DE160367C - - Google Patents

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DE160367C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C11/00Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
    • B65C11/04Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
    • B65C11/043Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
    • B65C11/046Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine neue Anordnung an zum Aufkleben von Marken u. dgl. dienenden Vorrichtungen, bei denen der in einem Gehäuse aufgerollte Markenbogen selbsttätig so verschoben wird, daß die Marken jeder Reihe hintereinander unter einen Stempel treten und von diesem, nach vorheriger selbsttätiger Anfeuchtung, abgetrennt und aufgeklebt werden.
ίο Von diesen bekannten Markenaufklebern unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die in bekannter Weise die Bewegung der einzelnen Teile vermittelnden winkelförmigen Schlitze an zwei anstoßenden Seiten des kastenartigen Gehäuses, also im Winkel von 90° zueinander derart angebracht
. sind, daß der Anfeuchtrollenhebel quer zu dem in der Längsrichtung der Vorrichtung sich bewegenden Schalthebel schwingt. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß die Anfeuchtrolle, die etwas über den Rand der abzutrennenden Marke hinweggeführt werden muß, wenn die Anfeuchtung an allen Stellen erfolgen soll, nicht die anliegende, beim nächsten Stempeldruck abzutrennende Marke, sondern nur den Rand der in einer geschlossenen Reihe darunterliegenden benetzen kann. Der Übelstand, daß die nächste Marke an der unter dem Stempel befindlichen Führung bezw. Unterlage festklebte und beim Weiterschalten des Markenbogens sich teilweise löste, da sie nur an zwei Seiten mit dem Bogen zusammenhängt, wird demnach vermieden und eine Störung bei Benutzung der Vorrichtung ausgeschlossen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Vorrichtung in Vorderansicht, zum Teil in einem Schnitt,
Fig. 2 eine Ober- und Fig. 3 eine Seitenansicht, während
Fig. 4 die Vorrichtung von der hinteren Seite mit der Bewegungseinrichtung für den die Marken tragenden Schlitten und die
Fig. 5 bis 7 einzelne Teile der Vorrichtung darstellen.
Der in bekannter Weise in einem zylindrischen aufklappbaren Gehäuse 1 aufgerollte Markenbogen wird durch einen Schlitz des Gehäuses hindurch- und zwischen die Vorschubwalzen 3 geführt, die durch Drehen eines Knopfes den Markenbogen vorschieben. In dem neben dem Markenbehälter befindlichen Gehäuse 18 befindet sich der mit dem Drücker 8 verbundene Schieber 7, der unter Wirkung einer Feder 19 (Fig. 1) steht. Unter dem Schieber 7 liegt in dem Gehäuse 18 der λ^οη der Feder 4 hochgehaltene Stempel 2. Der an der äußeren Gehäusewand 18 drehbar befestigte, die Anfeuchtrolle 10 tragende Hebel 9 ist unterhalb seines Drehpunktes mit einem Zapfen versehen, der durch einen Schlitz der Gehäusewand hindurch- und in einen Schlitz 14 des Schiebers 7 eingreift. Dieser Schlitz hat oben eine senkrechte und unten eine geneigte Richtung, so daß, wenn der Schieber 7 nieder-
bewegt wird, der Hebel 9 mit der Anfeuchtrolle 10 in der Pfeilrichtung (Fig. 3) schwingt, bis er in die punktierte Stellung gelangt, in der er dann verbleibt, während sich der Zapfen 6 in dem senkrechten Teile des Schlitzes bei .der Niederbewegung des Schiebers bewegt. Die Rolle 10 ist nur an einer Seite gelagert. Ist die Rolle 10 in die punktierte Stellung gelangt, so trifft der Schieber 7 auf den Stempel 2 und bewegt diesen mit nach unten, so daß die unter ihm befindliche, mit dem Rande 16 rundum in einer rahmenartigen Führung am Gehäuse 18 gehaltene Marke abgetrennt und auf den Briefumschlag ο. dgl. festgeklebt wird.
Auf der Rückseite des Schiebers 7 befindet sich ferner ein Schlitz 15, der unten schräg und oben senkrecht gestaltet ist. In diesen Schlitz greift durch einen Querschlitz des" Gehäuses 18 hindurch ein Zapfen 13 eines bei 12 gelagerten, mit der Schaltklinke 11 versehenen Hebels 20. Ist nun nach dem Heben des Stempels 2 der Rückgang der in dem Arme 9 federnd gehaltenen Rolle 10 erfolgt, so wird der Vorschubhebel 20 in der Richtung des Pfeiles (Fig. 4) bewegt. Hierbei schiebt die Klinke 11, welche in die am Schlitten 5 befindlichen Zähne 17 eingreift, deren Länge der Breite der Marken entspricht, den Schlitten vorwärts ; es wird also bei der Drehung des Hebels 20 das mit dem Schlitten 5 verbundene Gehäuse 1 mit dem Markenbogen um die Breite einer Marke seitwärts bewegt, so daß die nächste Marke unter den Stempel tritt. Bei der nächsten Niederbewegung des Schiebers 7 geht, nachdem das Anfeuchten erfolgt ist, der Hebel 20 wieder zuerst zurück, so daß die Klinke 11 hinter den nächsten Zahn tritt, worauf der Arbeitsvorgang sich wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Vorrichtung zum Aufkleben von Briefmarken u. dgl. aus einem Markenbogen, bei der beim Herabdrücken eines Stempels die Marke angefeuchtet, abgetrennt und aufgeklebt wird, worauf beim Hochgange des Stempels das den Stempel tragende Gehäuse um eine Markenbreite weiter geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise die einzelnen Bewegungen vermittelnden Schlitze in der Gehäusewand in zwei aneinanderstoßenden Wänden derart angeordnet sind, daß der in bekannter Weise das Anfeuchten mittels einer Feuchtrolle bewirkende Schwinghebel senkrecht zur Schaltrichtung des Gehäuses schwingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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