DE16225C - Büchsenlöthmaschine mit Vorrichtung zum Colophoniumstreichen - Google Patents

Büchsenlöthmaschine mit Vorrichtung zum Colophoniumstreichen

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Publication number
DE16225C
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DE
Germany
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rosin
soldering
piston
machine
soldering machine
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Active
Application number
DENDAT16225D
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English (en)
Original Assignee
B. HAUSHEER und J. MEYENBERG in Cham (Schweiz)
Publication of DE16225C publication Critical patent/DE16225C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/14Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in Fig. 1 im Aufrifs, in Fig. 2 im Grundrifs, in Fig. 3 im Schnitt nach A-B und in Fig. 4 im Schnitt nach C-D dargestellte Maschine besteht aus der Colophöniumanstreichmaschine und der Löthmaschine.
Das Anstreichen der Blechbüchsen mit CoIophonium, was als Vorbereitung für das Löthen erforderlich ist und bisher mit der Hand gemacht werden mufste, ist einestheils eine von den Arbeitern gemiedene Verrichtung, weil der Colophoniumstaub der Gesundheit sehr nachtheilig ist, anderentheils erfordert dasselbe auch eine grofse Anzahl Arbeiter, so dafs zu einem täglichen Fabrikationsquantum von 50 bis 60000 Stück 12 bis 15 Personen zu demselben erforderlich sind.
Diesen Uebelständen ist durch Anwendung der Colophoniummaschine begegnet, da erstens der Staub des Colophoniums, weil vollständig in der Maschine abgeschlossen, den Arbeiter nicht belästigen kann, zweitens aber auch zur Bedienung der Maschine die Person verwendet werden kann, welche bisher die Büchsen in die Löthmaschine einführen mufste.
Die Blechbüchsen b werden in den Leitkanal α eingelegt, gelangen hier unter den Transportriemen c und werden von diesem nach der Löthmaschine geführt.
Unter dem Transportriemen c ist der endlose Bürstenriemen d angebracht, welcher sich in dem Behälter e, der bis zu 1J3 mit Colophonium gefüllt ist, dem Lauf des Transportriemens c entgegen, bewegt.
Zwischen dem Lauf des Transportriemens c sind kleine Rollen / angebracht, welche den Zweck haben, die unter dem Riemen laufende Büchse / gegen den Leitkanal zu halten, damit die mit Colophonium gefüllten Borsten des Riemens d, welche durch den Boden des Leitkanals hindurchgreifen, gehörige Reibung an den Büchsen haben, so dafs letztere an den Löthstellen vollkommen mit Colophonium bestrichen werden.
Von hier gelangen die Büchsen unter den Transportriemen g der Löthmaschine, welcher sich oberhalb der Löthpfanne h in deren ganzer Länge bewegt und die zu löthenden Büchsen vollends durch die mit Zinn gefüllte Löthpfanne zieht.
An der Löthpfanne ist eine Plattform i angebracht, welche etwas gegen die Pfanne geneigt ist, damit die Enden der Büchsen sich an der niederen Seite des Stabes k anlehnen müssen, während sie die Bahn entlang rollen. Auf der Plattform befindet sich ein verstellbarer Anschlags, Fig. 4, der dazu dient, jedes Ausweichen der Büchsen zu verhindern, dieselben in gehöriger Ruhe zu erhalten und die Maschine für gröfsere und kleinere Büchsen verwendbar zu machen. Unter der Plattform i ist das den stählernen Kolben m tragende Flacheisenstück η angeschraubt. Der Löthkolben m mufs bedeutend unter dem Flacheisenstück η vorstehen, um die Zinnasche unter der Plattform zurückzuhalten. Der obere Theil des Kolbens ist einseitig abgerundet und spitz, Fig. 10, und so gestaltet, dafs er in der Mitte seiner Länge um ca. 1Y3
bis 2 mm höher ist. Die gegen das Löthbad gerichtete Seite des Kolbens mufs rein geschliffen und verzinnt werden; aber die an das Flacheisenstück anliegende Seite bleibt roh und wird mit einer dünnen Lehmschicht angestrichen, um das Durchfliefsen des Zinnes zu verhüten. Zwischen Kolben und Plattform ist Eisenkitt leicht hineingestemmt, um diese Seite des Kolbens gegen Verzinnen zu wahren und etwa hinüberfliefsendes Zinn entfernen zu können. Die Erhöhung des Kolbens gegen dessen Mitte ist darum erforderlich, weil erfahrungsgemäfs das Zinn in der Mitte der Löthpfanne bis 2 mm höher steht als an deren Rande.
Die Büchsen müssen mit den Enden in ihrem Laufe auf dem Kolben so weit aufliegen, als der Rand der anzulöthenden Deckel und Böden beträgt.
Das Zinn wird vom Kolben angezogen und der Kolben bildet so den richtigen Führer des Zinnes, so dafs bei einiger Aufmerksamkeit des mit der Führung der Maschine betrauten Arbeiters stets gut gelöthete Büchsen fertig gestellt werden.
Unter dem Stabe k ist ein Winkeleisen angeschraubt, welches auf dieser Seite der Löthpfanne, wie auf der anderen Seite der untere vorstehende Theil des Kolbens, dazu dient, die Zinnasche zurückzuhalten.
Auf Blatt III stellen die Fig. 5, 6, 7 und 8 die Stellvorrichtung für den Stab k dar, der durch die Schrauben s vor und zurück, durch die Schrauben q hoch und tief gestellt werden kann.
Fig. 9 und 10 zeigen den Kolben m in Verbindung mit der Schiene, an welcher er auf und ab zu verstellen ist.
Fig. 11 zeigt in kleinerem Mafsstabe den Kolben und den Stab k in ihrer Wirkungsweise zur Blechbüchse von oben gesehen, und Fig. 12 dasselbe von vorn, und es ist dabei die Plattform i weggenommen gedacht.

Claims (7)

  1. Patent-An Sprüche:
    An einer Büchsenlöthmaschine mit Vorrichtung zum Colophoniumanstreichen:
    ι. Die Anwendung eines mit Borsten besetzten Bürstenriemens zum Anstreichen der Löthstelle mit Colophonium.
  2. 2. Der auf und ab verstellbare Kolben m.
  3. 3. Der verstellbare Stab k.
  4. 4. Der verstellbare Anschlag /.
  5. 5. Winkel r zum Zurückhalten der Zinnasche.
  6. 6. Colophoniumbehälter e.
  7. 7. Leitkanal a.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT16225D Büchsenlöthmaschine mit Vorrichtung zum Colophoniumstreichen Active DE16225C (de)

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