DE155476C - - Google Patents

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DE155476C
DE155476C DENDAT155476D DE155476DA DE155476C DE 155476 C DE155476 C DE 155476C DE NDAT155476 D DENDAT155476 D DE NDAT155476D DE 155476D A DE155476D A DE 155476DA DE 155476 C DE155476 C DE 155476C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
    • B65H23/195Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H23/1955Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in winding mechanisms or in connection with winding operations and controlling web tension

Landscapes

  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

faet-f'tcflew aJai'evii'ctitifo.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 55 e. ¥ [Ö1
Bei Wickelstäben für Papier- oder Stoffbahnen ist es ein notwendiges Erfordernis, die Spannung der Papier- oder Stoffbahn beim Aufwickeln konstant zu erhalten. Dem Wickelstab wird z. B. von der Papiermaschine die "Bahn bekanntlich mit gleichmäßiger Geschwindigkeit zugeführt. Bei der Aufwicklung auf den Wickelstab wächst naturgemäß ständig der Durchmesser der aufgewickelten
ίο Papierbahn und dadurch würde bei gleichmäßig bleibender Tourenzahl des Wickelstabes naturgemäß mehr aufgewickelt werden, als die Papiermaschine hergeben kann. Es würde also zuerst die Spannung steigen und dann nachher ein Reißen der Bahn eintreten. Dies muß vermieden werden, die Zuführung des Papierstreifens von der Papiermaschine muß gleichmäßig erfolgen unter Aufrechterhaltung eines gewünschten Zuges in der Papierbahn.
Zu diesem Zweck wird nach der Erfindung ein Planeten- oder Differentialgetriebe, dessen einer Teil eine dauernde und selbsttätig änderungs fähige Bremsung erfährt, in den Antrieb für den Rollstab eingeschaltet und dadurch der gewünschte Zweck in vollem Maße erreicht. Denn bei steigendem Durchmesser der aufgewickelten Bahn wird eine Verlangsamung der Drehbewegung des RoIl-Stabes selbsttätig herbeigeführt, indem dabei der gebremste Teil des Differential- oder Planetengetriebes eine mehr und mehr steigende Geschwindigkeit erhält und dadurch eine entsprechend mehr und mehr steigende Bremsarbeit leistet. Durch einen solchen Rollstabantrieb wird zwecks Aufwickeins der Bahn stets die gleiche, und zwar die Maximalarbeit geleistet, ohne aber eine Überbeanspruchung des Materials zuzulassen.
Die Konstanthaltung der Spannungsarbeit wird dadurch ermöglicht, daß die steigende Bremsarbeit eine Verlangsamung der Tourenzahl des Rollstabes zuläßt.
Auf der Zeichnung ist ein solcher Rollstabantrieb dargestellt. .
Mit α ist der Rollstab bezeichnet, auf den sich die Papier- oder Stoffbahn aufwickelt. Auf der Welle w, die mit dem Rollstab a gekuppelt ist, sitzt aufgekeilt ein Zahnrad c, das in dauerndem Eingriff mit einem Zahnrad d sich befindet, dessen Welle e in einer Riemenscheibe /gelagert ist. Auf die Welle e ist außer dem Zahnrad d noch ein weiteres gleichgroßes Zahnrad g aufgekeilt, das in den inneren Zahnkranz einer gleichzeitig als Bremsscheibe ausgebildeten Scheibe h eingreift. Die Scheibe h sowie die Riemenscheibe f sind auf der Welle n> lose drehbar. Der Bremsteil i der Scheibe h ist mit einem Bremsband umgeben, auf das irgend eine beliebige, den entsprechenden Verhältnissen angepaßte Bremskraft einwirkt.
Wird die Riemenscheibe f vom Riemen k gedreht, so wird entsprechend die Welle e mitgenommen, und da nun einerseits das Zahnrad g mit dem Zahnkranz der losen Scheibe h in Eingriff ist, andererseits das Zahnrad d mit dem auf der Antriebswelle
/1SF H
aufgekeilten Zahnrad c, so wird, da die Scheibe h unter Wirkung der Bremse steht, der Rollstab α mitgenommen und dieser wickelt die Papierbahn, die mit gleichmäßiger Geschwindigkeit zuläuft, auf.
Die Einschaltung des beschriebenen Planeten- oder Differentialgetriebes in den Antrieb des Wickelstabes bewirkt, daß, je mehr der Durchmesser der aufgewickelten Papiermenge wächst, die lose Scheibe h sich unter dem Bremsband um so schneller dreht, und entsprechend wird die Umdrehungsgeschwindigkeit des Aufwickelstabes langsamer. Es paßt sich also mit wachsender Bremsarbeit oder Bremsbewegung die Drehkraft der Wickelwelle α dem Durchmesser der aufgewickelten Masse an.
Statt ein aus Stirnrädern bestehendes Plaiietengetriebe zu verwenden, kann auch ein solches mit Kegelrädern benutzt werden, überhaupt jedes Differential- oder Planetengetriebe. Ebenso kann jede Art von Bremse, Flüssigkeitsbremse, Windbremse usw. benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Aufrollen von mit gleichmäßiger Geschwindigkeit zulaufenden Papier- oder Stoffbahnen, gekennzeichnet durch die Einschaltung eines in seinem einen Teil dauernd gebremsten und eine wachsende Bremsarbeit bezw. Bremsbewegung ermöglichenden Differential- oder Planetengetriebes, zum Zweck der selbsttätigen Anpassung der Drehkraft der Wickelwelle gemäß dem Durchmesser der aufgewickelten Bahn.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008000074A1 (de) * 2008-01-17 2009-07-23 Zf Friedrichshafen Ag Stufenloses Getriebe für eine Druckmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008000074A1 (de) * 2008-01-17 2009-07-23 Zf Friedrichshafen Ag Stufenloses Getriebe für eine Druckmaschine

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