DE15552C - Neuerungen an Teigtheilmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Teigtheilmaschinen

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2: Bäckerei.
Neuerungen an Teigteilmaschinen.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine hat den Zweck, Teigstücke von bestimmten Gewichten ohne jede Wägung herzustellen, und besteht aus einem Blechcylinder C, Fig. ι und 2, einem dicht schliefsenden Kolben K mit Zahnstange Z; letztere wird bewegt durch ein Rad T mit drei Zähnen, ein Sperrrad S und einen Hebel H mit Klinke. Der Cylinder wird von vier Schienen getragen. Zwei solcher Schienen gehen bis zum oberen Ringe, nehmen die Axe des Sperrrades auf und bewirken die Führung der Zahnstange. Eine Sperrung k hindert den Kolben am Rückgang.
Der Deckel zerfällt in drei Theile. Der unterste Theil des Deckels, durch welchen der Cylinder oben geschlossen wird, besteht aus einer Bodenplatte P, einem dünnen Blechschieber B und einer Deckplatte D, Fig. 4. Diese drei Platten haben in der Anordnung, wie Fig. 3, 19 Durchbohrungen von je 3 cm Durchmesser, durch welche der Teig in den Deckel eintritt. Boden- und Deckplatte sind so zusammengeschraubt, dafs der Schieber um die Weite der Löcher hin- und hergeschoben werden kann, so dafs z. B. eine Oeffnung O des Schiebers nach O' kommt, und so alle anderen. Hierdurch wird der Teig abgeschnitten und sämmtliche OefTnungen verschlossen. Der Schieber B ist am Riegel R, Fig. 4, befestigt und wird mit diesem durch den Hebel h um 3 cm verschoben. Die Führung des Riegels bewirken zwei auf P befestigte Bügel M und zwei Ansätze m.
Die drei Platten werden durch vier Schrauben N und zwei Scharnierbänder W auf dem Cylinder festgehalten. Die zwei Bänder stützen sich gegen die Axe des Deckels und sind am Scharnier hinten offen, um die Platten behufs Reinigung wegnehmen zu können.
Durch den zweiten Theil H des Deckels wird die- Gröfse oder indirect das Gewicht der verlangten Stücke bestimmt. Es ist eine Holzscheibe von 3 cm Dicke, die mit ihren 19 nach oben erweiterten Durchbohrungen den Teig aufnimmt. In Fig. ι ist O der Durchschnitt einer Oeffnung. Je nachdem nun in diesem Holz die Bohrungen enger oder weiter sind, können schwerere oder leichtere Stücke gemacht werden. Für ganz kleine Stücke werden die Oeffnungen durch dünnes Blech in zwei oder drei Theile getrennt, so dafs 38 oder 57 solcher kleinen Stücke auf einmal weggenommen werden können. Es sind so viel verschiedene Hölzer in Bereitschaft zu halten, als die zu fertigenden Stücke verschiedenes Gewicht haben sollen.
Der oberste Theil ist der eigentliche Deckel G. Er hat die Gröfse des Holzes H, und sich auf dieses pressend, bewirkt er, dafs die 19 Stücke genau gleich werden. Der Deckel ist mit zwei Leisten /an einer Axe , befestigt, um die er gedreht werden kann. Die Leisten sind zur Anbringung einer Anschlagleiste und eines Gegengewichts nach rückwärts verlängert; nach vorn sind die Leisten heruntergebogen und greifen mit zwei Ansätzen unter den Riegel R, so dafs immer gleichzeitig der Deckel geschlossen ist, wenn der Schieber die Löcher geöffnet hat, und umgekehrt der Riegel die Ansätze der Leisten frei giebt, sowie der Teig abgeschnitten . ist. Es kann dann der Deckel aufgehoben werden.
Der Gang der Maschine ist folgender: Der Cylinder C ist mit Teig gefüllt und der Deckel geschlossen. Der Hebel H wird leergehend um ungefähr Y4 Drehung nach links gelegt, dann wird das Sperrrad mit der Klinke gefafst, nach rechts mitgenommen und der Kolben gehoben, bis der Druck genügt. Den Hebel legt man dann gegen einen Stützpunkt, zieht den kleinen Hebel h herunter, hebt den Deckel auf und nimmt die Stücke weg. Alsdann wird der Deckel wieder geschlossen, der Hebel h aufgehoben und der Kolben wieder gehoben u. s. w. Ist der Cylinder leer, so werden bei geschlossenem Deckel die vier Muttern N gelöst und der ganze obere Theil des Cylinders zurückgelegt. Nachher löst man die Sperrklinke k aus, so dafs der Kolben mit der Zahnstange heruntersinkt, und füllt frischen Teig ein.
Sollen Stücke von anderem Gewicht gemacht werden, so legt man das entsprechende Holz ein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An Teigtheilmaschinen:
1. Der Teigcylinder C, in welchem sich der Kolben K bewegt, in Verbindung mit der auswechselbaren Form H, den durchbrochenen Platten P und D, dem Blechschieber B und dem Deckel G.
2. Der Riegel R zur gleichzeitigen Bewegung des Schiebers JB und zum Festhalten und Freigeben des Deckels.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT15552D Neuerungen an Teigtheilmaschinen Active DE15552C (de)

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