DE157149C - - Google Patents

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DE157149C
DE157149C DENDAT157149D DE157149DA DE157149C DE 157149 C DE157149 C DE 157149C DE NDAT157149 D DENDAT157149 D DE NDAT157149D DE 157149D A DE157149D A DE 157149DA DE 157149 C DE157149 C DE 157149C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/50Side-stop mechanisms

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

iiez&cRvn- '3αΧο\ι ίανη la
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Zeilenbegrenzungsvorrichtung an Schreibmaschinen kennzeichnet sich durch einen im Papierschlittenrahmen schwingend gelagerten Bügel, welcher einerseits während der Vorwärtsbewegung des Papierschlittens die denselben verriegelnde Schaltklinkensperrung außer Sperrstellung hält, dieselbe am Ende der Schlittenbewegung dagegen zum selbsttätigen Verriegeln freigibt, andererseits aber auch zur Aufhebung der Verriegelung zwecks Überschreitung der Verriegelungslage durch den Schlitten dient.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι eine teilweise geschnittene Oberansicht einer mit dieser Zeilenbegrenzungsvorrichtung ausgestatteten Maschine,
Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe,
Fig. 3 eine Oberansicht des Papierschlittens ao und
Fig. 4 eine Oberansicht des Auslösebügels.
Im Papierschlittenrahmen 1 ist auf einer durch denselben vollständig hindurchreichenden Stange 173 ein Bügel schwingbar gelagert, dessen hinterer Teil 172 auf den oberen kürzeren Arm 171 eines um einen Bolzen 166 in einem Lager 165 schwingenden Sperrwinkelhebels 167 wirkt, dessen längerer Arm 167 unter dem Einfluß einer Feder 170 steht und mit einem hakenförmigen Ende 168 versehen ist, das mit dem Arm 169 des Schaltklinkenträgers 72 durch die Feder 170 in Eingriff gebracht werden kann.
Bei der Vorwärtsbewegung des Papiςr-Schlittens nach links ruht der hintere Teil 172 des Auslösebügels ständig auf dem kürzeren
Arm 171 des Winkelhebels 167 und hält dadurch das hakenförmige Ende 169 desselben außer Eingriff mit dem Klinkenträger
169 der Schaltvorrichtung. Der hintere Teil 172 des Auslösebügels besitzt ferner am rechten Ende einen Ausschnitt 172 a, welcher, wenn der Papierschlitten das Ende seiner Bewegungsstrecke erreicht hat, den Arm 171 des Winkelhebels 167 von dem Einfluß des Bügels 172 befreit, worauf sofort die Feder
170 in Wirkung tritt und das hakenförmige Ende 168 des Winkelhebels 167 mit dem Klinkenträger 169 der Schaltvorrichtung in Eingriff bringt. Hierdurch wird letzterer gegen jede Bewegung gesichert, und da derselbe durch den Rahmen 68 auch mit dem Universalhebel 61 für die Tasten in Verbindung steht, so wird auch dieser gesperrt und legt sich fest gegen die Vorsprünge 63 der Tastenhebel, so daß auch deren Bewegung vollständig verhindert wird. Um den Zeitpunkt der Schlittensperrung verändern zu können, kann der Ausschnitt ij2,a eventuell durch eine verschiebbare Platte entsprechend mehr oder weniger verschlossen werden.
Um durch den Bügel 172 die Überschreitung der Verriegelungslage durch den Papierschlitten zwecks Verlängerung der Schriftzeile zu ermöglichen, besitzt der Bügel an der linken Seite eine nach vorn ragende rahmenartige Erweiterung 175, welche mit ihrem näher der Mitte des Papierschlittens gelegenen Teil über einem entsprechenden Ausschnitt 18ρ in der Grundplatte i8rt des . Papierschlittens liegt. Im Maschinengestell 2 ist ferner an der linken Seite ein um einen
Bolzen 177 innerhalb des Gestelles schwingender Winkelhebel 176, 180 angeordnet, welcher mittels einer Abbiegung 178 durch eine Öffnung 179 im Maschinengestell an die linke Außenseite desselben geführt ist und mit seinem äußeren Ende 180 bis zur Höhe der unteren Kante der vorderen Erweiterung 175 des Auslösebügels 172 reicht. Dieser Hebel kann mittels eines durch eine Öffnung 182 im Maschinengestell 2 hindurchgeführten Tastenstiftes 181 bewegt werden.
Ist der Papierschlitten am Ende seiner Bewegungsstrecke nach links gelangt, dann befinden sich der Ausschnitt 18^ der Papier-Schlittengrundplatte als auch der denselben überdeckende Teil der vorderen rahmenförmigen Erweiterung 175 des Auslösebügels 172 über dem hinteren Ende -180 des Winkelhebels 176, 180. Durch Niederdrücken des letzteren in der angegebenen Weise wird dann durch Anschlagen des Hebelendes 180 von unten gegen den Teil 175 des Auslösebügels der hintere Teil 172 des Auslösebügels auf den oberen, kürzeren Arm 171 des Sperrhebeis 167 gedrückt und dadurch das untere hakenförmige Ende 168 des letzteren außer Eingriff mit dem Schaltarm 169 gebracht. Der Papierschlitten kann sich dann, solange man den Winkelhebel 176, 180 in gleicher Stellung hält, bis zu der überhaupt möglichen Grenze weiterbewegen.
Um die Schlittenbewegung nach rechts zu begrenzen, ist der Auslösebügel an seinem hinteren Teile 172 mit einem in bekannter Weise wirkenden Anschlag 190 versehen, welcher an der rechten Seite eine gerade Fläche besitzt, die sich gegen einen mittels Sperrstück 185 und Schraube 189 auf einer gezahnten Stange 186 verstellbar angeordneten Sperrfinger 188 legt (s. Fig. 1). Soll der Papierschlitten nach rechts über seine Sperrstellung hinaus bewegt werden, dann wird der Bügel mittels des kurbelartigen Handgriffs 173" mit seinem hinteren Teil 172 herunterbewegt, so daß der an demselben sitzende Anschlag 190 unter dem Sperrfinger 188 hinweggleiten kann. Die schräge Fläche an der anderen Seite des Anschlages ermöglicht in bekannter Weise die Zurückbewegung des Wagens, indem sie selbsttätig eine entsprechende Kippung des Bügels beim Anstoßen an den Sperrfinger 188 bewirkt.

Claims (2)

  1. Patent-An sprüche:
    i. Zeilenbegrenzungsvorrichtung an Schreibmaschinen, gekennzeichnet durch einen im Papierschlittenrahmen schwingend gelagerten Bügel, dessen hinterer Teil (172) während der Vorwärtsbewegung des Papierschlittens ständig einen den Klinkenträger (72, 169) der Schaltvorrichtung sperrenden federnden Doppelhebel (167, 168, 171) außer Sperrstellung hält, während ein, nötigenfalls verstellbarer Ausschnitt (172") in diesem Teil (172) des Bügels gegen Ende der Vorwärtsbewegung des Papierschlittens das Zurückschwingen des federnden Sperrhebels (167, 168, 171) und dadurch die selbsttätige Kupplung des letzteren mit dem Schaltklinkenträger (72, 169) zwecks Feststellung des Papierschlittens gestattet.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (172) einen nach vorn ragenden, teilweise über einem Ausschnitt (18P) der Grundplatte (i8a) des Papierschlittens liegenden rahmenartigen Teil (175) besitzt, mit dessen Hilfe, nach Sperrung des Klinkenträgers (72, 169) und somit des Papierschlittens am Ende seiner Vorwärtsbewegung, dem Bügel (172) durch einen von unten durch den Ausschnitt (18 P) hiri durchtretenden Tastenhebel (176, 180) eine ' Rückwärtsschwingung gegeben werden kann, wodurch der den Papierschlitten sperrende Hebel (167, 168, 171) ausgelöst und eine weitere Schaltung des Schlittens ermöglicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE157149C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4396135A (en) * 1982-07-06 1983-08-02 Lundgren Dennis E Tennis racket carrier for bicycles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4396135A (en) * 1982-07-06 1983-08-02 Lundgren Dennis E Tennis racket carrier for bicycles

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