben und die Räder c sich nach links verschieben, bis die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung wieder erreicht ist.
Zum Nachspannen des Kettenbandes dienen zwei verstellbare Kettenräder u (Fig. 1 und 2).

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Aufschlagmaschine ; für Gerbereizwecke mit endloser Förderkette für die Häute, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Greifern (k) besetzte endlose Kette (e) mittels Räder (b), die allmählich in den Äscher (a) gesenkt werden, durch diesen hindurchbewegt wird, wobei die Greifer die Häute fm) einzeln herausheben.
2. Aufschlagmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette auch über Räder (c) läuft, welche in demselben Maße, wie die Räder (b) sich in den Äscher senken, sich wagerecht verschieben , so daß die Kette immer gespannt bleibt und die von den Greifern (k) herabfallenden Häute sich auf eine größere Fläche verteilen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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