DE15458C - Neuerungen an dem unter P. R. 6620 patentirten MlCHAELIS'schen Dreh - Essigbilder. (3 - Google Patents

Neuerungen an dem unter P. R. 6620 patentirten MlCHAELIS'schen Dreh - Essigbilder. (3

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DE15458C
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Germany
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FR. MICHAELIS in Luxemburg
Publication of DE15458C publication Critical patent/DE15458C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12JVINEGAR; PREPARATION OR PURIFICATION THEREOF
    • C12J1/00Vinegar; Preparation or purification thereof
    • C12J1/10Apparatus

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Drittes Zusatz-Patent zu No. 6620 vom 11. Februar 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1881 ab. Längste Dauer: 10. Februar 1894.
Die vorliegenden Neuerungen bezwecken:
1. eine bessere Vertheilung der die Späne durchziehenden Luft;
2. einen selbsttätigen Verschlufs der Luft-Eintritts- und -Austrittsöffnungen während des Drehens des Fasses;
3. eine Erleiterung des Drehens.
Der in dem zweiten Zusatz-Patent enthaltene Luftkasten wird zweckmäfsig in der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise hergestellt, derart, dafs zwei Brettchen α und b an der einen Längsseite mit Löchern versehen werden, durch welche man dünne hölzerne Stäbchen treibt, so dafs ein Gitter entsteht, durch welches die einströmende Luft ungehindert in die Späne streichen kann.
Denselben Zweck erfüllt der in Fig. 3 und 4 dargestellte Luftkasten von dreieckigem Querschnitt, der an seiner den Spänen zugewendeten Spitze einen über die ganze Breite des Fasses reichenden Spalt für den Durchzug der Luft freiläfst.
Man kann mit Hülfe der zu beschreibenden Apparate auch die Einrichtung treffen, dafs die Luft von beiden Böden des Fasses aus einströmt, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Bisher war dies nicht gut ausführbar, weil gewöhnlich, um Raum zu sparen, der eine Boden des Fasses nahe an einer Wand des Fabriklocales liegt und man deshalb die Lufteintrittsöffnung, welche man auch an diesem Boden anbringen konnte, nur sehr unbequem, behufs Schlusses während des Drehens und Wiedereröffnens nach demselben, erreichen konnte.
Um die von beiden Seiten in diesem Falle eintretenden Luftströme zu verhindern, beim Ausströmen sich gegenseitig zu stauen, bringe ich in der Mitte des Fasses einen beinahe halbkreisförmigen Boden B und auf der höchsten Stelle des Fasses zu beiden Seiten dieses Bodens Luftaustrittsöffnungen an, damit die von beiden Seiten entstehenden Luftströme vollständig von einander getrennt bleiben. Es kann jedoch auch mit Weglassung dieses halben Bodens B ein gemeinschaftlicher Luftaustritt an der höchsten Stelle des Fasses angeordnet werden.
Für den Luft-Eintritt, sowie für den -Austritt benutze ich sich selbstthätig schliefsende Ventile der in Fig. 5 und 6 gezeichneten Construction. Dieselben bestehen aus einem Gehäuse c, das aus einem von Essigsäure nicht angegriffen werdenden Material, z. B. Glas, Hartgummi, Holz und dergleichen, besteht. In diesem Gehäuse ist an einer Gummischnur d die Kugel e aufgehängt, welche aus Zinn, Glas oder einem sonstigen schweren Material besteht und mit Kautschuk bekleidet sein kann. Das Gewicht der Kugel zieht, wenn diese Ventile vertical stehen, die Gummischnur aus und bringt diese in Spannung. Wird der Apparat gedreht, so wirkt das Gewicht der Kugel bei horizontaler Lage nicht mehr ein und die Gummischnur zieht die Kugel auf ihren Sitz. Bei weiterer
Drehung des Fasses wirkt das Gewicht der Kugel mit auf den Schlufs. Ist die ganze Umdrehung vollendet, so sind die Ventile auch wieder geöffnet.
Das Lufteintrittsventil ist so weit nach abwärts gebogen, dafs bei umgekehrter Lage des Fasses, wenn ersteres aufwärts gerichtet steht, ein Ausfliefsen des das Fafs nicht voll bis zur Hälfte füllenden Essigguts nicht stattfinden kann. Das Ventil hat dabei nur den-Zweck zu erfüllen, beim Passiren der verticalen Lage des Luftkastens ein Ausspritzen der Flüssigkeit zu verhüten.
Die Erleichterung des Wälzens der Fässer, das auf horizontaler Bahn die Kräfte eines Arbeiters über Gebühr in Anspruch nimmt, wenn ihre Dimensionen ein gewisses Mafs übersteigen, wird durch das in Fig. 7 dargestellte Schaukellager herbeigeführt. Durch Hebevorrichtungen irgend welcher Art, z. B. Schrauben, Wagenwinden, Flaschenzüge etc., kann man das Schaukellager abwechselnd nach der einen oder anderen Seite neigen. Die Fässer werden dabei zur Vorsicht mit Keilen abgestützt, nach deren Wegnahme man sie einzeln dem tiefsten Punkt des Lagers zurollen kann. Man wird zweckmäfsig die Neigung durch Versuche derart feststellen, dafs die Fässer nicht ganz selbst rollen, sondern noch einer leichten Nachhülfe mit der Hand bedürfen. Selbstverständlich kann der Wiegeklotz unter dem Schaukellager auch durch eine in Lagern ruhende Axe ersetzt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Die Construction der Luftkästen, wie mit Bezug auf die Fig. 1, 2, 3 und 4 beschrieben, d. h. gitterförmig oder mit einem Längsspalt versehen.
2. Die Anbringung von Luftkästen an beiden Böden des Fasses,. wobei die Luftausströmung entweder aus einer gemeinsamen Austrittsöffnung erfolgt oder, nach Theilung der oberen Partie des Fasses durch den halben Boden B in zwei Theile, durch zwei Austrittsöffnungen zu beiden Seiten von B, wie in Fig. 4 dargestellt.
3. Die Anbringung der mit Bezug auf die Fig. 5 und 6 beschriebenen, selbstthätig während des Drehens des Fasses sich schliefsenden bezw. wieder öffnenden Luft-Eintritts- und -Austrittsventile.
4. Das mit Bezug auf Fig. 7 beschriebene Schaukellager.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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