DE16442C - Verfahren, nährstoffhaltige Flüssigkeiten zu konserviren - Google Patents
Verfahren, nährstoffhaltige Flüssigkeiten zu konservirenInfo
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- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23K—FODDER
- A23K10/00—Animal feeding-stuffs
- A23K10/30—Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms
- A23K10/37—Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms from waste material
- A23K10/38—Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms from waste material from distillers' or brewers' waste
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- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMI
Die Concentration der in Spiritus- und Prefshefefabriken gewonnenen Schlempe geschieht
auf folgende Weise:
Man trennt zuerst das Wasser von der Trockensubstanz der Schlempe durch Filtriren,
Centrifugiren oder Auspressen.
Zum Filtriren verwende ich eine Filtergrube oder ein Filtergrubensystem in Verbindung mit
einem Sammelbrunnen, wie solches in Fig. 1 dargestellt ist. Die Schlempe fliefst aus dem
Destillirapparat in die Filtergruben a; die Trockensubstanz bleibt in den Gruben α zurück,
und das mit den löslichen Nährstoffen der Schlempe beladene Wasser tritt durch die
Filterschicht c und die Rohre d in den Sammelbrunnen b, wo es durch das Rührwerk e mit
einem geeigneten Alkali vermischt und bis zur schwach alkalischen Reaction neutralisirt wird.
Dieses Wasser, welches mehr als die Hälfte der überhaupt in der Schlempe befindlichen
Nährstoffe gelöst enthält, die aber durch die zu grofse Verdünnung entwerthet sind, verwende
ich wie gewöhnliches Kesselspeisewasser zum Betrieb des Brennereidampfkessels und bereichere
dasselbe durch Abdampfen beliebig an Nährstoffen. Hat das Kesselwasser den gewünschten
Gehalt an Nährstoffen erreicht, so wird es zum Anbrühen der Beifuttermittel benutzt
und sammt diesen mit oder ohne Zugabe der Trockensubstanz der Schlempe verfüttert.
Ist eine Grube α gefüllt, so wird dieselbe mit einer mehrfachen Schicht hart gebrannter
Ziegel bedeckt und erhält nach einigen Tagen einen Uebergufs von Thon oder Lehm, um
die Trockensubstanz bei längerer Aufbewahrung durch Luftabschlufs möglichst vor Oxydation zu
schützen.
Fig. ι zeigen eine gefüllte Grube auf die beschriebene
Art verschlossen.
In der Fig. 1 bedeutet:
α die Filtergruben, b den Sammelbrunnen,
c die Filterschicht der Gruben, d die Sammelrohre, e das zum Mischen ibeim Neutralisiren
nöthige Rührwerk, / das Saugrohr der Kesselspeisepumpe.
Fig. ι und 2 zeigt die Filtergruben als Vieleck, Fig. 3 als Kreis, die einzelnen Gruben
radial um den Sammelbrunnen angebracht; die Anordnung der Gruben als an einander gereihte
Rechtecke mit dem Sammelbrunnen am Ende oder in der Mitte, wie in Fig. 4 dargestellt,
wird 'bei beschränktem Platz angewendet.
Die Concentration des in Kartoffelstärkefabriken gewonnenen Fruchtwassers, welches
die löslichen Nährstoffe der Kartoffel enthält, geschieht ebenfalls durch Verwendung des
Fruchtwassers als Speisewasser für den Dampf-, kessel; die concentrate Flüssigkeit wird zum
Anbrühen und Verkleistern der ausgepreisten Pulpe benutzt, wodurch dieselbe für Brennereizwecke
als Zusatz. zu Mais- oder Getreidemaischen tauglich gemacht oder direct als
Viehfutter verwendet werden kann.
Ferner können in gleicher Weise nährstoffhaltige Abfallwässer der Getreidestärkefabrikation,·
der Brauereien, der Zuckerfabriken etc. concentrirt und verwerthet werden, welche sonst
wegen zu höhen Wassergehaltes werthlos wären.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Die Concentration der in Spiritus- und Prefshefefabriken gewonnenen Schlempe durch Trennen der Trockensubstanz von dem mit den löslichen Nährstoffen beladenen Wasser und durch Abdampfen des letzteren · im Dampfkessel.Die Anwendung einer Filtergrube oder eines Filtergrubensystems in Verbindung mit einem Sammelbrunnen zum Trennen der Trockensubstanz von dem mit den löslichen Nährstoffen beladenen Wasser der Schlempe sowohl, als auch zum Aufbewahren der Trockensubstanz für späteren Verbrauch dienend.3. Die Concentration des in Kartoffelstärkefabriken gewonnenen Fruchtwassers durch Abdampfen im Dampfkessel und die Verwendung der concentrirten Flüssigkeit zum Anbrühen und Verkleistern der Pulpe.4. Die Concentration nährstoffhaltiger Flüssigkeiten und Abfallwässer der Getreidestärkefabriken, der Zuckerfabriken, der Brauereien u. s. w. durch Abdampfen im Dampfkessel.5. Die Verwendung nährstoffhaltiger Flüssigkeiten als Dampfkesselspeisewasser.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16442C true DE16442C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=293432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16442D Expired DE16442C (de) | Verfahren, nährstoffhaltige Flüssigkeiten zu konserviren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16442C (de) |
-
0
- DE DENDAT16442D patent/DE16442C/de not_active Expired
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