DE157459C - - Google Patents

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DE157459C
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polishing
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/10Single-purpose machines or devices
    • B24B7/12Single-purpose machines or devices for grinding travelling elongated stock, e.g. strip-shaped work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung" bildet eine Verbesserung der unter 145308 patentierten Schleif- und Poliermaschine, durch welche es ermöglicht wird, auch die dünnsten Bleche selbsttätig zu schleifen bezw. zu polieren, während mittels der Maschine nach dem Hauptpatent nur die dickeren Bleche selbsttätig poliert werden können.
Fig. ι zeigt die Maschine nach dem Patent
145308 mit einigen baulichen Änderungen. In Fig. 2 und 3 ist die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verbesserung in zwei Ansichten dargestellt. Dieselbe besteht in der Ausrückvorrichtung der Antriebe für die beiden Schleif- bezw. Polierscheiben 2 und 12.
Abweichend von der Maschine des Hauptpatentes ist hier statt zwei Unterlagen (3 und 13) ein Auflagetisch 3 angenommen.
Beide Enden dieses Tisches können, genau wie die Unterlagen 3 und 13 des Hauptpatentes, unabhängig voneinander gehoben und gesenkt, also an die Polierscheiben gedrückt oder von ihnen entfernt werden.
Diese Hebe- und Senkvorrichtung des Tisches hat den Zweck, das Blech, welches von rechts eingeschoben wird, von der Polierscheibe 2 polieren zu lassen, .. während welcher Zeit die linke Tischseite gesenkt und daher mit der Polierscheibe 12 außer Berührung ist, so daß das polierte Ende ungehindert auf dem Auflagetisch vorgeschoben wird. Das Vorschieben des Bleches auf dem Tisch 3 erfolgt selbsttätig durch die gemeinschaftlich angetriebenen Rollenpaare abcd. Ist das Blech so weit vorgeschoben und poliert, daß nur noch ein kurzes Stück desselben von den Rollen α gehalten wird, so wird die rechte Tischseite gesenkt, damit das Blech beim Austritt aus dem Rollenpaar a nicht mehr von der Polierscheibe 2 bearbeitet wird, da es sonst von derselben mitgenommen und zerknittert werden könnte. Hierauf wird die linke Tischseite gehoben und dadurch das Blech an die Polierscheibe 12 gedrückt, um mit derselben das von der Polierscheibe 2 unbearbeitet gelassene Ende des inzwischen weiter vorgeschobenen und von dem Rollenpaar d gehaltenen Bleches zu polieren.
Das Heben und Senken des Tisches erfolgt selbsttätig durch die Kurvenscheiben 8 und 14, welche von der in geeigneter Weise angetriebenen Welle 5 mit veränderlicher Übersetzung durch die auswechselbaren Zahnräder 20, 21, 22 angetrieben werden und die Hebel 15 und 9 für das Heben und Senken
des Tisches entsprechend beeinflussen. Der Hebel 15 ist auf der Achse 16 und der Hebel 9 auf der Achse 10 drehbar gelagert. Durch diese oben beschriebene Vorrichtung wirkt die Reibung der in der Pfeilrichtung umlaufenden Polierscheiben 2 und 12 auf das Blech, welches beim Bearbeiten durch die Polierscheibe 2 von dem Rollenpaar a, beim Polieren mit der Scheibe 12 durch das Rollenpaar d fortbewegt und festgehalten wird, stets auf Zug, wodurch eine Verstauchung oder Faltenbildung des Bleches vermieden wird.
Infolge der Veränderlichkeit der Räder-Übersetzung 20, 21, 22 für den Antrieb der Kurvenscheiben 8 und 14 kann man dieselben langsamer oder rascher laufen lassen und dadurch den Auflagetisch 3 in größeren oder kleineren Zeitabschnitten heben und senken.
Man ist dadurch imstande, das selbsttätige Heben und Senken des Tisches je nach der Länge der zu polierenden Bleche zu regeln. Die Spindeln 11 und 17 dienen zum genauen Einstellen der Höhenlage des Tisches.
Die Rollenpaare abcd erhalten ihren Antrieb am zweckmäßigsten von der Welle 5 aus durch die Zahnräder 25, 24, 23, welche durch die Hebel 27 und 26 in Eingriff gehalten werden, ferner durch Kegelräder von einer längs des Tisches führenden Welle aus oder durch G all'sehe Ketten, während die Rollen jedes Rollenpaares unter sich durch Zahnräder verbunden sind.
Zum selbsttätigen Polieren dickerer Bleche genügen die oben beschriebenen Einrichtungen, dagegen tritt beim Polieren dünner Bleche ein Übelstand auf, welcher das selbsttätige Polieren derselben unmöglich macht. Derselbe besteht in folgender Erscheinung:
Das Ende der Blechtafel, welches die Förderrollen α verläßt, wird von der Polierscheibe 2 infolge der Lu ft Verdünnung am Scheibenumfang, welche durch die große Geschwindigkeit der Polierscheibe erzeugt wird, auch bei gesenktem Tische angesaugt und dadurch von der Polierscheibe mitgerissen und zerknittert. Das Gleiche geschieht mit dem aus den Förderrollen c heraustretenden Ende des Bleches, welches von der Umlaufenden Polierscheibe 12 angesaugt wird. Selbst das größere Senken des betreffenden Tischendes genügt nicht zur Beseitigung des Ansaugens. Um jedoch auch das selbsttätige Polieren von dünnen Blechtafeln zu ermöglichen, \Ν\τά die nachstehend beschriebene, den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Einrichtung angewendet:
Von der Welle w, auf welcher die Kurvenscheiben 8 und 14 für das Heben und Senken des Auflagetisches sitzen, werden die Kurvenscheiben e und / durch Ga 11'sehe Ketten ggl o. dergl. angetrieben. Die Kurvenscheibe e beeinflußt durch Vermittelung der Rolle m den zweiarmigen, oben als Riemenführer ausgebildeten und unten die Rolle m tragenden Hebel h derart, daß der Antriebsriemen, für die mit einer Fest- und Leerlaufscheibe k ausgerüstete Polierscheibe 2 beim Heben des Tisches auf die Festscheibe und beim Senken des Tisches auf die Leerlaufscheibe gerückt wird. In gleicher Weise wird der Antriebsriemen für die Polierscheibe 12 von der Kurvenscheibe f durch den Riemenführerhebel i mit der Leitrolle η beim Heben des Tisches auf die Festscheibe und beim Senken desselben auf die Leerlaufscheibe / geschoben. Durch diese Einrichtung erhält jede Polierscheibe ihren Antrieb nur so lange, als das betreffende Ende des Tisches sich in seiner Hochstellung befindet, also das Blech an die Polierscheibe andrückt. Beim gesenkten Tischende steht die zugehörige Polierscheibe still.
Mit Hilfe dieser Einrichtung kann man auf der unter 145308 patentierten Poliermaschine nicht nur dickere, sondern auch die dünnsten Bleche in verschiedenen Längen selbsttätig polieren, ohne eine Faltenbildung an den Blechenden befürchten zu müssen. Beim Polieren dickerer Bleche ist wegen des größeren Gewichtes und der größeren Steifigkeit derselben diese Vorrichtung weniger notwendig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schleif- und Poliermaschine mit zwei hintereinander liegenden, im entgegengesetzten Sinne sich drehenden Polierscheiben nach Patent 145308, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe der Polierscheiben durch von der Tischhebe- und Senkvorrichtung aus bewegte Kurvenscheiben und geeignete Hebelanordnung so beeinflußt werden, daß nur die Polierscheibe angetrieben werden kann, an welche der Tisch das zu polierende Blech andrückt, während beim gesenkten Tisch der Antrieb ausgerückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE157459C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2463750A (en) * 1946-04-12 1949-03-08 George M Curtin Grinding apparatus
US4634139A (en) * 1984-09-04 1987-01-06 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Rear fork of motorcycle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2463750A (en) * 1946-04-12 1949-03-08 George M Curtin Grinding apparatus
US4634139A (en) * 1984-09-04 1987-01-06 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Rear fork of motorcycle

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