DE15802C - Briefumschlag - Google Patents
BriefumschlagInfo
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- DE15802C DE15802C DENDAT15802D DE15802DA DE15802C DE 15802 C DE15802 C DE 15802C DE NDAT15802 D DENDAT15802 D DE NDAT15802D DE 15802D A DE15802D A DE 15802DA DE 15802 C DE15802 C DE 15802C
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- DE
- Germany
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D27/00—Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents
- B65D27/04—Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents with apertures or windows for viewing contents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
J. W. ALB. HUSS in BERNBÜRG (Anhalt). Briefumschlag.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1880 ab.
Der vorliegende Briefumschlag in Taschenrahmenform ist derart eingerichtet, dafs auf den
Umschlag selbst die Adresse des Briefes nicht geschrieben wird, vielmehr die Anrede auf dem
zusammengefalteten Briefe als Adresse dient.
Zu diesem Zwecke sind des Umschlages Kanten abgerundet und concav eingezogen, und
die Vorderseite rahmenartig ausgeschnitten, so dafs der Brief dicht von der inneren Rahmenkante
angedrückt und die Anrede sichtbar wird, wenn man den zusammengefalteten Brief in
den Umschlag steckt. Der Schlufs des Umschlages wird dann durch eine Klappe K, Fig. 3,
nach der Adressenseite zu, unter Zuhülfenahme einer Briefmarke oder Sicherheitsoblate derart
bewirkt, dafs beim Oeffhen des Briefes der Umschlag selbst nicht verletzt zu werden braucht
und deshalb wieder benutzt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung sind zwei verschiedene Arten dieses Briefumschlages veranschaulicht,
welche ihre Schlufsklappe auf der rechten schmalen Kante haben; sie kann jedoch
auch auf jeder anderen der drei übrigen Kanten sein. Die Schlufsklappe K, Fig. 3, kann so
ausgeschnitten werden, dafs sie entweder über rr, Fig. 4, übergreift oder sich daruntetschiebt, oder
nur bis zur Schlufskante k1 k, Fig. 2, reicht.
Fig. ι stellt einen Taschenrahmenumschlag in seiner Adressenansicht dar; Fig. ia den
Querschnitt desselben nach x-z und Fig. 1 b den Längenschnitt nach v-w. Der Schlufs des Umschlages
wird nach Einsteckung des Briefes oder Karte dadurch bewirkt, dafs die Klappe K,
Fig. 3, umgeschlagen und mit der Briefmarke oder Sicherheitsoblate überklebt wird. Der Briefempfänger
bedient sich eines Messers oder Scheere etc., um die Schlufsmarke in der Richtung
der Fuge k k', Fig. 2, zu durchschneiden. Ein kleiner Ausschnitt an der rechten unteren
Umschlagsecke bei t, Fig. 2, gestattet, den Brief oder Karte zu fassen und bequem herauszuziehen.
Die rahmenseitige Adressenöffnung läfst sich
auch für beide Umschlagsseiten anwenden, wenn es für den Verkehr vortheilhaft erscheint.
Ebenso kann man die Briefmarke, statt in die rechte obere Rahmenecke auf den Brief oder
Karte allein, auch theilweis mit oder ganz auf die Umschlagsrahmenkante rechts oben kleben,
wenn man damit den Briefschlufs noch mehr zu sichern denkt.
Das Verfahren zur Herstellung concav eingezogener, rundkantiger Briefumschläge ist folgendes
:
In Fig. 3.liegt das ausgeschnittene Umschlagspapier P auf dem darunter liegenden angewärmten
Umschlagsteller T' mit seinen vier Eckstiften e e1 e" e'" zur genauen Lehre für das
Papierauflegen und Einlegen der inneren Rahmenplatte Rp. Hierauf wird der untere Rahmentheil
u r und der obere Rahmentheil ο r umgelegt, der an beiden Ecken rl, Fig. 3, mit
Klebestoff vorher bestrichene linke Rahmentheil PrI übergeschlagen, dann der vorher mit
Klebestoff versehene rechte Rahmentheil (Riegel) rr, Fig. 4, aufgelegt und die Klappe K
umgeklappt, worauf der zweite angewärmte Umschlagsteller P" aufgelegt, der mit seinem unteren
viereckigen Boden genau in den hohlen Rahmentheil h, Fig. 3, der Rahmenplatte Rp
pafst, um auf T" einen zweiten Umschlag aufzulegen , eine zweite Rahmenplatte R ρ ein-
zulegen und mit dem dritten Umschlagsteller T'" zudeckend, nach vorausgegangenem Umklappen
der Rahmentheile zu schliefsen u. s. w. fort bis zu ι oo Stück und mehr.
Fig. 4 zeigt einen Theil der Oberansicht des zusammengeklappten Umschlags und Fig. 5 den
Längsschnitt durch diese Formplatten.
Ein gewisser Feuchtigkeitsgrad für das Umschlagsmaterial, sowie ein gewisser Wärmegrad
für die Umschlagsteller mufs je nach der Stärke der Umschläge innegehalten werden. Der Rahmentheil
Pr I kann auch so zugeschnitten werden, dafs er, in einem Stück überwr und or
hinausgehend (der Riegel rr mit daran sitzend), wie eine Rahmenklappe auf u r und 0 r entlang
geklebt wird. Die Papiertheile der zwei Rahmenkanten der Adrefsseite, über ο r und u r liegend,
wie die Sicherheitsoblate, werden chemisch so präparirt, dafs die auf den äufsersten Kanten
der Rahmentheile ο r und u r und auf den Umfang der Sicherheitsoblate gedruckten farbigen
Parallellinien sich verändern, sobald ein Anfeuchtungsversuch von aufsen her an diesen
Leimstellen gemacht wird.
Claims (2)
1. Ein Briefumschlag, bei dem die umgelegten Seiten des zu seiner Herstellung verwendeten
Blattes einen Rahmen zur Aufnahme der Briefe bilden.
2. Die Herstellung der runden und concaven Kanten des beschriebenen Briefumschlages
derart, dafs die Umschlagsblätter je auf eine Tellerform T' und T" etc. gelegt und je
mit einer rahmenartigen Einlage Rp gefüllt, geprefst und getrocknet werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15802C true DE15802C (de) |
Family
ID=292822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15802D Active DE15802C (de) | Briefumschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15802C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1216077B (de) * | 1963-03-19 | 1966-05-05 | Schoppe Fritz | Vorrichtung zum Austragen und Zerkleinern von in einem Behaelter befindlichem Gut, insbesondere von Muell |
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- DE DENDAT15802D patent/DE15802C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1216077B (de) * | 1963-03-19 | 1966-05-05 | Schoppe Fritz | Vorrichtung zum Austragen und Zerkleinern von in einem Behaelter befindlichem Gut, insbesondere von Muell |
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