DE16288C - Neuerungen an Apparaten zur Gewinnung des Sauerstoffs aus der atmösphärischen Luft - Google Patents

Neuerungen an Apparaten zur Gewinnung des Sauerstoffs aus der atmösphärischen Luft

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DE16288C
DE16288C DENDAT16288D DE16288DA DE16288C DE 16288 C DE16288 C DE 16288C DE NDAT16288 D DENDAT16288 D DE NDAT16288D DE 16288D A DE16288D A DE 16288DA DE 16288 C DE16288 C DE 16288C
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A. BRIN und L. BRIN in Paris
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/02Preparation of oxygen
    • C01B13/08Preparation of oxygen from air with the aid of metal oxides, e.g. barium oxide, manganese oxide
    • C01B13/083Preparation of oxygen from air with the aid of metal oxides, e.g. barium oxide, manganese oxide with barium oxide

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Description

- M162Ö8
Die Neuerungen erstrecken sich auf den Verschlufs der Retorten unseres Apparates, sowie auch auf Einrichtungen zur Regulirung der Temperatur der zum Heizen der Retorten bestimmten Oefen. '
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein verbesserter Retortenverschlufs und in Fig. 2 eine neue Ofeneinrichtung mit einem verbesserten Pyrometer zur Regulirung der Temperatur im Verticalschnitt dargestellt.
α a, Fig. i, stellt einen.Theil des Retortenkörpers dar. Die Oeffnung des Retortenkopfes ist am vorderen Ende bei b b konisch erweitert. In diese Erweiterung legt sich das Mundstück c c mit passendem Konus dicht schliefsend ein und wird mit der Retorte durch Bolzen d d verbunden, welche durch Löcher in den Flantschen der beiden Theile hindurchgesteckt werden. Auf der Mitte des am besten aus Bronze zu fertigenden Mundstücks befindet sich ein an seinem vorderen Ende mit Gewinde versehener Stutzen e. Die innere Oeffnung dieses Stutzens ist am vorderen Ende ebenfalls konisch erweitert, und in diese Erweiterung pafst der entsprechend konisch gestaltete Kopf / einer Röhre g. Durch eine Schraubenmutter h, welche, über die Röhre g geschoben, beim Aufdrehen auf das erwähnte Gewinde des Stutzens den Kopf / mittelst eines nach innen vorspringenden Randes erfafst, wird der konische Theil von /in die konische Erweiterung des Mundstücks, fest eingezogen.
Durch die Röhre g wird die Luft zugeführt um über die in den Retorten befindlichen glühenden Substanzen geleitet zu werden.
Der in Fig. 2 dargestellte Ofen ist dazu bestimmt, durch Verbrennung eines aus Kohlenoxyd und atmosphärischer Luft bestehenden Gasgemisches Wärme zu erzeugen. Der darin angebrachte Temperaturregulator kann auch bei Oefen für metallurgische Zwecke Anwendung finden.
k k sind die Ofenwandungen, / ist der Verbrennungsraum, m ist der Kanal zur Einführung von Kohlenoxyd oder anderem brennbaren Gas; die Richtung des Gasstromes und der Verbrennungsgase ist durch die mit Fahne versehenen Pfeile angedeutet. Durch den Kanal η wird Luft zugeführt; dieselbe circulirt in der durch die glatten Pfeile angegebenen Richtung.
Der Mechanismus zur Temperaturregulirung des Ofens wirkt bestimmend auf das Quantum der einzuführenden Luft ein; dieser Mechanismus hat die folgende Einrichtung:
0 ist eine durch die ganze Länge des Verbrennungsraumes / sich hinziehende Stange aus Metall oder anderem dazu brauchbaren Material; das eine Ende dieser Stange wird an einer Oese der hinteren Ofenwandung mittelst Stiftes oder Bolzens festgehalten, während das vordere Ende aus der vorderen Ofenwand um ein passendes Stück hervortritt. Dies vordere Ende der Stange trägt einen Stift, hinter den sich der aufwärtsgerichtetc Arm eines Winkelhebels r
legt, der durch einen Zapfen seiner Nabe j in einem auf dem oberen Rand des Luftzufiihrungskanals η befestigten Halter drehbar gelagert ist. Der seitlich über die Mündung des Kanals hinüberragende andere Arm dieses Winkelhebels trägt an seinem Ende ν mittelst einer durch eine Verschraubung ib in ihrer Länge regulirbaren Aufhängestange u einen Deckel /, der sich etwas oberhalb der Mündung des Kanals η befindet/ wenn der seitwärts gerichtete Arm des Winkelhebels in seiner höchsten Stellung sich befindet^ durch diesen Deckel wird die Mündung dcsKanals: gänzlich verschlossen, sobald der betreffende Arm des Winkelhebels entsprechend sich senkt.
Das Heben und Senken dieses Armes 'ist nun unmittelbar abhängig von der Länge bezw.1 der Ausdehnung der Stange o. Ueberschreitet die Ofentemperatur das gewünschte Mafs, so dehnt ο sich derart aus, dafs der Abschlufs-; deckel / sich auf den oberen Rand des Kanals η legt und dadurch .jeden Zugang von atmosphärischer Luft abschneidet.
Die Ofentemperatur wird infolge dessen jetzt schnell sinken. '
Ein allmäliges Oeffnen des Kanals η tritt; dann wieder ein, wenn die Temperatur unter; den gewünschten Minimalgrad hinabsinkt, denn dann findet eine entsprechende Verkürzung der Stange ο und ein Heben des Deckels t statt.
Durch diese Einrichtung kann man daher die Ofentemperatur stets auf einer bestimmten Höhe erhalten, ohne dafs es hierzu der besonderen Aufsicht eines Wärters bedarf.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An Retorten zum Glühen von Baryt etc., "" "behufs Extrahirung von Sauerstoff aus der
_ .atmosphärischen Luft, konische Erweiterungen b b der vorderen Ausmündungen, in welche sich Mundstücke c c mit passendem Konus einlegen, um einen sicher dichtenden Schlufs zu erzielen.
2. In Verbindung mit Verbrennungsräumen jeder Art eine Vorrichtung zur automatischen Regulirung der Temperatur derartiger Räume, bestehend aus der Stange o, dem Winkelhebel r und dem Deckel t, der beim Ausdehnen oder Zusammenziehen der Stange σ sich der Mündung des Luftkanals η mehr oder weniger nähert und denselben ganz verschliefst, falls die Temperatur des betreffenden :Verbrennungsraumes einen bestimmten Grad überschreitet, um durch Sauerstoffentziehung die Verbrennung einzuschränken.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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