DE16286C - Verfahren zur Herstellung sogenannter Chantilly-Knöpfe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung sogenannter Chantilly-Knöpfe

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DE16286C
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chantilly
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CH. J. F. lemesle in Paris
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    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/04Ornamental buttons

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  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Die Chantilly-Knöpfe wurden bisher in der Weise hergestellt, dafs man eine Holzeinlage mit dem Stoff überzog und dann an diesen Stoff die Schmuckperlen festnähte. Es wurde hierbei der Knopfrand durch ein Metallplättchen gebildet, das sich von der Knopfmitte über die Peripherie der Holzeinlage erstreckte.
Diese Art der Herstellung war mühsam, kostspielig und schwierig; aufserdem gingen von solchen Knöpfen die Perlen, weil ihre Befestigung lediglich von der Haltbarkeit des betreffenden Stoffes abhing, leicht verloren.
Nach meinem Verfahren stelle ich Chantilly-Knöpfe unter Anwendung passend gestalteter Metalleinlagen her. Mein Verfahren charakterisirt sich besonders durch die Benutzung dieser einzigen gelochten Metalleinlage, die den mittleren Kern des Ganzen bildet; auf einem solchen Kern sind in höchst solider Weise die Schmuckperlen zu befestigen.
Ich habe auf beiliegender Zeichnung mehrere Stadien der allmälig fortschreitenden Bildung, solcher Knöpfe veranschaulicht.
Fig. ι stellt im Schnitt und Grundrifs eine dünne Metallkapsel dar, die dazu besimmt ist, die mittlere Partie oder den Kern eines Knopfes zu bilden.
Fig. 2 zeigt die Kapsel, zu einem Knopfkern zurechtgestanzt.
Fig. 3 veranschaulicht im Schnitt eine bereits gelochte metallene Knopfeinlage.
Fig. 4 zeigt die Einlage mit einem Gewebestoff überzogen und mit den Schmuckperlen versehen.
Fig. 5 stellt einen sogenannten Chantilly-Knopf von oben gesehen dar.
α ist die metallene zu einem passenden Profil ausgestanzte Knopfeinlage.
Diese Einlage wird mit Löchern b b, Fig. 3, versehen. Dann wird die Einlage mit dem Gewebestoff c, Fig. 4, überzogen, den man mit Guttapercha oder anderem passenden Klebestoff befestigt.
Hierauf werden die Perlen d auf die Metalleinlage festgenäht. Der hierzu dienende Faden wird durch die Löcher der Metalleinlage mehrmals auf- und niedergeführt und mit der Einlage verschlungen, wodurch eine höchst sichere Befestigung der Schmuckperlen erzielt wird.
Eigenthümlich ist ferner meinem Verfahren die Anbringung von kreisförmigen oder anders gestalteten Rinnen e und die Höhlung f auf Mitte der Metalleinlage, in welche die Perlen, wie Fig. 4 zeigt, eingelegt werden.
Die bei der Zurichtung der Knöpfe erhaltenen Rinnen und sonstigen Vertiefungen bilden eine Bettung für die Perlen und gestatten es, sie zweckmäfsig einzufassen und die kranzartigen Ränder hervorzubringen, durch die der echte Chantilly-Knopf sich auszeichnet.
Wenn auf diese Weise der Kern des Knopfes gebildet worden, wird er endlich mit einer beliebigen Anzahl von Einfassungen versehen.
Fig. 5 stellt einen fertigen Knopf dar, der lediglich aus dem vorbeschriebenen centralen Theil und einer ringförmigen Einfassung g besteht, durch welche der Kantenrand der gewöhnlichen Chantilly-Knöpfe imitirt ist. Ich behalte mir übrigens vor, die Anzahl der den
centralen Theil des Knopfes umgebenden Umhüllungen zu ändern. Ebenso kann Form und Anordnung des mittleren Knopftheiles nach den decorativen Zwecken, die man hervorbringen will, vielfach geändert werden, ohne dafs das Wesen der Sache davon berührt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-AnSpruch:
    Das beschriebene Verfahren, imitirte Chantilly-Knöpfe herzustellen, im wesentlichen darin bestehend, eine aus einem oder mehreren Theilen gebildete, aus Metall oder anderem geeigneten Stoff hergestellte Einlage α zu benutzen, die mit Kränzen, Rinnen und Löchern bb zur Befestigung von Perlen dd versehen ist und mit Gewebestoff überzogen, sowie mit Randeinfassung versehen werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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