DE164010C - - Google Patents

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DE164010C
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paper
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lambrequins
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F5/00Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges
    • B31F5/02Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by crimping or slotting or perforating
    • B31F5/027Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by crimping or slotting or perforating by perforating, e.g. by folding over the partially cut part

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

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Vorliegende Erfindung betrifft die bekannten, aus Papier gefertigten Tischläufer, Tisch - und Möbeldecken, Untersetzer usw., die in den verschiedensten Farben und Mustern bedruckt sind und einen Ersatz für die aus gewebtem Stoffe hergestellten und bestickten Gegenstände bilden.
Die Industrie ist auf diesem Gebiete sehr weit vorgeschritten; da aber der Ersatz der
ίο Stoffläufer usw. durch bedrucktes Papier, also durch einen minderwertigen Stoff, auch die Herstellung der Muster in der Art beeinflußt, daß auch letztere, dem Grundstoff entsprechend,! billig sein muß, so werden zum Ausführen der Muster Farben verwendet, die sich z. B. beim Verschütten von Wein o. dgl. lösen und dann auf das darunter liegende Tischtuch abfärben. Außerdem haftet den gebräuchlichen, aus Papier gefertigten
Tischläufern usw. noch der Übelstand an, daß sie sich infolge ihrer der oberen Seite entsprechend glatten Unterseite leicht verschieben und dann einen unschönen, unordentlichen Eindruck machen.
Alle diese Übelstände werden vermieden, wenn man dem Papierläufer u. dgl. eine rauhe oder wasserdichte Unterfütterung gibt, doch stellen sich hier wieder für die Praxis die Schwierigkeiten ein, daß die Verbindung des Schmuckteiles des Läufers mit einer Unterfütterung den Preis nicht merkbar erhöhen darf, da schon die Unterfütterung an sich eine Preiserhöhung in den Herstellungskosten bedingt, und man immer im Auge behalten muß, daß Papierläufer u. dgl. immer eine leicht verletzliche Ware bilden, deren Preis, diesem Nachteile entsprechend, billig sein muß. ;
Die Erfindung besteht nun in einer sicheren und zugleich billigen Verbindung des Schmuck- oder Gebrauchsteiles des Läufers usw. mit seiner Unterfütterung durch Zusammenpressen mit Hilfe einer durchbrochenen Musterung, die natürlich in der verschiedensten Weise ausgeführt sein kann. , '
Auf der Zeichnung ist das neue Verfahren an einem einfachen, unbedruckten Papiertischläufer klar gemacht.
Der aus dem bekannten dünnen Papier bestehende Tischläufer α erhält eine Unterlage b aus Papier und geht mit dieser zusammen durch die Walzen, welche so eingerichtet sind, daß sie die aus Fig. 1 ersichtlichen gelochten Seitenränder durch beide Papierlageii hindurchpressen. Infolge dieses Einpressens der Löcher c werden die Ränder der übereinander liegenden Löcher beider Papierlagen ineinander geschoben und gepreßt (Fig. 2), daß sie ein Zusammenhaften beider Papierlagen herbeiführen. Je enger die Lochung ist und einen je größeren Teil des Läufers sie einnimmt, desto fester haften beide Papierlagen zusammen. Führt man die Lochungen z. B. so aus, daß der Läufer hierdurch einen mehr' oder weniger gezackten Spitzenrand erhält, so ist der Oberteil des Läufers mit seiner Abfütterung oder seinem Unterteile so fest verbunden, daß man diese beiden Teile
in dem Spitzenrande nur mit Gewalt und nur bei größter Vorsicht ohne Zerreißen trennen kann.
Ist es erwünscht, "dem Läufer einen zarten Grundton zu geben, so nimmt man eine entsprechend farbige Unterlage, die dann durchscheint, gleichzeitig bei entsprechender Wahl ihrer Festigkeit die Festigkeit des Läufers erhöht, ohne daß hierdurch die Zartheit der
ίο Oberseite beeinträchtigt wird. ,
Um das Verschieben des Läufers auf dem Tischtuche oder seiner sonstigen Auflagefläche zu verhindern, wählt man eine rauhe Unter fütterung, und wenn der Tischläufer usw. für Flüssigkeiten undurchlässig sein soll, wird öl- oder Pergamentpapier genommen. Da solche Papiere aber eine glatte Fläche zeigen, so ist es vorteilhaft, das Ölpapier nicht als Unterfütterung, sondern als
ao Einlage zwischen Ober- und Unterteil zu verwenden, so daß der Läufer aus drei Papierlagen (Fig. 3) besteht. Die Verbindung aller drei Lagen geschieht aber wieder gleichzeitig durch den durchbrochenen Rand.
Natürlich kann man die Festigkeit der Verbindung der Papierlagen noch dadurch erhöhen, daß man die Ränder, welche durch Einpressen des durchbrochenen Musters miteinander verbunden sind, satiniert oder mit Klebstoff versieht, doch spielt hierbei der Klebstoff eine untergeordnete Rolle, da die eigentliche Verbindung durch das Ineinanderschieben und Pressen der feinen Randfasern der Durchbrechungen herbeigeführt wird. -

Claims (4)

., .-. Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Verbinden der Papieriischläufer, Papierdecken, Lambrequins u. dgl. mit einer Papierfütterung, dadurch gekennzeichnet, daß man den Oberstoff mit dem UnterstofE gleichzeitig durch Preßwalzen gehen läßt, welche beide Teile gleichzeitig durchbrechen und hierbei unter Druck die Ränder der Durchbrechungen miteinander vereinigen.
2. Tischläufer, Möbeldecken, Lambrequins aus Papier mit die Verbindung des Ober- mit dem Unterteile herstellendem durchbrochenen Rande.
3. Tischläufer u. dgl. nach Patent- : anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterfütterung aus rauhem oder für Flüssigkeit undurchlässigem Stoffe besteht.
4.. Tischläufer u. dgl. nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Tischläufer und seiner rauhen Unterfütterung eine für Flüssigkeit undurchlässige Stofflage angeordnet ist und alle drei Lagen durch die Durchbrechungen miteinander verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0355236A1 (de) * 1988-08-24 1990-02-28 Hubert Remy Verfahren zum Verbinden von Papierbögen durch Riffeln, insbesondere eines in sich gefalteten Bogens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0355236A1 (de) * 1988-08-24 1990-02-28 Hubert Remy Verfahren zum Verbinden von Papierbögen durch Riffeln, insbesondere eines in sich gefalteten Bogens
FR2635715A1 (fr) * 1988-08-24 1990-03-02 Remy Hubert Procede d'assemblage par scellement de feuilles de papier, notamment d'une feuille de papier repliee sur elle-meme

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