DE1628C - - Google Patents

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DE1628C
DE1628C DE000000001628DA DE1628DA DE1628C DE 1628 C DE1628 C DE 1628C DE 000000001628D A DE000000001628D A DE 000000001628DA DE 1628D A DE1628D A DE 1628DA DE 1628 C DE1628 C DE 1628C
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Patent-Anspruch: Die Anwendung eines Hinterharnisches α bei Herstellung gazebündiger, gemusterter Stoffe, wie dies beschrieben und durch Zeichnung erläutert ist, wodurch man erreicht :
1. dafs die Dreherfaden, durch das Heben der Schlitzlitzen verlängert, die Dreherhelfen weit weniger abnützen und die Kettenfaden nicht an Haltbarkeit verlieren;
2. dafs man ein hohes Fach erzielt und einen Schützen von gewöhnlichem Umfange verwenden kann:
3. dafs bei denjenigen Bindungen, welche eine ungleichmäfsige Verarbeitung, der Kettenfaden erheischen, alle Faden gleichmäfsig angezogen sind und
4. dafs sich infolge dessen ein weniger haltbares Gespinnst verwenden läfst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1S77.
SCHULZE und WAGNER in GREIZ. Neuerung an Webstühlen zur Herstellung gazebündiger gemusterter Stoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1877 ab.
Um die Lage der Faden deutlicher zu zeigen, sind selbige nebst den Helfen und Gewichten auf beiliegender Zeichnung in etwas gröfserem Maafsstabe gezeichnet; die einzelnen Theile sind folgende:
α ist der Hinterharnisch, mit welchem man nach Belieben die Faden, welche durch den Hauptharnisch in den Dreherharnisch gereiht sind, heben kann.
b ist der Hauptharnisch, welcher die Grundbindung des Stoffes hervorbringt.
c ist der Harnisch zum Drehergewebe.
d, e und f sind die Chorbretter, in welche die verschiedenen Harnische galirt sind.
g und h sind eiserne oder auch bleierne Stäbchen mit Schlitzlöchern, welche durch ihre eigene Schwere die Dreherfaden tief halten. Die Schlitze in den Stäbchen dienen in der Hauptsache dazu, die Faden aufzunehmen und beim Heben der Dreherhelfe, dieselben nicht gleich aus ihrer Lage zu bringen, sondern nach und nach zu lockern, wie es die Dreherhelfe verlangt. Auch dienen sie dazu, um nach Bedürfnifs ein Fadenkreuzen eintreten lassen zu können, z. B. beim Andrehen einer neuen Kette u. s. w.
i und k sind die Helfen, in welchen sich die Grundfaden zum Dreher befinden, welche, wie aus der Zeichnung ersichtlich, neben den Stäbchen vorbeigehen.
/ und m sind die Helfen, in welchen sich die Dreherfaden befinden, wenn sie gesenkt sind und die Dreherhelfe aufgetreten ist.
η ist eine gehobene Dreherhelfe, welche das Verschlingen oder Drehen der Faden hervorbringt, die in das gehobene Stäbchen h eingereiht sind.
/ ist eine gesenkte Dreherhelfe mit gehobener Litze, die bei der Grundbindung durch den Faden u gehoben wird, welcher durch das gesenkte Stäbchen g führt.
0 ist eine am Stuhl befestigte Kloppschwingstange, welche der ganzen Kette die richtige Lage oder Haltung zur Fachbildung giebt.
p zeigt die Lage der Dreherfaden, wenn sie in Ruhe sind,, oder dieselben zur Grundbindung im Hauptharnisch gehoben werden.
q und r sind Fächerkasten zur Aufnahme, sowie zur Führung der Gewichte.
ί ist ein Sieb, welches den Zweck hat, ein Verdrehen der Dreherhelfen zu verhindern und die Gewichte derselben auseinander zu halten.
Das Ganze zeigt, wie bei einem hochgehenden Dreherfach die Faden gehoben werden; h und η sind durch die Jacquard maschine gehoben. Die gehobene Dreherhelfe η hat die Faden, welche durch das Stäbchen h und die Helfen des Hauptharnisches / und m gehen, unter die Grundfaden, welche durch i und k gehen, hinweg zu einem hohen Dreherfach aufgezogen. Um dies bewerkstelligen zu können, bringt der von den Erfindern angewendete Hinterharnisch jeden beliebigen Dreherfaden soweit zum Nachgeben, wie er nothwendig hat, um sich unter den Grundfaden hinweg zu einem hohen Dreherfache aufziehen zu lassen, ohne die letzteren aus ihrer Lage zu bringen.
Der Faden u geht durch das gesenkte Stäbchen g, durch die gehobene Helfe ν des Hauptharnisches und zuletzt durch die gesenkte Dreherhelfe t mit gehobener Litze und zeigt, dafs nicht ein Faden mit den anderen in Verbindung steht, sondern, wie es das Muster oder die Bindung erfordert, einzeln gehoben werden kann.
DE000000001628DA 1877-07-24 1877-07-24 Expired - Lifetime DE1628C (de)

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  • 1877

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