DE165652C - - Google Patents

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DE165652C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/02Working rail or other metal track components on the spot
    • E01B31/12Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails
    • E01B31/17Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails by grinding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Schleifvorrichtung für festliegende Schienen, bei welcher in bekannter Weise ein Motor ein in der Achsenrichtung und senkrecht verstellbares Schleifrad antreibt, das zum Glattschleifen der Schienen an den Stoßstellen dient. Derartige bekannte Schleifvorrichtungen haben den Ubelstand, daß sie immer nur auf den Schienen selbst zu der Arbeitsstelle geführt
ίο werden können, da der die Schleifvorrichtung tragende Wagen seiner Einrichtung nach nur auf den Schienen laufen kann. Es ist aber wichtig, die Schleifvorrichtung auch ganz unabhängig von den Schienen von einer Arbeitsstelle zu einer anderen befördern zu können. Dieses wird bei der vorliegenden Erfindung dadurch ermöglicht, daß die Schleifvorrichtung an einem Wagen angebracht ist, der nicht nur mit den Führungsrollen für die Schienen versehen ist, sondern auch Laufräder besitzt, die so gelagert sind, daß sie beim Kippen des Wagens allein mit dem Erdboden in Berührung stehen. Der Wagen kann daher unter Benutzung dieser Laufräder auf ganz beliebigen Wegen nach der Arbeitsstelle gebracht werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 und 3 zwei schaübildliche Ansichten der Schleifvorrichtung, während die Fig. 2 nur einen Teil der Vorrichtung schaubildlich darstellt.
Unterhalb des Vorderendes A des Wagengestelles sind zwei Räder C für die Bewegung des Wagens auf den zu bearbeitenden Schienen angeordnet. Unterhalb des Hinterendes B des Gestelles ist eine Führungsrolle D angeordnet, welche an einer im Gestell senkrecht auf- und abbeweglichen Stange F befestigt ist und zur Führung des Wagens auf den Schienen und zur Einstellung des Schleifrades in der richtigen Höhe dient. Die Stange F kann in senkrechter Richtung mit Hilfe des Handrades K zur Veränderung der Höhenlage des Hinterendes des Gestelles verstellt werden, während die Räder C mit Hilfe des Handrades L gedreht werden. Der Antrieb des Schleifrades Y erfolgt von einem Motor R aus, der sein Treibmittel aus dem Behälter S erhält. Der Motor treibt durch ein Riemengetriebe die Welle X des Schleifrades Y an, wobei die Welle zur genauen Einstellung des Schleifrades über der zu schleifenden Fläche durch den Hebel Z verstellt werden kann. Zur Feststellung des Hebels Z dient die federnde Klinke A', die in Zähne B' einer am Gestell angebrachten Stange eingreift.
In Lagern C ist eine Stange D' drehbar gelagert, deren Enden bei E' kurbeiförmig gebogen sind und in die Achsen F' der Laufräder G' auslaufen. Bei Drehung der Stange D' werden infolge der Kurbeln E' die Achsen F' und die Räder G' gegen das Wagengestell gehoben oder gesenkt, so daß
ein Heben oder Senken der Gesamtvorrichtung stattfindet, falls die Räder G' den Erdboden berühren. Die Stange D' wird durch die als Handhabe ausgebildete Stange H' J' gedreht, und die Handhabe H' J' wird in der gesenkten Stellung durch den federnden, am Oberende mit einem Haken M' versehenen Hebel K' festgestellt.
Um die Vorrichtung zur Arbeitsstelle zu bewegen, wird die Handhabe J' niedergedrückt, bis die Stange H' durch den Haken M' festgehalten wird. Hierbei wird das Gestell angehoben, und man kann dann das Ende A des Gestelles niederdrücken, so daß das Ende .B in die Höhe gekippt wird und das Schleifrad nicht mit dem Erdboden in Berührung kommt.
In dieser Stellung wird dann die Vorrichtung nach der Arbeitsstelle gefahren, worauf man den Hebel K' zurückdrückt und dadurch die Handhabe H' J' auslöst. Hierdurch senkt sich die Gesamtvorrichtung, und es werden dann die Räder CD in der Schiene und das Schleifrad Y in der Arbeitsstellung eingestellt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Schleifvorrichtung für festliegende Schienen, bei welcher ein in der Achsen- und Höhenrichtung verstellbares Schleifrad durch einen Motor angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifrad mit den gesamten Stellvorrichtungen auf einem kippbaren, mit Führungsrollen (C DJ für die Schienen versehenen Wagen angeordnet ist, dessen flantschlose besondere Laufräder (G1J auf einer schwingbaren Kurbelachse (D' E' FJ derart angebracht sind, daß der Gesamtwagen bei Drehung dieser Achse von dem Erdboden gehoben oder darauf niedergelassen werden kann, um eine Fortbewegung des Wagens unabhängig von Schienengleisen zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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