DE836738C - Postsendung sowie Verfahren und Vorrichtung zu deren Herstellung - Google Patents

Postsendung sowie Verfahren und Vorrichtung zu deren Herstellung

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DE836738C
DE836738C DEP18471A DEP0018471A DE836738C DE 836738 C DE836738 C DE 836738C DE P18471 A DEP18471 A DE P18471A DE P0018471 A DEP0018471 A DE P0018471A DE 836738 C DE836738 C DE 836738C
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DEP18471A
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English (en)
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Ernst W Kummer
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ERNST W KUMMER
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ERNST W KUMMER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/02Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
    • B42D15/04Foldable or multi-part cards or sheets
    • B42D15/08Letter-cards or letter-sheets, i.e. cards or sheets each of which is to be folded with the message inside and to serve as its own envelope for mailing

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Postsendung sowie Verfahren und Vorrichtung zu deren Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf Postsendungen jeglicher .1rt. \1'eiterhin bezieht sie sich auf Verfahren für den Postversand vozi geschlossenen Mitteilungen und auf Vorkehrungen und Vorrichtungen zur .1usübung der hierfür in Betracht kommenden Verfahren.
  • Gemäß Gier Erfindung wird ein Blatt Papier, beiein einseitig beschriebenes Blatt, derart gefaltet, daß eine Ecke des Blattes das mehrfach gefaltete, an seiner innenliegenden Seite die etwas N-orhandene y'fitteilung, Bild usw. enthaltende Blatt Hakenartig tungreift. Hierdurch bekommt man einen für den Versand ausreichenden Zusammenhalt des gefalteten Papierblattes. Wird nun dieses gefaltete Papierblatt, das unter Umständen auch Einlagen beliebiger Art enthalten kann, an der hakenartigen Umgreifung durch eine Briefmarke verschlossen bzw. verklebt, so entsteht eine Postsendung, die jederzeit in den Briefkasten gesteckt oder den Poststellen abgegeben werden kann.
  • Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung wird eine spitze und/oder schiefwinklige symmetrische und/oder unsymmetrische Falzung der Briefbogen über Eck derart vorgenommen, daß eine Ecke des Blattes zum Schluß das mehrfach zusammengefaltete Blatt 'hakenartig umgreift, die direkt mittels Siegel- oder Briefmarke oder auch Briefmarken verschlossen bzw. verklebt wird. Die Adresse, die in bezug auf das fertiggefalzte Briefformat aufgeschrieben wird, ist etwa in der Mitte der Rück- (les l)riefl>lattes aufzubringen, jedoch schräg in lkztig auf die Kanten des Briefblattes. Es kann alw r auch die Anschrift umgekehrt aufgeschrieben werden. Hierzu ist der vorgefalzte Brief umgekehrt in die Schreibmaschine einzuführen bzw. bei Handaufschrift umgekehrt zu nehmen. Infolgedessen erscheint die Verschlußecke an der linken unteren Kante. Sie kann dort direkt mit einer Absenderetikette und/oder dergleichen verklebt \\erden.
  • .Nähere Einzelheiten zur Ergänzung dieses Verfahrens gehen aus den nachfolgend beschriebenen Beispielen hervor.
  • Eine Vorrichtung zum Falzen von Postsendungen nach der Erfindung beruht darauf, daß das zu talzende Papierblatt nach seiner Einführung in die Vorrichtung über Mundstücke u. dgl. Einführuiigsniittel zwischen zwei im geringen Abstand übereitianderliegenden evtl. auch einstellbaren Platten gefalzt wird, von welchen Platten die eine als Zunge frei den evtl. auch einstellbaren Abstand der beiden parallelen Falzungen bestimmend unter beliebigem Winkel, meist 45'°, quer zur anderen Platte bzw. zum Papierblatt angeordnet ist. Atl der anderen Platte sind Schienen. Krallen r>d. dgl. aus dieser herausbritigbar angeordnet, die die parallele Übereckbrechung des Papiers bev irken. Die Weiterfaltung des Papiers erfolgt dann vermittels eines zweckmäßig in einem Hohlzylinder drehbaren Wickelbleches. Das Wickelblech c # *ft hierbei das eine herausstehende Ende des r"rei Blattes mittels Greifvorrichtung. Die Wicklung ist vom Blech abziehbar. Weitere Einzelheiten der Vorrichtung sind in den Beispielen näher beschrieben.
  • I:rfindtingsgemäß kann aber auch zum paßgerechten Falzen eine Schablone in Rechteckform mit eitler großen und eitler benachbarten kleinen aligescliiiitteneti Ecke und mit Aussparungen als \lal.imarken vorgesehen sein. Das Blatt Papier ist rlann in drei Faltungen um die Schablone zu falten., \% ä hrend die vierte und letzte Faltung mittels der leerausgezogenen Schablone gemäß den durch Aussparungen gebildeten -Maßmarken erfolgt.
  • Erfindungsgemäß ist es des weiteren möglich, auf der Rückseite eitler Schreibmappe, Schreibunterlage od. dgl. eine Falzvorrichtung vorzusehen. Hierzu ist eine Zunge im Abstand mit der Grundfche der Schreibmappe od. dgl. vorgesehen, in welchen Abstand das zu falzende Blatt so einzuführen ist, daß über die "Lunge die entsprechenden zwei Ecken des Blattes gefaltet werden können, wo:-auf die weitere Faltung des Blattes über die auf da: l")latt herabschwenkbare Platte. und zwar getnä ß den Seitenkanten der Platte, erfolgt, nachdem die vorerwähnte Zunge aus dem gefalteten Blatt herlusgezogen wurde. Nähere Einzelheiten dieser Schreibmappe u. dgl. g:heii aus der nachfolgenden Beschreibung hervor.
  • Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, ein Lineal finit Markierungsstrichen zu versehen, hach denen eine Faltung durchgeführt werden kann. Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele bedeuten: Abb. i bis 4a die Ühereckfalzung eines DIN-A-4-Blattes, Abb. 5 bis 8a die überdeckfalzung aus DIN A 4 in Langformatbrief (englisches, amerikanisches Format) bzw. DIN A 5 in Glückwunsch- oder Visitenkartenbriefchen, Abb. 9 bis 16a abgeänderte, jedoch den ersteren ähnliche Ausführungen, Abb. 17 bis 24 die übereckfalzung für Drucksachenversand, Formulare u. dgl., Abb. 25 bis 29 verschiedene Schablonen, Abb.3o bis 34 eine mechanische Falzvorrichtung und Abb. 35 und 36 eine Schreibunterlage in Draufsicht von unten und von der Seite gesehen.
  • In den Abb. i bis 4 wird die Ühereckfalzung eines üblichen Bogens zeichnerisch wiedergegeben. Die Felder A und B sind irgendwie kenntlich gemacht, während die Strichelung bei C eine Gummierung darstellt. Die Adresse wird im Falzstadium gemäß Abb. 3 aufgeschrieben, indem man die Falzkante i, k in die Maschine einführt. Schließlich wird gemäß Abb.4 gefaltet, bei der der dreieckige Zipfel b mittels gestrichelt gezeichneter Briefmarke verheftet wird. Ist die Adresse umgekehrt aufgeschrieben, wird also die Ecke b gemäß Abb. 3 in die Maschine eingeführt, so entsteht eitle Faltung gemäß Abb.4a, hei der die Ecke b mit einer kreisförmig und in Strichelung angegebenen Absenderetikette u. dgl. verklebt wird.
  • Das eigentliche Übereckfalzverfahren geschieht folgendermaßen: i. man bricht die Linie e-f, indem d auf d' bzw. e-d an die Paßlinie e-d' gelegt wird, und legt die Ecke e, d, f wieder zurück; 2. man bricht die Linie g-li, indem a auf ä bzw. a-la an die Paßlinieä-h gelegt wird, und legt nun die Ecke e, d, f wieder auf die größere Ecke g, a, h ; als Ergebnis erhält man Abb. ?; 3. indem c-e nahe an den Klebrand gelegt wird und andererseits darauf gesehen wird, daß die Falzkanten li-g und e-f sich selbst brechend genau aufeinandergelegt werden (von einer besonderen Paßlinie für e-c konnte abgesehen werden), bricht man i-k, es entsteht die Brechung, wie in Abb. 3 dargestellt; .4. die Falzkanten g-h und e-f werden nochmals durch die Falzung m-n gebrochen und die Ecke b umgelegt, nachdem die Adresse, wie oben, aufgeschrieben worden ,ist, und mit Briefmarke(n) oder Adressenetikette verklebt.
  • Als Ergebnis dieser Faltung erhält man die Form nach Abb. 4 oder auch 4 a. In diesem Fall erhält man für DII`T-A-4-Blätter ein Briefformat von etwa 12 X 9 cm. Die Falzverfahren für die übrigen dargestelltenAusführungsbeispiele sind ganz analog, ihre nochmalige Beschreibung eriibrigt sich.
  • Die Falzung gemäß Abb. 5 bis 8 a erfolgt sinngemäß wie eben erwähnt, desgleichen die Abb.9 bis 12a und 13 bis 16a. Die umgeschlagene Bogenecke ist etwas mehr nach der Briefrandmitte verlegt, was den Vorteil der Aufteilung der langen offenen bzw. verklebten Spalte auf der Rückseite des Briefes in zwei kurze Spalten mit sich bringt, was besonders bei dem großen Langformat 18,5 X 9 cm günstig zu sein scheint. Paßmarken sind in Alb. 9 Winkel und unterbrochene Linien, doch läßt sich gerade diese besonders einfache Falzung auch ohne Passer herstellen, in Abb. 13 Winkellinien, die auch erheblich kürzer oderunterbrochen sein könnten. Zusätzliche Klebung ist als solche wieder gestrichelt angedeutet.
  • Gemäß Abb. 17 bis 24 ist der Schlitz im Papier mit .Sch gekennzeichnet, in den nach Falzung der Verschlußzipfel eingesteckt wird. Die Briefmarke wird auf der anderen Seite aufgeklebt, die Drucksache also nicht verschlossen. Die Schablonen gemäß Abb. 25 bis 2,9 weisen Ausschnitte zur Durchzeichnung der Paßmarken auf. Abb. 25 mit Paßmarken für Falzungen nach den Abb.4 und 12, .Alb. 26 Paßmarken für die Falzung der Abb. 8, und :11r1>. 27 mit Paßmarken für die Falzung nach :1b1>. 16.
  • Es sei noch bemerkt, daß die Falzung der Abb.4 als Einlage in die Falzung derAbb.12 bei gleichem Bogenformat hineinpaßt, man also mit Vorteil das Briefkopfblatt nach :1b1).4 falzt, während zwei Mätter nach Alb. 12 zu falzen und entsprechend zu adressieren wären, dies für den Fall drei Seiten langer Briefe. Eine und eine Viertelseite auf der Rückseite kann man hei allen Falzungen ruhig beschreiben, hei zwei Seiten langen Briefen würde rnan einen hallen Bogen einlegen. 'Man kann aber auch die Falzungen in geschickter «'eise etwas enge: halten. indem man die Ecken etwas über die 1'aßmarken hinaus verlegt, so daß die gleiche Form besonders passend ineinandergelegt werden kann, was zur Verstärkung der Briefkanten gleichzeitig von Vorteil ist, die sich bekanntlich beim 1'osttransliort leicht durchstoßen, wenn der Briefinhalt im Umschlag wesentlich kleiner ist und der l'msclilag selbst.wie heute vielfach üblich, schlecht "geleimtes Papier hat oder zu schwach ist.
  • Gern:iß =11U. 28 ist eitre Schablone in Rechteckform mit einer großen abgeschnittenen Ecke i und einer benachbarten kleinen abgeschnittenen Ecket vorgesehen. Weiterhin sind Aussparungen 3 als Maßmarken angeordnet. Die Schablone wird mit den Kanten i und 2 an die eine Ecke des zu faltenden Bogens gelegt, wobei die lange Kante i an die Seite des Blattes zu liegen kommt. Daraufhin werden die Tiber die Schablone hinausragenden Blattflächen links und rechts von der Schablone über diese gefaltet. schließlich das nur unten herausragende Blatteil über dieseFaltung gefaltet, die Schablone herausgezogen und der obere Teil des Blattes über die bisherigen Faltungen gefaltet, so daß die oberste Ecke des Blattes auf die Rückseite hakenartig herumgreift. Die Faltung kann hierauf in der erwähnten Weise verschlossen werden. Man kann die vierte Falzung über die Schablonenkante vornehmen. indem man letztere nach Herausziehen um i8o^ dreht und auf den Falz 3 mittels der Paßaussclitiitte ausrichtet. ltan kann sich aber auch gemäß .Alil>.29 eines Lineals bedienen, bei (lern vermittels Strichen und entsprechenden Zahlenangaben die jeweilig vorzunehmende Faltung möglich ist.
  • Eine maschinelle Falzvorrichtung enthalten die Abb. 30 bis 34. Hier ist eine Vorrichtung in Draufsicht und in einigen Schnittdarstellungen wiedergegeben. Die Einführung des Blattes erfolgt über die Führung bzw. Zungenbleche 4, und zwar wird das zu faltende Blatt zwischen die Platten 5 und 6 geschoben. Die Platte 6 liegt in einem gewissen Abstand über der Platte 5, und zwar in der gemäß :11)b. 30 ersichtlichen schrägen Anordnung. Die Ecke des Blattes 7 schiebt sich hierbei in eine gespaltene Blechplatte 8 oder zwischen zwei Blechplatten 8 ein. Die Platte 8 ist über die Welle 9 und den dargestellten Getriebeteilen vermittels der Kurbel io drehbar, wobei die Ecke erfaßt und festgehalten wird. An. der Welle 9 sitzt ein Anschlagkörper ioa, der auf den Ansatz i i der Platte 8 aufliegen kann, wenn die Kurbel io entsprechend gedreht wird. Hierdurch wird eine Mitnahme des Bl.eclies durch die Welle 9 bewirkt und das mit der Ecke ; eingeklemmte Blatt vermittels der Wickelplatte 8 aufgewickelt. Die Platte 8 ist in einem oben offenen Zylinderkörper 12 drehbar gelagert, und zum schnellen Abziehen des gewickelten Blattes dient der Ausschnitt 13. Vor der eben erwähnten Wicklung bzw. Faltung des Blattes erfolgt eine Vorfaltung, d. h. die links und rechts Unterhall> der Platte 6 herausragenden Papierblatteile werden durch die Schienen 14 umgefaltet, und zwar wird die Wirkungsweise der Schienen 14 aus den Abb. 33 und 34 ersichtlich. Die Schienen schwenken aus der Grundplatte 5 aus Öffnungen 15 heraus. Sie sind hierzu vermittels Verbindungsstücken 16 um die Achsen 17 schwenkbar, und zwar entgegerig,esetzt dem Zug der Federn 18. Das Herausschwenken der Schienen 14 wird ebenfalls .durch die Drehung der Kurbel io bewirkt, die vermittels der Welle ic über die Steuerstange 21 und Nocken 2o, die mit den Wellen 17 in fester Verbindung stehen und somit das Vorfalten besorgen. Das auf diese Weise vorgefaltete Blatt wird dann vermittels der Wickelplatte 8 in der schon erwähnten Weise fertig gefaltet, so daß das abgezogene und gemäß der Vorrichtung gefaltete Blatt Papier vorzugsweise mit Marke zugeklebt werden kann.
  • Die Schreibunterlage gemäß, Abb. 35 und 36 zeigt eilte Grundplatte 22 mit den Füßen 23, auf denen die Schreibunterlage in üblicher Weise ruht. Soll die Vorrichtung nach .der Erfindung benutzt werden, so ist die Schreibunterlage in die in Abb.35 wiedergegebene Lage zu bringen. Die Zunge 24 ist im Abstand von der Grundfläche 22 vorgesehen. In diesem schlitzartigen Abständ ist das zu faltende Blatt so einzuführen, daß über die Zunge 24 die Ecken 25 und 26 gefaltet werden können. Hierbei ist die Platte 25' vorerst zurückgeschlagen. Die weitere Faltung des Blattes wird über die auf das Blatt herabschwenkbare Platte 25' bewirkt, und zwar gemäß den Seitenkanten 27 und 27' dieser Platte 25', nachdem die Zunge 24 aus dem gefalteten Blatt herausgezogen wurde. 'Zum Herausziehen der Zunge 24 kann der rechts oben wiedergegebene Fuß 23, der an der Zunge 24 sitzt, benetzt werden. Zur Lagerung der Zunge 24 dienen die Schienen 28. Damit nun die Zunge 24 nicht vollständig herausgezogen wird, ist ein Schnapper 29 vorgesehen, der in die entsprechende Aussparung 30 in der Zunge 24 greift. Dreht man die Schreibunterlage in die gemäß Abb.36 wiedergegebene Stellung, so dient sie ,%-iedertim als Schreibunter-1 age.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Postsendung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Papierblatt derart gefaltet ist, daß eine Ecke des Blattes das auf seiner innenliegenden Seite die etwa vorhandene Mitteilung enthaltende und mehrfach gefaltete Blatt hakenartig umgreift, so daß die ganze evtl. auch Einlagen enthaltende Postsendung durch die Briefmarke verschlossen bzw. verklebt werden kann. Verfahren zur Herstellung von Postsen-(lungeti nach Anspruch i, bzw. für Postversand von geschlossenen Mitteilungen, insbesondere von Briefen und Drucksachen. ohneBentitzungüblicher Briefumschläge (Kuverts), gekennzeichnet durch eine spitz- und/oder schiefwinklige, svminetrisch und/oder unsymmetrische Falzung von Blättern übereck, derart, daß eine Ecke des Blattes zum Schluß hakenartig umgreift und mittels der Briefmarke verschlossen bzw. verklebt wird, besonders auch dadurch gekennzeichnet. daß die Adresse, die numriehr gerade in bezug auf das fertig gefalzte Briefformat aufgeschrieben wird, fast in der 'Mitte der Rückseite des Blattes. jedoch schräg in Bezug auf die Blattkanten zu stehen kommt. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Adresse umgekehrt als in -Anspruch 2 aufgeschrieben wird, indem der vorgefalzte Brief umgekehrt in die Schreibniaschine eingeführt wird bzw. bei Handschrift unigekehrt genommen wird, wodurch die VerschluLRecke an der linken unteren Kante erscheint und dort mit einer Absenderetikette, Siegel- oder Stempelmarke od. dgl. verklebt wird. 4. Verfahren nach Anspruch 2 und 3. dadurch gekennzeichnet, daß das Papierblatt einen Schlitz nach besonderem sog. Passer erhält, in welchen eine Ecke des Blattes zum Schluß der ausgeführten Falzung übereck eingesteckt wird. 3. '\-erfahren nach Anspruch 2 bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Mitteilungsseite des Papierblattes und/oder der Rückseite abgetiitite Felder, Blocks, Winkel, Linien od. dgl. als Marken vorgesehen werden. 6. Verfahren nach Anspruch 2 bis 5, dadurch geketitizeiclinet, daß schmale Klebstreifen, zweckmiißig aus Trockenleim. an gewissen Kanten oder auf Teilen des Blattes vorgesehen werden. ;. Vorrichtung zum Aufbringen der Nlarkierungen nach Anspruch 5 und 6, gekennzeichnet durch eine Schablone aus Blech, Pappe oder Kunststoff u. dgl., in welche die Paßmarken als Ausschnitte (Ausstanzungen) angeordnet sind. B. Vorrichtung zum Falzen von Postsendungen nach Anspruch 2 oder anderen: Ansprüchen, gekennzeichnet durch eine Schablone (Abb. 28) in Rechteckform mit einer großen und einer benachbarten kleinen abgeschnittenen Ecke und durch Aussparungen als Maßmarken. g. Vorrichtung zum Falzen von Postsendungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zu falzende Papierblatt nach seiner Einführung über Mundstücke u. dgl. Einführungsmittel, zwischen zwei in geringem Abstand übereinanderliegenden Platten (5 und 6 in Abb. 31 bis 34) gefalzt wird, von welchen Platten die eine als Zunge frei, den Abstand der beiden parallelen Falzungen bestimmend, z. B. unter 450 quer zur anderen Platte bzw. im beliebigen Winkel zum Papierblatt, angeordnet ist, und daß an der anderen Platte Schienen od. dgl. aus dieser herausbritigbar sind, welche die Brechung an den Ecken des Papiers parallel zueinander bewirken, und daß die Weiterfalzung des Papiers vermittels eines Wickelbleches bewirkt wird, welches Wickelblech hierbei das eine herausstehende Ende des Blattes mittels Greifvorrichtungen ergreift. io. Vorrichtung zum Falzen von Postsendungen nach Anspruch i und g, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelblech in einem Hohlzylinder drehbar angeordnet ist. ii. Vorrichtung zum Falzen von Postsendungen nach Anspruch i und g, dadurch gekennzeichnet, claß zur Ausführung der ersten Faltung durch die Bodenplatte Hindurch schwenkbare, gekrümmte Schienen (14) od. dgl. vorgesehen sind, die durch Aussparungen durch die Grundplatte hindurch schwenkbar sind. 12. Vorrichtung zum Falzen von PoStsendungen nach Anspruch 1. 9 und i i. dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Schiehen (14) vermittels Getriebeteilen von der Antriebsstelle aus betätigt werden. 13. Vorrichtung zum Falzen von Postsendungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite einer Schreibunterlage od. d"1. eine Falzvorrichtung vorgesehen ist. 14. Vorrichtung zum Falzen von Postsendungen nach .*#,nsprucli i und 13. dadurch gekeilnz.eichnet, daß eine Zunge (24) im Abstand über der Grundfläche (22) der Schreibunterlage vorgesehen ist, in welchem Abstand das zu faltende Blatt so einzuführen ist, daß über die Zunge die entsprechenden zwei Ecken des Blattes gefaltet werden können, worauf die weitere Falzung des Blattes über die auf das Blatt lierab schwenkbare Platte (25), und zwar gemäß den Seitenkanten der Platte (25 ) erfolgt. nachdem dis Zunge (24) aus dem vo-gefalteteii Blatt herausgezogen wurde. 15. Vorrichtung zum Falzen von Postsendungen nach Anspruch i und 14, dadurch gekenn- zeichnet. daß rlie Falzelemente vermittels einer Jilamtner feststellbar sind, und daß die Falz- elemente in ihrer Feststellung durch die Klam- mer innerhalb der Füße der Schreibunterlage liegen. i0. Vorrichtung zum Falzen von Postsendun- gen nach Anspruch i, 9 und 1d, dadurch ge- kennzeichnet, daß dasWickelblech (8inAl)b.32) 1>z«. die Sc!@@@:nkplatte (25 in Abb.35) oder Schablone (:\1>l>. 28) zwecks leichteren Ab- zIeheris des gefalteten Briefes ausgespart ist. 17. Vorrichtung zum Falzen von Postsendun- gen nach Anspruch i und anderen Ansprüchen,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelblech einseitig an einer drehbaren Abdeckung des Hohlzylinders (i2) befestigt ist und frei von letzterem lose auf der Welle (9) sitzend von dieser mittels Anschlagkörper (io°) mitgenommen wird, wodurch das Papier ergriffen und festgehalten wird. iS. Vorrichtung zum Falzen von Postsendungen nach Anspruch i und anderen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage und der Ausstoß (Abnahme) der Blätter bzw. fertig gefalzten Postsendungen in an sich bekannter Weise automatisch erfolgt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4435316A1 (de) * 1994-10-01 1996-05-02 Olaf Hagedorn Direkt recycelter Briefumschlag

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