DE255171C - - Google Patents
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- DE255171C DE255171C DENDAT255171D DE255171DA DE255171C DE 255171 C DE255171 C DE 255171C DE NDAT255171 D DENDAT255171 D DE NDAT255171D DE 255171D A DE255171D A DE 255171DA DE 255171 C DE255171 C DE 255171C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05F—ORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
- C05F5/00—Fertilisers from distillery wastes, molasses, vinasses, sugar plant or similar wastes or residues, e.g. from waste originating from industrial processing of raw material of agricultural origin or derived products thereof
- C05F5/006—Waste from chemical processing of material, e.g. diestillation, roasting, cooking
-
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- Y02A40/10—Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 16. GRUPPE
in LILLE.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels
aus Rückständen der Zuckerfabrikation und Schlempewässern. Unter den vielen Vorschlagen,
welche schon zur Nutzbarmachung der Schlempewässer und der Schlammengen
der Zuckerfabrik zur Herstellung eines Düngemittels gemacht sind, gehört auch ein Verfahren,
nach welchem die Schlempewässer
ίο durch ungelöschten oder gelöschten Kalk derartig
behandelt werden, daß ein Zuckerkalk entsteht, welcher sehr viel Wasser zurückhält
und ein mehr oder weniger teigartiges Produkt liefert. Auch hat man schon den Zusatz
von Torf oder anderen faserartigen Stoffen zu den Schlempewässern der Zuckermelasse
in Vorschlag gebracht, um die Kalisalze der letzteren als Dungstoff nutzbar machen zu
können. Auch hat man schon die Schlempewasser mit einer geringen Menge Zuckerschlamm
versetzt, um ihre Säure vor der Verdampfung in Gegenwart von faserartigen
Materialien zu neutralisieren.
Das Verfahren nach vorliegender Erfindung unterscheidet sich von den bisher bekannten
Verfahren namentlich dadurch, daß man die gesamte Schlammenge der Zuckerfabrik mit
den gesamten Schlempewässern der auf Alkohol verarbeiteten Zuckermelasse und den
anderen Abwässern der Zuckerfabrikation in solchem Verhältnis mischt, daß die Mischung
eine teigartige Beschaffenheit hat und sich infolgedessen auf kontinuierlichem Wege trocknen
läßt.
Als Trocknungsverfahren kommt das an und für sich bekannte Verfahren in Betracht,
wonach die zu trocknende .Masse auf ein endloses Metallband gebracht wird, das einen
erhitzten Raum durchläuft, und von dem die auf diese Weise getrocknete Masse beim Ausgang
wieder abgenommen wird.
Das neue Verfahren bietet wesentliche Vorteile. Zunächst gibt es durch ein einfaches
Vermischen der Schlempewässer mit den Schlammengen der Zuckerfabrikation, so wie
beide aus ein und derselben Fabrik entstehen, eine teigartige Masse, die sich leicht trocknen
läßt. Die Zuckerfabrik wird auf diese Weise einfach und vollständig von allen Fabrikationsrückständen
entlastet. Ferner aber enthält der gewonnene Dünger sämtliche nährenden Bestandteile, die sich in der Zuckerrübe
befinden. Es wird also nur der Zucker aus den Zuckerrüben gewonnen, während die wertvollen, in dem Zuckerschlamm und der
Schlempe gesammelten Dungstoffe der Landwirtschaft zurückgegeben werden können. Zu
dem kommt noch, daß die Herstellung eines Düngemittels nach dem neuen Verfahren keinerlei
zusätzliche Fremdstoffe benötigt.
Claims (1)
- ' gesamten Schlempewässern der auf AlkoholPatent-Ansfruch: ι verarbeiteten Zuckermelasse in solchemVerfahren zur Herstellung eines Düngers Mengenverhältnis mischt, daß ein teig-unter Verwendung der Rückstände der j artiges Gemisch entsteht, welches in anZuckerfabrik und der Destillation, dadurch i sich bekannter Wejse in einem mit einemgekennzeichnet, daß man die gesamte ; endlosen Metallband arbeitenden TrockenSchlammenge der Zuckerfabrik mit den ] apparat getrocknet wird.DERUN GEDRUCKT IN DER REICHSIIRUCKERET.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255171C true DE255171C (de) |
Family
ID=513296
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255171D Active DE255171C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255171C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741782C (de) * | 1941-04-24 | 1943-11-17 | Bernhard Ambros | Verfahren zur Herstellung eines nicht staubenden Duengemittels durch Trocknen von Scheideschlamm |
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- DE DENDAT255171D patent/DE255171C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741782C (de) * | 1941-04-24 | 1943-11-17 | Bernhard Ambros | Verfahren zur Herstellung eines nicht staubenden Duengemittels durch Trocknen von Scheideschlamm |
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