DE157262C - - Google Patents
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- DE157262C DE157262C DENDAT157262D DE157262DA DE157262C DE 157262 C DE157262 C DE 157262C DE NDAT157262 D DENDAT157262 D DE NDAT157262D DE 157262D A DE157262D A DE 157262DA DE 157262 C DE157262 C DE 157262C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L15/00—Washing or rinsing machines for crockery or tableware
- A47L15/02—Washing or rinsing machines for crockery or tableware with circulation and agitation of the cleaning liquid in the cleaning chamber containing a stationary basket
- A47L15/06—Washing or rinsing machines for crockery or tableware with circulation and agitation of the cleaning liquid in the cleaning chamber containing a stationary basket by means of an impeller in the chamber
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- Washing And Drying Of Tableware (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese hauptsächlich zum Reinigen von Küchengeschirr bestimmte Waschmaschine gehört
zu jener Art, bei welchen die Reinigung des Geschirres in einem mit Wasser gefüllten
Gefäß erfolgt, in welchem sich, das Geschirr in einem durchbrochenen, stillstehenden Korb
befindet, und bei welchen Maschinen sich unterhalb des Korbes Rührflügel und seitlich
bezw. oberhalb des Korbes Leitschaufeln befinden, durch welche die von den Rührflügeln
gehobene Flüssigkeit gegen das Geschirr geleitet wird.
Um nun bei derartigen Maschinen die Bewegung der Waschflüssigkeit von den Rührflügeln
nach den Leitflächen und dem Geschirr in einer ganz besonders wirksamen Bahn erfolgen
zu lassen und zu verhindern, daß sich die Flüssigkeit in der Ebene 'der Flügel seitlich
ausbreitet, sind nach vorliegender Erfindung
die Enden der Flügel durch einen nach oben gerichteten Zylindermantel verbunden, so daß
die Waschflüssigkeit in .einem geschlossenen Strome nach oben geleitet wird und daher das
in dem durchbrochenen Korbe befindliche Geschirr auch von unten und von den Seiten
von, kräftig strömenden Flüssigi-ceitsmengen
gietroffeii wird, und indem diese von unten und seitlich zuströmenden Flüssigkeitsmengen
gegen die von oben von den Leitschaufeln her,
zutretende Flüssigkeit treffen, erfolgt eine heftige Bewegung der Flüssigkeit im Geschirrkorb
in allen Richtungen, so daß dadurch eine wirkliche Waschung des Geschirres von'
allen Seiten her geschieht, wogegen bei der alleinigen Anwendung von Rührflügeln und
Leitschaufeln nur ein beständiger Kreislauf der Flüssigkeit fast nur in ein und derselben
Richtung erfolgt.
Die gemäß der Erfindung gestaltete Waschmaschine ist auf der beiliegenden Zeichnung
in Fig. ι in Seitenansicht und teilweise im Schnitt dargestellt; Fig. 2 ist ein senkrechter
Querschnitt, Fig. 3 eine Ansicht des den Geschirrkorb aufnehmenden, mit den Leitschaufeln
versehenen Einsatzes, während die Fig. 5 und 6 den Geschirrkorb im Grundriß und in Ansicht zeigen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Maschine aus zwei Gefäßeir, von denen das eine
15 das Waschgefäß und das andere 16 das Gefäß
zum Niachspülen des Geschirres ist. Diese Gefäße sind in einem zweckmäßig aus Winkeleisen
.hergestellten Gestell angeordnet, und liegen die oberen Ränder beider Gefäße in
der oberen Ebene des Gestelles, welches von einer mit Öffnungen für die Gefäße versehenen
Platte überdeckt wird. Diese Platte ist mit einem ringsum laufenden Rande 18 versehen
und besitzt einen Ablauf 20 für das Wasser, welches beim Herausnehmen des Geschirres
aus den Gefäßen 15, 16 auf die Platte läuft. Die geneigt gegen den Ablauf 20 hin gerichtete
Tischplatte 21 dient zum Aufsetzen des Geschirres zum Zweck des völligen Abtropfens.
Der in Fig. 3 in größerem Maßstabe dargestellte Einsatz 22 für das Gefäß 15 dient
zur Aufnahme des das Geschirr enthaltenden Korbes und ist mit Leitschaufeln 29 versehen,
welche das Wasser zwischen und auf das Geschirr leiten. Dieser Einsatz besteht aus zwei
U-förmig gebogenen Flacheisen 23, welche, mit den Verbindungsstegen der parallelen Schenkel
einander kreuzend, daselbst fest durch Nietung und außerdem durch die untergenietete kreuzförmige
Platte 25 verbunden sind; die Enden der Schenkel sind einem Ring 24 angeschlossen.
Der äußere Durchmesser des letzteren ist gleich dem inneren Durchmesser des Gefäßes 15 und liegt auf den innen an diesem
befindlichen Winkeln 26 (Fig. 2), so daß der Einsatz 22 frei im Gefäß 15 schwebt. Damit
der Einsatz sich nicht drehen kann, ist der Ring 24 mit einer Kerbe 27 versehen, in welche
ein innen am Gefäß 15 befindlicher Ansatz eingreift. Die Schenkel 23 sind so lang, daß der
Einsatz mit seinem Bodenkreuz ziemlich bis in die Mitte der Höhe des Gefäßes 15 herabreicht.
Die am Einsatz 22 befindlichen Leitschaufeln 29 sind an den senkrechten Teilen desselben
befestigt und berühren mit ihren äußeren Kanten den inneren Umfang des Gefäßes 15.
Das Wasser wird durch den Flügel 32 in
Bewegung versetzt (Fig. 4), der aus vier radial an der Nabe 31 befestigten Armen besteht;
diese tragen vorn schaufelartige, nach derselben Richtung schräg nach unten laufende
Ansätze 33, welche ungefähr die halbe Länge der Arme 32 haben. Die Enden der Arme
sind durch den zylindrischen Teil 53 verbunden, welcher ziemlich bis zur Mitte der Höhe
des Korbes 47 reicht. Der Flügel ist, wie aus Fig. ι und 2 ersichtlich, mittels der Stellschraube
35 auf der Welle 34 befestigt, welche letztere durch den zu einer Schmierbüchse 37
ausgebildeten Gefäßboden hindurchführt und mit dem unteren Ende in einem mitten in den
Boden des Gefäßes 15 eingelassenen Spurlager 36 ruht. Diese Schmierbüchse ist oben
durch eine im Deckel 39 befindliche Stopfbüchse 38 abgedichtet, so daß das Spurlager
und die Stopfbüchse die gemeinsame Lagerung für die Welle 34 bilden. Innerhalb der
Schmierbüchse 37 befindet sich auf der Welle 34 ein Kegelrad 40, in welches das Gegenrad 41
greift, dessen Antriebswelle 42 in einer langen, mit der Stopfbüchse 44 gegen den Mantel des
Gefäßes 15 abgedichteten Büchse 43 sowie in der Konsole 45 gelagert ist (Fig. 2). Außerhalb
des Lagers 45 trägt die Welle die Antriebsscheibe 46; doch kann der Antrieb auch
mit der Hand, unter Verwendung einer der Welle 42 aufgesteckten Kurbel erfolgen.
Der Metallkorb 47 (Fig. 5 und 6) dient zur Aufnahme des zu reinigenden Geschirres;
der äußere Durchmesser desselben ist etw(as geringer wie die öffnung des Ringes 24. Der
Korb ist außerdem mit einem Henkelbügel 48 versehen, dessen nach innen, seitlich und hakenförmig
umgebogene Enden in Schlitze 50 der seitlich am Korb befestigten, mit ihren Enden
den Korbrand überragenden Flacheisen 51 greifen, so daß der Henkelbügel 48 in wagerechte
Stellung umgelegt werden kann, wenn die hakenförmig gebogenen Enden des Bügels sich im oberen Teil der Schlitze 50 befinden,
wenn also der Bügel hochgehoben ist, wogegen der Bügel mit seinen Hakenenden für gewöhnlich
im unteren Teil 52 der Schlitze 50 ruht und alsdann in senkrechter Stellung verbleibt,
wobei die Hakenbiegungen dem Korbran de aufliegen. Die senkrechte Stellung nimmt der Bügel ein, wenn sich der Korb 47
im Gefäß 15 befindet, so daß alsdann der Bügel nicht im Wasser zu liegen kommt.
Der Gebrauch der Waschmaschine geschieht in folgender Weise:
Das Gefäß 15 wird zum Teil mit heißer Seifenlösung gefüllt und hierauf der mit dem
Geschirr gefüllte Korb 47 in den Einsatz 22 auf dessen Bodenkreuz gestellt. Alsdann wird
die Welle 42 in Umdrehung versetzt; die Schaufelansätze 33 des Flügels 32 veranlassen
das Wasser zu einer wirbelnden aufsteigenden Bewegung, welches durch den Zylindermantel
53 zusammengehalten und teils gegen die unteren Flächen der Leitungsschaufeln 29
und durch diese wieder nach unten und gegen das Geschirr geleitet wird, während das in
der Mitte des Gefäßes befindliche Wasser unmittelbar durch den Boden des Korbes 47
dringt und gegen die durch die Leitschaufeln abgelenkten Wassermassen trifft, so daß eine
lebhafte Bewegung des Wassers in den verschiedensten Richtungen erfolgt. Diese Bewegung
ist innerhalb des Korbes 47, wo die verschieden gerichteten Strömungen alle gegeneinander
treffen, am heftigsten, so daß die Reinigung des darin enthaltenen Geschirres sehr schnell und vollkommen erfolgt. Die beste
Wirkung wird erzielt, wenn man die Leitschaufeln 29 von solcher Länge wählt, daß sie
sich noch auf eine ziemliche Strecke unterhalb der Oberkante des Korbes 47 hin ausdehnen,
wie in Fig. 1 angegeben, so daß das Wasser
zum Teil seitlich in den Korb eintreten kann. Nach erfolgter Reinigung des Geschirres wird
der Korb 47 in das Nachspülgefäß 16 eingesetzt, welches mit reinem Wasser gefüllt ist
und in welchem der Korb auf dem Kreuz 61 ruht. Aus dem Gefäß 16 wird der Korb 47
zum Zwecke das Abtropfens auf die geneigte Platte 21 gestellt. Die Wasserablaßrohre 56
und 57 sind, ebenso wie das Rohr 20, einem Ableitungsrohre 58 angeschlossen, während
die Rohre 59, 60 zur Zuleitung von warmem und kaltem Wasser dienen; dieselben münden
innerhalb der Gefäße 15, 16 in brausenartigen Köpfen.
Bei der Benutzung der Waschmaschine wird beständig Dampf oder heißes Wasser oder
beides zugleich in das Gefäß 16 eingelassen, so daß das Wasser über den Gefäßrand fließt
und durch das Rohr 20 abläuft, in welchem zur Verhütung der Verstopfung durch Fett
und Schmutz kein Ventil eingeschaltet ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Waschmaschine zum Reinigen von Küchengeschirr und dergl., bei der das Geschirr in einem Korbe der waschenden Wirkung einer durch Rührflügel in Bewegung versetzten, durch Leitschaufeln gegen das Geschirr gerichteten Flüssigkeit versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die unterhalb des Korbeis (47) befindlichen Flügel (32,33) außen von einer zylindrisch en, den Korb (47) umgebenden Mantelfläche (53) timschlossen sind, wodurch die Waschflüssigkeit sowohl von unten und seitlich gegen den Korb (47) als auch gegen die Leitflächen (29) gerichtet und von diesen über das Geschirr geleitet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157262C true DE157262C (de) |
Family
ID=423553
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157262D Active DE157262C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157262C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6942842B2 (en) | 2003-01-16 | 2005-09-13 | Bayer Aktiengesellschaft | Process for the desulfurization of CO gas |
-
0
- DE DENDAT157262D patent/DE157262C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6942842B2 (en) | 2003-01-16 | 2005-09-13 | Bayer Aktiengesellschaft | Process for the desulfurization of CO gas |
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