DE157635C - - Google Patents

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DE157635C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

Gvnaetüal· bei. d>tu W»11·Ct-Mi g
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, vulkanisierten Gummi von den mit ihm verbundenen fremden Materialien, wie Stoff- oder Metalleinlagen bezw. Überzügen 5 oder dergl., zu befreien. Die Vorrichtung kommt insbesondere in Betracht für die Zwecke der Wiedergewinnung des Gummi aus Abfällen, welche mit den vorbezeichneten fremden Materialien verbunden sind.
ίο Für die Zwecke der Trennung von Gummiabfällen von den mit ihnen verbundenen Metallteilen hat man bereits vorgeschlagen, die Gummiabfälle zunächst zu zerkleinern und eine Absonderung der Metallteilchen durch die Einwirkung von Magneten zu bewirken. Es ist auch bereits bekannt, die Auslesung der fremden Materialien aus dem zerkleinerten Gemisch durch Luftstromsichtung vorzunehmen (vergl. amerikanische Patentschrift 418041).
Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Zerkleinerungs- bezw. Sichtungsvorrichtung unter Anwendung neuer Mittel in eigenartiger Kombinationswirkung. Die Mittel zur Zerkleinerung bezw. Sichtung des zu behandelnden Gutes bestehen in einem Mahlwerk mit reibeisenartig gezahnten Walzen in Verbindung mit einem in Bewegung befindlichen siebartigen Rost, wobei das auf den Rost fallende zerkleinerte Material gleichzeitig einer Siebung und einer Luftstrom-' sichtung unterzogen wird.
Die wesentlichen Bestandteile der Einrichtung sind in der Zeichnung veranschaulicht.
α ax sind die Zerkleinerungswalzen, b ist der siebartige Rost, auf welchen das zerkleinerte Gut gelangt, c ein Behälter zur Aufnahme der abgesonderten leichten Stofffasern, d ein Schleuderrad, e ein Gebläse, h der Behälter zur Aufnahme des gereinigten Gummi und g ein Behälter zur Aufnahme der abgesonderten Metallteilchen.
Die Vorrichtung arbeitet in der Weise, daß die in das Walzwerk eingebrachten, mit fremden Materialien verbundenen Gummiabfälle zunächst zwischen den reibeisenartigen Oberflächen der Walzen a a[ derart zerkleinert werden, daß eine Zerlegung in kleine Gummi- und Stoff- bezw. Metallstückchen stattfindet. Die zerkleinerte Masse wird durch geeignete Leitflächen auf das in rüttelnder, schwingender oder pendelnder Bewegung befindliche Sieb b geführt, durch dessen Öffnungen die spezifisch schwereren Gummistücke und, falls die zerkleinerte Masse Metallteilchen enthält, auch diese letztgenannten hindurchfallen, während die spezifisch leichteren Stoffaserteilchen durch einen Luftstrom fortgerissen werden.
Der Rost b besteht zweckmäßig aus einer Anzahl parallel nebeneinander in angemessenem Abstande angeordneter Rohre, die nach der Rostoberfläche hin Öffnungen besitzen. Wird nun in dieses Rohrsystem Druckluft eingeführt, so entstehen auf der Rostoberfläche eine Anzahl nach oben gerichtete Luftströme, welche die leichten Faserstoffe und dergl. fortführen. Statt den Luftstrom durch den
Rost hindurch einzuführen, kann man ihn auch über die Rostoberfläche hinwegstreichen lassen. Die Richtung des Luftstromes ist eine derartige, daß die leichten Bestandteile nach dem Behälter c hin befördert werden.
Die schwereren Bestandteile gelangen durch
die Rostspalten und unter event. Vermittlung einer Reibfläche in das Schleuderrad d und werden von diesem in horizontaler Richtung
ίο durch den Hohlraum f hindurchgeworfen, unter welchem sich die Behälter h für den reinen Gummi und g für die Metallteilchen befinden. Die Wurfbahn der von dem Schleuderrad d ausgeworfenen Teile kreuzt ein von dem Gebläse e erzeugter Luftstrom, welcher die leichteren Gummiteile ablenkt und sie in den Behälter h befördert, während die schwereren Metallteile weiterfliegen und in den Behälter g gelangen.
Die zuletzt beschriebene Luftstrom- bezw. Schleudersichtung ist natürlich nur erforderlich, falls außer den Stoffasern noch Metallteile aus dem zerkleinerten Gut auszuscheiden sind, oder falls Stof fasern dem Gummi beigemischt sind, welche ein außergewöhnlich hohes spezifisches Gewicht besitzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Befreien von vulkanisiertem Gummi von den mit ihm verbundenen Stoff- oder Metalleinlagen bezw. Überzügen oder dergl. durch Zerkleinerung und nachfolgende Luftstromsichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerkleinerung mittels reibeisenartig gezahnter Walzen (a a1) und die Sichtung des zerkleinerten Materials durch einen in rüttelnder, schwingender oder pendelnder Bewegung befindlichen siebartigen Rost (b) erfolgt, durch dessen Öffnungen die schwereren Teile des Gutes hindurchfallen, während die leichteren Stoffaserteile durch den über den siebartigen Rost (b) hinwegstreichenden oder durch den Rost hindurchstreichenden Luftstrom abgesondert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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