DE160692C - - Google Patents

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DE160692C
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track
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cooling furnace
tracks
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B35/00Transporting of glass products during their manufacture, e.g. hot glass lenses, prisms
    • C03B35/04Transporting of hot hollow or semi-hollow glass products
    • C03B35/06Feeding of hot hollow glass products into annealing or heating kilns

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 32«. /
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fördervorrichtungen, welche bei der Herstellung von Glasflaschen zur Beförderung der fertigen Flaschen vom Standorte des Glasbläsers bis zum Kühlofen dienen sollen (Eintragevorrichtungen).
Durch die deutsche Patentschrift 29150 ist eine Einrichtung zur Beförderung von Paketen in Lager- und Warenhäusern bekannt geworden, bei welcher auf einem Gleise laufende Förderwagen dadurch hin- und zurückbewegt werden, daß das um das eine Ende schwingende Gleis am anderen so gehoben und gesenkt wird, daß die Richtung des Gefälles wechselt.
Die Erfindung besteht darin, daß die beweglichen Enden zweier nebeneinander angeordneten Bahnen der bekannten Art hinsichtlich ihrer Auf- und Abbewegung so ge-
ao kuppelt sind, daß das Senken des einen Endes zugleich das Heben des anderen Endes bewirkt. Hierdurch wird eine Beschleunigung des Betriebs insofern ermöglicht, als durch dieselbe Bewegung des Arbeiters ein Förderwagen hin- und ein anderer zurückbewegt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Gesamtansicht der Eintragevorrichtung von der Seite, wozu Fig. 2 bis 4 Einzeldarstellungen in Ober- und Seitenansicht bedeuten.
Die Einrichtung der Fördervorrichtung ist nun folgende:
Um eine gemeinschaftliche, in dem Lager 12 ruhende Welle 14 schwingen zwei Rollbahnen 11 aus Eisenröhren, Winkeleisen oder dergl. Die freien Enden derselben hängen an mit Regelungsschrauben 16 versehenen Drahtseilen, die über eine in einem eisernen Rahmengestell 4 angebrachte Rolle 2 laufen. Letztere ist mit einer größeren Rolle 1 festgekuppelt, über welche ein weiteres Drahtseil läuft, dessen äußerste Enden mit Handgriffen 6 ausgestattet sind, mit denen die Lage der Rollbahnen beliebig geregelt werden kann. Die Zurückbewegung des herabgezogenen Handgriffs unter dem Gewicht der angehobenen Rollbahn wird dadurch verhindert, daß eine Mutter an der Regelungsschraube 8, welche in das Drahtseil eingeschaltet ist, unter einer Kerbe 9 des Anschlags 7 gesichert wird. Zur Verminderung des Eigengewichtes dieser Rollbahnen können an den Enden derselben Gegengewichte (Fig. 1 und 2) angebracht werden.
Die beiden Rollbahnen gehen nun von dem Standort des Glasbläsers aus und reichen bis zu einem Gleis in der Nähe des Kühlofens.
Auf jeder der Rollbahnen läuft unter Verwendung einer gekerbten Rolle 18, deren Welle sich zwischen zwei Schenkeln dreht, ein Träger 17 (Fig. 3). Sobald ein derartiger Träger, beladen mit einerFlasche, vom Standorte des Glasbläsers bis zum Gleis befördert wird, kehrt zu derselben Zeit durch die;!;: gleiche Betätigung ein entladener Träger auf der anderen Bahn zurück, so daß der Glasbläser stets einen Träger zur Verfügung hat. Zur Vermeidung der Erschütterung desTrägers und Abschwächung des Stoßes bei seiner Ankunft an dem einen oder anderen Ende der Rollbahnen, wodurch die Flaschen

Claims (1)

  1. brechen bezw. zertrümmert würden, können federnde Puffer 19 vorgesehen sein, welche die Schlitten sanft zurückstoßen, wobei auf der äußeren Seite eines jeden Schlittens angebrachte Bolzen 20 (Fig. 3) in die Kerbe 21 einer ausrückbaren Fangvorrichtung 22 eingreifen und somit der Schlitten aufgehalten wird (Fig. 1). Um die Möglichkeit zu haben, daß die Fangvorrichtung 22 in und außer Tätigkeit gesetzt werden kann, und um die Schlitten in ihrer Bewegung nicht zu hindern, ist dieselbe zweckmäßig auf der äußeren Seite der Förderbahnen und rechtwinklig zu den Stützplatten 23 der beweglichen RoIlbahnenden angeordnet.
    Um den Stoß der sich senkenden Bahnen abzuschwächen, kann die Stützplatte 23 in ihrer ganzen Länge mit einem weichen Stoffe, wie Gummi usw., bekleidet sein.
    Die Platte ist ferner an ihrer unteren Seite mit zwei Führungsbolzen 24 (Fig. 4) versehen, die in entsprechenden Löchern des Teiles 25 gleiten.
    Unterhalb der Stützplatte 23 im Teil 25 angebrachte Regelungsschrauben 15 begrenzen je nach ihrer Einstellung die Neigung der Rollbahnen. Auf dem Teil 25 erheben sich außer dem Rahmen 4 zwei senkrechte, aus Flacheisen hergestellte Führungen 26 zu dem Zweck, den Abstand der Bahnen voneinander zu regeln. Eine an dem Rahmen 4 befindliche wagerechte B'ührung 27 leitet das Drahtseil.
    Die Wirkungsweise der geschilderten Einrichtung ist nun folgende:
    Wenn der Glasbläser nach Vollendung einer Flasche, welche hierbei in dem üblichen Halter steckt, den Halter in den Träger 17 einhängt, zieht der am Gleis, also am Kühlofen sich aufhaltende Hüttenjunge an dem höher befindlichen Griff 6, bis die Mutter der Regelungsschraube 8 unter die Kerbe 9 des Anschlags 7 greift. Infolge der hierdurch veranlaßten Drehung auch der kleinen Rolle senkt sich die Rollbahn mit dem beladenen Träger, welcher hierdurch dem Gleis am Kühlofen zurollt, worauf der Hüttenjunge die zugeführte Flasche dem Kühlofen übergibt. Beim Senken der Rollbahn hat sich gleichzeitig die andere gehoben und der darauf sitzende, kurz zuvor entladene Träger ist zum Glasbläser hingerollt.
    Beim Ziehen am anderen Handgriff wiederholt sich die gegenläufige Bewegung der Träger.
    PatenT-AνSPRUcn :
    Flaschen-Eintragevorrichtung, bei welcher auf einem Gleise laufende Förderwagen so hin- und zurückbewegt werden, daß das um das eine Ende schwingende Gleis am anderen gehoben und gesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinander angeordneten beweglichen Enden zweier Gleise (11) hinsichtlich ihrer Auf- und Abbewegung durch ein Zugorgan so gekuppelt sind, daß das Senken des einen Endes zugleich das Anheben des anderen Endes bewirkt, so daß durch denselben Handgriff ein Förderwagen hin- und ein anderer zurückbewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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