DE154134C - - Google Patents
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- DE154134C DE154134C DENDAT154134D DE154134DA DE154134C DE 154134 C DE154134 C DE 154134C DE NDAT154134 D DENDAT154134 D DE NDAT154134D DE 154134D A DE154134D A DE 154134DA DE 154134 C DE154134 C DE 154134C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/30—Dynamo-electric motor meters
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Linear Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachstehend beschriebene Erfindung ist eine für Motorzähler bestimmte Umschaltvorrichtung,
deren Reibungswiderstände klein sind und sich nicht oder nur in geringem Maße verändern, so daß der Einfluß der
Umschaltung auf den Gang des Zählers ein minimaler ist, wodurch die Angaben des
Zählers dauernd richtig bleiben.
Die jetzt übliche Stromwendung mittels
ίο Schleifbürsten und Kommutator leidet bekanntlich
daran, daß sich die Oberfiächenbeschaffenheit des Kommutators und der
Bürsten nach längerem Betrieb ändert, wodurch die Reibungswiderstände und somit
die Angaben des Instrumentes sich hauptsächlich bei niederer Belastung oft sehr stark
ändern. Diese Veränderung wird dabei noch wesentlich beschleunigt durch Staub und
Funkenbildung an den Bürsten.
so Das Wesen vorliegender Erfindung besteht
darin, daß von der rotierenden Zählerachse mittels einer geeigneten Kupplung, z. B.
eines Gestänges oder dergl., der bewegliche Teil eines Stromwenders in eine hin- und
hergehende Bewegung versetzt wird und dabei auf Rädern oder Radsegmenten rollt, die
als Stromschlußstücke dienen und entweder auf dem festen oder beweglichen Teil des
Stromwenders gelagert sind.
Die Vorteile einer derartigen Anordnung sind, daß die Reibungswiderstände des Stromwenders
infolge seiner rollenden Bewegung viel kleiner und weniger veränderlich sind als bei Schleifbürsten, so daß die Stromschlußstücke
mit viel größerem Druck aufeinander aufliegen können, wodurch ein stetig guter Kontakt erzielt und das Abschleudern
der Kontaktstücke bei Erschütterungen des Apparates fast ausgeschlossen ist.
Hierdurch wird die namentlich für die Schleifbürsten so gefährliche Funkenbildung
infolge der dann stattfindenden Unterbrechung des Nebenschlußkreises verhütet.
Ein weiterer Vorteil liegt in der oszillierenden Bewegung des Stromwenders, welche
die Möglichkeit bietet, die Bewegung der Stromschlußteile aufeinander räumlich auf
ein Mindestmaß zu beschränken; während also z. B. bei rotierenden Stromwendern die
Bürste über das ganze Segment hinweggleiten muß, kann man bei vorliegender Einrichtung
die Bewegung so bemessen, "daß, nachdem die Umschaltung noch sicher erfolgt ist, ein
weiteres Gleiten oder Rollen der Kontakte nicht mehr stattfindet, was die Reibungs-Verluste
weiter vermindert.
Durch diese letztgenannte Eigenschaft unterscheidet sich dieser Erfindungsgegenstand
auch wesentlich von Rollenstromwendern , welche mit der Zählerachse umlaufen oder auf an der Achse befestigten
Segmenten rollen, da bei diesen die Vorteile der rollenden: Reibung meistens durch lange
Wegstrecken wieder verlören gehen.
Weiter hat die vorliegende Anordnung noch den Vorzug, daß man die Kontaktteile,
infolge ihrer leicht lösbaren Kupplung mit der Ankerachse, zwecks Reinigung oder Auswechselung
ohne Störung des übrigen Aufbaues des Zählers bequem entfernen und einsetzen kann, was bei Reparaturen am Verwendungsorte
von großerfi Vorteil ist.
In den Fig", ι, ι a und 2, 2a sind zwei
Ausführungsbeispiele gegeben. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. ι, la zeigt die
Anwendung für solche Zähler, bei welchen die Wickelung für den Anker feststeht. Die
Anordnung ist folgende: Auf dem oberen Zapfen der Ankerachse ι ist eine Scheibe
oder ein Arm 2 befestigt, welche durch einen kreisenden Mitnehmer 3 eine Stange 4 oder
dergl. in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt, die mittels eines zweiten Mitnehmers
5 auf eine Scheibe 6 übertragen wird, so daß sich dieselbe um ihren Zapfen 15
oszillierend bewegt. An Scheibe 6 sind voneinander isoliert die Stromschlußstücke 7 und 8
befestigt, welche auf den in kleinen voneinander isolierten Böcken auf einer gemeinsamen
Platte gelagerten Rädchen 9 und IO derart aufliegen, daß z. B. in der gezeichneten
Stellung der Streifen 7 auf Rad 9 und der Streifen 8 auf Rad 10 aufliegt. Die
Räder sind mit den Enden der Ankerwicklung verbunden, während die Stromzuführung
zu Streifen 7 durch die Feder 11 über Achse 15, und die Stromzuführung zu
Streifen 8 mittels Feder 12 geschieht, die gleichzeitig als Druckfeder dient und den
Auflagedruck der Streifen auf die Räder 9 und IO erhöht. Wenn sich die Ankerachse
bis 180° weiter dreht, so bewegt sich Scheibe 6 im Sinne des Uhrzeigers, infolgedessen
läuft der Streifen 7 mit seinem rechten Ende (Fig. ia) auf Rad 10 und Streifen 8
mit seinem linken Ende auf Rad 9, wodurch eine Umschaltung in der Ankerspule erfolgt
ist. Der Stromwender macht also bei dieser Ausführung die Bewegung einer oszillierenden
Drehscheibe.
In Fig. 2 und 2a ist gezeigt, daß diese Einrichtung sich auch- für Zähler mit beweglicher
Wickelung des Ankers verwenden läßt. Gleichzeitig ist die drehende Bewegung des Stromwenders durch eine geradlinig oszillierende
ersetzt, wobei jedoch erwähnt sei, daß die drehende Bewegung ebensogut für diese
Art Zähler verwendbar ist wie die geradlinige für Zähler nach Fig. 1.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 und 2a ist das Arbeitsspiel ähnlich wie vorbeschrieben.
Auf dem oberen Zapfen befindet sich wieder die Scheibe 2, welche durch Mitnehmer 3
die Stange 4 bewegt, so daß die Platte 6 mit den Stromschlußstücken 7, 8, ya in eine
oszillierende Bewegung versetzt wird. Die Streifen 7 und 7 α sind leitend miteinander
verbunden, die Stromzuführung zu 7, ja
und 8 geschieht zweckmäßig durch bewegliche Leitungen. Die Kontakträder 9 und 10
sind mittels Bürsten und Schleifringen mit den Enden der Ankerspule verbunden. In
der gezeichneten Stellung liegt Streifen 7 auf Rad 9, und Streifen 8 auf Rad 10; in
der entgegengesetzten Stellung des Mitnehmerstiftes 31 wird Streifen 8 auf Rad 9 und
Streifen Ja auf Rad 10 aufliegen, wodurch
die Umschaltung der Ankerspule bewirkt ist.
Die geradlinige Führung wird z. B. durch die Gabeln 13, 15 bewirkt, welche starr miteinander
gekuppelt und in der Platte 16 drehbar gelagert sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Umschaltvorrichtung für Motorelektrizitätszähler, dadurch gekennzeichnet, daß durch mit der Achse urnlaufende Mitnehmer, Exzenter oder dergl. ein auf Rädern oder Radsegmenten rollender Umschalter für die Ankerwicklung in eine drehend oder geradlinig oszillierende Bewegung versetzt wird, zum Zweck, die Reibungsarbeit für die Stromwendung klein und wenig veränderlich zu gestalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154134C true DE154134C (de) |
Family
ID=420701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154134D Active DE154134C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154134C (de) |
-
0
- DE DENDAT154134D patent/DE154134C/de active Active
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