DE1567973B2 - Natriumchloridkristalle - Google Patents
NatriumchloridkristalleInfo
- Publication number
- DE1567973B2 DE1567973B2 DE1567973A DE1567973A DE1567973B2 DE 1567973 B2 DE1567973 B2 DE 1567973B2 DE 1567973 A DE1567973 A DE 1567973A DE 1567973 A DE1567973 A DE 1567973A DE 1567973 B2 DE1567973 B2 DE 1567973B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weight
- solution
- parts
- sodium chloride
- salt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01D—COMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
- C01D3/00—Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
- C01D3/22—Preparation in the form of granules, pieces, or other shaped products
- C01D3/24—Influencing the crystallisation process
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01D—COMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
- C01D3/00—Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
- C01D3/22—Preparation in the form of granules, pieces, or other shaped products
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01D—COMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
- C01D3/00—Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
- C01D3/26—Preventing the absorption of moisture or caking of the crystals
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Medicinal Preparation (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Microwave Tubes (AREA)
- Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
- Cosmetics (AREA)
- Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
Description
In der chemischen Verfahrenstechnik ist es häufig wünschenswert, Natriumchloridkristalle in einer Form
vorliegend zu haben, in der diese nicht in kleine Teilchen zerbrechen, so daß das Salz eine hohe Schüttdichte
besitzt.
Die Erfindung betrifft nunmehr Natriumchloridkristalle mit einer Schüttdichte von 0,70 g/cm3 oder
weniger, welche dadurch gekennzeichnet sind, daß ihre Kristallform einen Kubus aufweist, welcher
geradlinige Säulen mit rechteckigem Querschnitt senkrecht an mindestens einem Paar benachbarter
Oberflächen angewachsen enthält, so daß die Achsen der Säulen senkrecht zu den 100-Ebenen bzw. den
Kubusebenen stehen und wobei die Säulen ihrerseits ίο an mindestens einem Punkt längs ihrer Länge weitere
geradlinige Säulen mit rechteckigem Querschnitt senkrecht angewachsen enthalten.
Es sind bereits verschiedene Verfahren bekanntgeworden, in denen der Habitus von Natriumchloridkristallen
modifiziert wird. So ist es bekannt, Natriumchloridkristalle in Form von dreidimensionalen dendritischen
Kristallen mit einer Schüttdichte von 0,70 g/cm3 oder weniger dadurch herzustellen, daß
man einer einzudampfenden Natriumchloridlösung lösliche Ferrocyanide zusetzt. Hierbei entstehen dendritische
Natriumchloridkristalle, welche klein und zerbrechlich sind, da die dendritischen Ansätze,
welche an den Ecken der zentralen Natriumchloridkuben mit ihren Achsen in rechten Winkeln zur 111-
oder weniger oft zur HO-Ebene angeordnet sind, die eine geringe mechanische Festigkeit besitzen.
Aus der DT-AS 12 17 350 ist es bekannt, Salzlösungen geringe Mengen von löslichen Salzen von
Carboxymethylcellulose zuzusetzen, bevor die Sole zwecks Herstellung von Salzkristallen eingedampft
wird. Die auf diese Weise erzielten Natriumchloridkristalle sind ähnlich denjenigen, wie sie bei der Herstellung
von Pfannensalz entstehen, d. h., sie liegen in Form von Hohlpyramiden vor, also in einer anderen
Kristallform als sie den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden.
Erfindungsgemäß wird noch ein Verfahren zur Herstellung von Natriumchloridkristallen der angegebenen
neuen Art durch Eindampfen einer Kristallformmodifixiermittel enthaltenden Natriumchloridlösung vorgeschlagen,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß als Kristallformmodifiziermittel (a) Polyvinylalkohol
mit einem solchen Molekulargewicht, das eine 1 %ige (Gewicht) wäßrige Lösung eine Viskosität von
weniger als 3,0 Centistoke bei 20° C besitzt, in einer Menge von nicht über 500 Gewichtsteile pro 1000000
Gewichtsteile Natriumchloridlösung oder (b) eine Kombination aus löslichen Salzen von Alginsäure
oder Pectinsäure und mindestens einem Salz, das anorganische Ionen liefern kann, weiche mit der Alginsäure
bzw. Pectinsäure ein unlösliches oder schwachlösliches Salz bilden, wobei die Konzentrationen des
Polymers und der anorganischen Ionen so abgestimmt werden, daß das erhaltene unlösliche Salz an
den Oberflächen der Natriumchloridkristalle und nicht in der Lösung ausfällt, verwendet wird.
Der Querschnitt der Säulen dieser neuen erfindungsgemäßen Natriumchloridkristalle kann kleiner sein
als derjenige einer gegebenen Kubusoberfläche, und sofern dies der Fall ist, können ein oder mehrere
Säulen an der gleichen Oberfläche angewachsen sein. Der Querschnitt der Säulen kann auch gleich der Oberfläche
sein. Die Länge der Säulen kann kleiner, gleich oder größer sein als die Länge der Kante des
Kubus. Der rechteckige Querschnitt der Säulen ist im allgemeinen quadratisch, aber er kann auch, wie
bereits erwähnt, rechteckig sein. Im allgemeinen sind Säulen an allen sechs Flächen des Kubus angewachsen,
aber weniger häufig sind einige Oberflächen, jedoch niemals mehr als vier frei, von angewachsenen Säulen.
Natriumchloridkristalle gemäße der Erfindung sind schematisch in den Zeichnungen 1 bis 3 dargestellt.
Gemäß F i g. 1 besteht der Kristall aus einem Kubus 2 mit Ober- und Grundflächen 3d und 3b und
linken und rechten Seitenflächen 3a und 3c. Die Pfeile bezeichnen die 100-Ebenen der angegebenen
Flächen. Zur Vereinfachung der Darstellung sind die
zur Abgabe anorganischer Ionen fähig ist, welche mit den Polyionen des Polyelektrolyts ein unlösliches oder
schachlösliches Salz bilden, eindampft.
Die erforderliche Polyvinylalkoholmenge in der Lösung ist gering. Wenn' die Konzentration zu hoch
ist, beispielsweise größer als 500 ppm, bezogen auf das Gewicht der Lösung, dann werden nadeiförmige
Kristalle mit geringem kommerziellem Wert gebildet. Eine zweckmäßige Konzentration liegt zwischen 1
Boden- und rückwärtigen Flächen des Kubus nicht io und 100 Gewichtsteilen Polyvinylalkohol je Million
gezeichnet. Gemäß der Erfindung sind die geradlinigen Gewichtsteilen Lösung. Die minimale Konzentration
Säulen 4 von rechteckigem Querschnitt an mindestens ändert sich mit dem Molekulargewicht des PoIyeinem
Paar benachbarter Flächen, beispielsweise den vinylalkohol, wie sich aus der Tabelle ergibt, in der
Flächen 3a und 3b angewachsen, und wie aus der die Konzentration in Gewichtsteilen Polyvinylalkohol
Zeichnung hervorgeht, liegen die Achsen dieser Säulen 15 je Million Gewichtsteilen Lösung ausgedrückt ist.
rechtwinklig zu den 100-Ebenen dieser Flächen.
F i g. 2 zeigt eine Abwandlung eines Natriumchloridkristalls, bei dem eine weitere geradlinige
Säule 5 an einer Grundsäule 4 angewachsen ist.
F i g. 3 zeigt einen Kristall, der ähnlich ist dem der F i g. 2 und bei dem an der Bodenfläche des Kubus
noch eine weitere geradlinige Säule 6 angewachsen ist.
Die Zusatzstoffe, die, wenn sie in der einzudampfenden Natriumchloridlösung anwesend sind, um die
normale Kristallform von Natriumchlorid in die erfindungsgemäße Kristallform zu modifizieren, zerfallen
in zwei Gruppen. Die erste Gruppe umfaßt Polyvinylalkohol entweder allein oder in Verbindung
Viskosität einer
lgewichtsprozentigen
wäßrigen Lösung von
Polyvinylalkohol bei 200C
(Centistoke)
1,10
1,23
1,46
1,55
1,87
1,99
2,53
3,00
1,23
1,46
1,55
1,87
1,99
2,53
3,00
Minimale Konzentration des Polyvinylalkohol in der Lösung bei einer Eindampfung
bei 5O0C
10 bis 20
20
20 bis 50
50 bis 75
75 bis 100
wichtsprozentige wäßrige Lösung bei 200C entspricht,
ist 5 bis 75 Gewichtsteile je Million Gewichtsteile Lösung.
Bei den anderen Zusätzen, nämlich den Kombinationen von Polyelektrolyten und anorganischen
Ionen werden die Konzentrationen durch das bevorzugte Erfordernis bestimmt, daß das Verhältnis der
Konzentration des Polymers und der anorganischen
mit Polyelektrolyten, die zu Polyanionen Anlaß geben. Die zweite Gruppe umfaßt Kombinationen
von wasserlöslichen Polyelektrolyten und Salzen, welche anorganische Ionen liefern können, die mit
den Polyionen des Polyelektrolyts unlösliche oder Die bevorzugte Konzentration an Polyvinylalkohol
schwach lösliche Salze bilden. Von diesen verschie- innerhalb des bevorzugten Molekulargewichtsbereichs,
denen Zusätzen und Zusatzkombinationen ist Poly- 35 nämlich innerhalb eines Bereichs, der einem Viskosivinylalkohol
ein besonders wirkungsvoller, welcher tätsbereich von 1,1 bis 1,6 Centistoke für eine lgeein
Molekulargewicht besitzt, daß die Viskosität einer
lgev/ichtsprozentigen wäßrigen Lösung bei 20° C
kleiner als 3,0 Centistoke, vorzugsweise 1,1 bis
1,6 Centistoke, beträgt. Der Ausdruck »Polyvinyl- 40
alkohol« soll auch Polyvinylacetat umfassen, das in
einem Ausmaß von mindestens 75 Gewichtsprozent,
vorzugsweise 98 bis 100 Gewichtsprozent, hydrolysiert ist.
lgev/ichtsprozentigen wäßrigen Lösung bei 20° C
kleiner als 3,0 Centistoke, vorzugsweise 1,1 bis
1,6 Centistoke, beträgt. Der Ausdruck »Polyvinyl- 40
alkohol« soll auch Polyvinylacetat umfassen, das in
einem Ausmaß von mindestens 75 Gewichtsprozent,
vorzugsweise 98 bis 100 Gewichtsprozent, hydrolysiert ist.
Besonders geeignete Polyelektrolyte der zweiten 45 Ionen derart ist, daß das daraus erhaltene unlösliche
Gruppe von Zusätzen sind diejenigen, die zur Bildung Salz an den Oberflächen der Natriumchloridkristalle
von Polyanionen führen, beispielsweise lösliche Salze und nicht in der Lösung selbst gebildet wird. Dies
von Alginsäure, oder Pectinsäure und von anderen setzt eine obere Konzentrationsgrenze des organischen
langkettigen organischen Verbindungen, welche Car- Salzes, nämlich diejenige Konzentration, bei und
bonsäuregruppen enthalten. Geeignete anorganische 50 oberhalb welcher das unlösliche Salz in der Lösung
Salze, die zur Bildung von unlöslichen oder schwach- selbst ausgefällt wird. Die untere Grenze der Konzenlöslichen
Salzen mit solchen Polyanionen führen,
enthalten z. B. Calcium-, Magnesium-, Aluminium-
und Zinkkationen. Eine besonders wirksame Kombination enthält Natriumalginat und Calciumchlorid, 55
welche unlösliches Calciumalginat bilden.
enthalten z. B. Calcium-, Magnesium-, Aluminium-
und Zinkkationen. Eine besonders wirksame Kombination enthält Natriumalginat und Calciumchlorid, 55
welche unlösliches Calciumalginat bilden.
Das Verfahren zur Herstellung von Natriumchloridkristallen gemäß der Erfindung wird in der Weise
durchgeführt, daß man eine Natriumchloridlösung,
welche Polyvinylalkohol mit einem Molekulargewicht 60 um die Größenordnung der Mengen an Polyelektrolyt enthält, das eine lgewichtsprozentige wäßrige Lösung und anorganischem Ion, die normalerweise erforderdes Polyvinylalkohole eine Viskosität von weniger als lieh ist, zu erläutern; sie sind nicht als festgelegte 3,0 Centistoke bei 2O0C besitzt, eindampft. obere und untere Grenzwerte aufzufassen, da diese
durchgeführt, daß man eine Natriumchloridlösung,
welche Polyvinylalkohol mit einem Molekulargewicht 60 um die Größenordnung der Mengen an Polyelektrolyt enthält, das eine lgewichtsprozentige wäßrige Lösung und anorganischem Ion, die normalerweise erforderdes Polyvinylalkohole eine Viskosität von weniger als lieh ist, zu erläutern; sie sind nicht als festgelegte 3,0 Centistoke bei 2O0C besitzt, eindampft. obere und untere Grenzwerte aufzufassen, da diese
Ein anderes Verfahren zur Herstellung von Natrium- weitgehend von den jeweiligen Zusatzstoffen abhängen,
chloridkristallen gemäß der Erfindung wird in der 65 Es scheint jedoch, daß der obere Grenzwert für die
Weise durchgeführt, daß man eine Natriumchlorid- Konzentration der anorganischen Kationen weniger
lösung, welche mindestens einen wasserlöslichen als 2000 Gewichtsteile je Million Gewichtsteile Lö-Polyelektrolyt
und mindestens ein Salz enthält, das sung beträgt.
tration der anorganischen Ionen ist diejenige, bei und unterhalb welcher das unlösliche Salz auf den Kristalloberflächen
überhaupt nicht gebildet wird.
Beispiele für geeignete Konzentrationen sind 5 bis 50 Gewichtsteile Natriumalginat oder Natriumpectat
und 250 bis 500 Gewichtsteile Calciumionen je Million Gewichtsteilen Salzlösung. Die numerischen Werte für
die Konzentrationen sind lediglich deshalb angegeben,
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist in den folgenden Beispielen näher erläutert. In den Beispielen
beziehen sich alle Teile und Prozentangaben auf das Gewicht.
Natriumchloridlösung, mit der ein kontinuierlich arbeitender Verdampfer gespeist wurde, welcher bei
42° C arbeitete und 70 g/l/st Natriumchloridkristalle ergab, wurde mit 50 ppm Polyvinylalkohol behandelt,
der durch Hydrolysierung von Polyvinylacetat auf mindestens 95% erhalten wurde und ein Molekulargewicht
besaß, so daß die Viskosität einer lgewichtsprozentigen wäßrigen Lösung bei 2O0C 1,47 Centistoke
betrug. Die Natriumchloridkristalle lagen in Form von zentralen Kuben mit geradlinigen Säulen
von rechteckigem Querschnitt vor, wobei die Säulen senkrecht an den Oberflächen des Kubus angewachsen
waren. Im trockenen Zustand besaßen die Kristalle eine Schüttdichte von 0,50 g/cm3.
Eine Natriumchloridlösung, die 500 ppm Calciumionen (zugegeben als Calciumchlorid) und 10 ppm
Natriumalginat enthielt, wurde unter kontinuierlichem Rühren bei 50°C eingedampft. Die Natriumchloridkristalle
bildeten sich in Form von zentralen Kuben, welche geradlinige Säulen mit rechteckigem Querschnitt
senkrecht an den Oberflächen angewachsen enthielten. Die Längen der Säulen waren 2- bis 4mal
so groß wie die Kubusflächen. Die durchschnittliche Kristallgröße betrug 750 μ und ihre Schüttdichte in
trockenem Zustand 0,55 g/cm'.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Natriumchloridkristalle mit einer Schüttdichte von 0,70 g/cm3 oder weniger, dadurch
gekennzeichnet, daß ihre Kristallform einen Kubus aufweist, welcher geradlinige Säulen
mit rechteckigem Querschnitt senkrecht an mindestens einem Paar benachbarter Oberflächen angewachsen enthält, so daß die Achsen der Säulen
senkrecht zu den 100-Ebenen bzw. den Kubusebenen stehen und wobei die Säulen ihrerseits an
mindestens einem Punkt längs ihrer Länge weitere geradlinige Säulen mit rechteckigem Querschnitt
senkrecht angewachsen enthalten.
2. Verfahren zur Herstellung von Natriumchlorid nach Anspruch 1 durch Eindampfen einer
Kristallf ormmodifiziermittel enthaltenden Natriumchloridlösung, dadurch gekennzeichnet, daß als
Kristallformmodifiziermittel (a) Polyvinylalkohol mit einem 'solchen Molekulargewicht, das eine
l%ige (Gewicht) wäßrige Lösung eine Viskosität von weniger als 3,0 Centistoke bei 200C besitzt,
in einer Menge von nicht über 500 Gewichtsteile pro 1 000 000 Gewichtsteile NaCl-Lösung oder
(b) eine Kombination aus löslichen Salzen von Alginsäure oder Pectinsäure und mindestens einem
Salz, das anorganische Ionen liefern kann, welche mit der Alginsäure bzw. Pectinsäure ein unlösliches
oder schwachlösliches Salz bilden, wobei die Konzentrationen des Polymers und der anorganischen
Ionen so abgestimmt werden, daß das erhaltene unlösliche Salz an den Oberflächen der
NaCl-Kristalle und nicht in der Lösung ausfällt,
verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kristallhabitusmodifiziermittel
Polyvinylalkohol mit einem solchen Molekulargewicht verwendet wird, daß eine l%ige wäßrige
Lösung desselben eine Viskosität von 1,1 bis 1,6 Centistoke bei 20°C besitzt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Polyvinylalkohole
in der NaCl-Lösung 5 bis 75 Gewichtsteile je Million Gewichtsteile Lösung beträgt.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das anorganische Ionen liefernde
Salz ein Calcium-, Magnesium-, Aluminium- oder Zinksalz ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Polyelektrolyt Natriumalginat ist
und seine Konzentration 5 bis 50 Gewichtsteile je Million Gewichtsteile Lösung beträgt und daß das
Salz Calciumchlorid ist und seine Konzentration derart ist, daß die Konzentration der Calciumionen
250 bis 500 Gewichtsteile je Million Gewichtsteile Lösung ausmacht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB36863/66A GB1165172A (en) | 1966-08-17 | 1966-08-17 | Sodium Chloride Crystals |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1567973A1 DE1567973A1 (de) | 1972-03-09 |
| DE1567973B2 true DE1567973B2 (de) | 1975-04-17 |
| DE1567973C3 DE1567973C3 (de) | 1975-12-04 |
Family
ID=10391793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1567973A Expired DE1567973C3 (de) | 1966-08-17 | 1967-08-11 | Natriumchloridkristalle |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3567371A (de) |
| DE (1) | DE1567973C3 (de) |
| DK (1) | DK133187C (de) |
| GB (1) | GB1165172A (de) |
| NL (2) | NL6710987A (de) |
| NO (1) | NO118215B (de) |
| SE (2) | SE347247B (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2759075A1 (fr) * | 1997-02-06 | 1998-08-07 | Saline D Einville | Procede de fabrication de petales de sel |
| FR2759076B1 (fr) * | 1997-02-06 | 1999-04-30 | Saline D Einville | Procede de fabrication de petales de sel |
| WO2003006377A1 (en) * | 2001-07-09 | 2003-01-23 | Akzo Nobel N.V. | Process to make high-purity wet salt, wet salt so obtainable, and the use thereof in an electrolysis process |
| ES2468568T3 (es) * | 2008-01-07 | 2014-06-16 | Council Of Scientific & Industrial Research | Proceso para preparar cristales esféricos de sal común |
| CN114195173B (zh) * | 2022-01-12 | 2023-11-28 | 太原理工大学 | 一种针状氯化钠晶体的制备方法 |
-
1966
- 1966-08-17 GB GB36863/66A patent/GB1165172A/en not_active Expired
-
1967
- 1967-07-28 US US656678A patent/US3567371A/en not_active Expired - Lifetime
- 1967-07-31 NO NO169226A patent/NO118215B/no unknown
- 1967-08-09 NL NL6710987A patent/NL6710987A/xx unknown
- 1967-08-11 DE DE1567973A patent/DE1567973C3/de not_active Expired
- 1967-08-16 SE SE13656/69A patent/SE347247B/xx unknown
- 1967-08-16 SE SE11529/67A patent/SE323358B/xx unknown
- 1967-08-17 DK DK418067A patent/DK133187C/da active
-
1976
- 1976-06-15 NL NL7606444A patent/NL7606444A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NO118215B (de) | 1969-12-01 |
| SE323358B (de) | 1970-05-04 |
| GB1165172A (en) | 1969-09-24 |
| SE347247B (de) | 1972-07-31 |
| DE1567973A1 (de) | 1972-03-09 |
| DK133187B (da) | 1976-04-05 |
| DK133187C (da) | 1976-09-06 |
| NL6710987A (de) | 1968-02-19 |
| NL7606444A (nl) | 1976-10-29 |
| DE1567973C3 (de) | 1975-12-04 |
| US3567371A (en) | 1971-03-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2812170A1 (de) | Reinigungsmittelpraeparat | |
| DE1567973C3 (de) | Natriumchloridkristalle | |
| DE671784C (de) | Herstellung von Ammoniumsulfat | |
| DE3705845A1 (de) | Zahnpasten sowie putzkoerper fuer zahnpasten auf basis dicalciumphosphat-dihydrat und ein verfahren zur herstellung solcher putzkoerper | |
| DE1667645B2 (de) | Verfahren zur herstellung eines stabilen kieselsaeuresols | |
| DE933446C (de) | Verfahren zur kontinuierlichen, vollstaendigen Regenerierung von Ionenaustauschern | |
| EP0007493B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von phosphoriger Säure | |
| CH351258A (de) | Verfahren zur Herstellung von Natriumchlorid | |
| DE2614356A1 (de) | Verfahren zur herstellung und anwendung von mit phosphorhaltigen jonenaustauschern gefuellten substraten | |
| DE953977C (de) | Verfahren zur Gewinnung von reinen Nitraten aus salpetersauren Loesungen von Calciumphosphaten | |
| DE946922C (de) | Verfahren zur Perlpolymerisation von Vinylverbindungen | |
| EP0610740A1 (de) | Verfahren zum Granulieren von Kieserit | |
| EP0133490B1 (de) | Verfahren zur Verminderung des Fluorgehaltes einer Nassverfahrensphosphorsäure | |
| DE877297C (de) | Verfahren zur Herstellung von grobkristallinem Ammoniumsulfat | |
| DE2051641B2 (de) | Verfahren zur herstellung von kristallinem alpha-strontiumhydrogenphosphat und dessen verwendung | |
| DE941789C (de) | Verfahren zum Austreiben von Wasser aus einer konzentrierten Calciumnitratloesung | |
| DE3223673C2 (de) | ||
| DE1173880B (de) | Verfahren zur Herstellung stabiler Kieselsaeuresole | |
| DE863986C (de) | Verfahren zur Herstellung von Tabletten | |
| AT246099B (de) | Verfahren zur Herstellung von Phosphaten der Metalle Titan, Zirkon, Zinn oder Niob | |
| DE3506944A1 (de) | Verfahren zum rueckgewinnen organischer saeuren aus waessrigen loesungen sowie verfahren zum herstellen eines dabei verwendbaren trialkylphophinoxides (htrpo) | |
| DE1289036B (de) | Verfahren zur Reinigung einer Phosphorsaeure-Aufschlussloesung | |
| AT248583B (de) | Verfahren zur Herstellung von Waschmitteln | |
| DE134165C (de) | ||
| AT163627B (de) | Verfahren zur Herstellung von Magnesiumhydroxyd |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |