DE216421C - - Google Patents

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DE216421C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/08Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid operated electrically

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

ii-itppicjt bet «itwvmL'i-ni
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42Ar. GRUPPE
MAX ARNDT in AACHEN. Dauerindikator mit elektrischer Meßeinrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1908 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt, zu verhindern, daß bei einem längere Zeit wirkenden . Indikator mit elektrischer Meßvorrichtung elektrische Ströme als Nutzarbeit mitgemessen werden, welche auf die Kompressionsperioden entfallen.
Zu diesem Zweck wird die Meßvorrichtung des Indikators mit einer Einrichtung 5 verbunden, welche vom Indikator selbst oder ίο von einer mit diesem verbundenen Maschine so gesteuert wird, daß während der Kompressionsperioden der elektrische Strom unterbrochen ist, danach aber für die Messung des folgenden Nutzüberdruckes wieder selbsttätig eingeschaltet wird. .
Fig. ι stellt schematisch eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar, bei welcher ein Stromverteiler bzw. Umschalter S durch den Indikator / selbst betätigt wird. Hierbei ist der Zylinder c des Differenzindikators / in bekannter Weise durch Röhren a, b mit beiden Zylinderseiten der zu indizierenden Maschine verbunden. Beiderseits des Indikatorkolbens k befinden sich die auch durch nur eine Feder (Fig. 2) ersetzbaren Meß-' federn f1, f2, erstere im Räume c1, letztere im Räume c2. Die Indikatorkolbenstange h ist einerseits mittels eines Lenkers d 0. dgl. mit einem Kontakthebel e1, e2 verbunden, der in einem Bocke g gelagert ist und an seinem ausschlagenden Ende eine Rolle e trägt. Die beiden Teile ex und e2 des Kontakthebels sind miteinander isoliert in c2 verbunden.
Die Kontaktrolle β rollt beim Indizieren über zwei Gruppen gegeneinander isolierter . elektrischer Kontakte U, L2 beliebiger Anzahl.
Die Kontakte L1 sind je mit einem einer
Gruppe von Widerständen W1, die Kontakte L2 mit einer solchen Gruppe W2 verbunden.
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Die Indikatorkolbenstange h trägt, etwa mittels einer isolierten Verbindung i1, eine Verlängerung h1, auf welcher ein Bund t befestigt ist, der beim Indizieren einen Rahmen r abwechselnd nach der einen oder der anderen Seite verschiebt und dadurch den Stromverteiler bzw. Umschalter S betätigt.
Der Steuerkörper t hat in dem Rahmen r so viel freies Spiel, daß er diesen erst dann trifft und nach einer Seite verschiebt, wenn auf der entgegengesetzten Seite des Indikatorkolbens k die Kompression beendigt ist und Admissionsdruck eintritt, mithin die Umstellung des Rahmens r erst erfolgt, nachdem eine der' Indikatorfedern f1 oder f2 den Kompressionsdruck aufgenommen hat.
Mit dem stromleitenden Rahmen r sind Kontaktfedern s1, s2, s3 verbunden, die sich zwischen zwei isolierten Schienen i3 und i* verschieben, von denen die erstere zwei Kontakte P, I2, die letztere einen Leiter I3 trägt. Der Kontakt I1 ist durch eine Leitung 1 mit der Widerstandsgruppe w1 verbunden. Der Leiter I3 ist, etwa durch eine Leitung 3, eine elektrische Batterie 4 und eine Leitung 5 mit einem elektrischen Meßinstrument, Stromverbrauchszähler o. dgl. Z und dieser schließlich, etwa durch Leitungen 6, 7, mit dem Kontakthebel e1 verbunden. Die Leitung 7 kann mit letzterem schwingen. Je größer der dem Indikator-Nutzüberdruck entsprechende Ausschlag der Kontaktrolle e ist, desto weniger Widerstände W1 oder W2 werden eingeschaltet.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher der Stromverteiler 5 durch einen von der zu indizierenden Maschine bewegten Teil s betätigt wird. Die Maschine ist durch Zylinder C, Kolben K, Kolbenstange 10, Kreuzkopf ii, Geradführung 12,
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Pleuelstange 13, Kurbelzapfen 14, Kurbel 9 und Kurbelwelle 8 schematisch dargestellt."
Beide Seiten C2 und C1 des' Dampfmaschinenzylinders C sind durch Röhren α und b 5. mit dem Differenzindikator / so verbunden, daß das Rohr b zum Räume c1, das Rohr a zum Räume c2 des Indikatorzylinders c führt. Der Indikatorkolben k und dessen Kolbenstange h sind wieder in ähnlicher Weise wie in Fig. ι mit einer Kontaktrolle e verbunden, die sich beim Indizieren wieder auf den Kontaktgruppen L1 und L2 bewegt.
Der Stromverteiler S besteht im vorliegenden Falle ans einem halbringförmigen Leiter t, der eine Isolierung i1 besitzt und mittels einer auf der Kurbelwelle 8 festsitzenden Scheibe s mit der zu indizierenden Maschine so verbunden ist, daß der beim Eintritte der Kurbel 9 in den einen oder den anderen toten Punkt den elektrischen Strom entweder zwischen zwei Kontakten sa, sb oder, zwischen zwei Kontakten sc, sd schließt. Ber ■ Kontakt sa ist durch eine Leitung 1 mit der Widerstandsgruppe T-F1, der Kontakt sc durch Leitung 2 mit der Widerstandsgruppe W2 verbunden. Die Kontakte sb und sd dagegen sind durch Leitungen 3a, 3* und 3, Batterie 4 und Leitungen 5 mit dem Zähler Z und dieser schließlich durch Leitungen 6 und 7 mit dem Kontakthebel e2 des Indikators / verbunden.
Beide Einrichtungen nach Fig. 1 und 2 wirken derart, daß bei den Hubwechseln der Maschinenkurbel 9 der elektrische Strom abwechselnd in der einen Kontaktgruppe L1 unterbrochen, in der anderen Kontaktgruppe L2 hingegen geschlossen wird, und umgekehrt, und da jeder Maschinenhubwechsel mit dem Ende eines Kompressionsdruckes und mit dem Beginnen eines Admissionsdruckes zusammenfällt, so erhält immer nur diejenige Kontaktgruppe L1 oder L2 Strom, auf welche die Kontaktrolle e durch den Nutzüberdruck gelenkt wird, wohingegen der Kompressionsdruck die Kontaktrolle e stets auf einen dabei stromlosen Kontakt L1 oder L2 lenkt.
Die Berechtigung dieses Vorganges erhellt aus dem in Fig. 3 dargestellten Diagramm eines Doppelindikators, da der Kolben k eines Doppelindikators die Differenz der Drucke auf beide Kolbenseiten aufnimmt,- vermittelt er die Aufzeichnung eines Diagramms 0, p, q, r, s, t, v, dessen schraffierte Fläche unmittelbar - den Nutzdruck in der zu indizierenden Ma-.
schine während einer vollen Kurbelumdrehung darstellt.
Die durch vorliegende Erfindung beabsichtigte Unterbrechung des elektrischen Meßstromes auf der einen oder der anderen Seite findet einerseits während der Aufzeichnung der Diagrammstrecke s-t, andererseits während der Aufzeichnung der Diagrammstrecke ft-q statt, so daß die auf die gestrichelt gezeichneten, durch die atmosphärische Linie m-n begrenzten Flächen m, 0, f und n, r, s entfallenden wirksamen Kompressionsdrucke nicht mitgemessen werden.
Die vorliegende Erfindung hat nun in beiden Fällen nach Fig. 1 und 2 die neue technische Wirkung, daß nur der wahre mittlere Nutzdrück indiziert wird, die Wirkung eines Kompressionsdruckes im Indikator / aber von der Messung ausgeschlossen bleibt, wodurch der Nachteil bisher bekannter Indikatoren mit elektrischer Meßeinrichtung, bei denen die auf die im Indikator wirksam werdenden Kompressionsdrucke entfallenden elektrischen Ströme in fehlerhafter Weise mitgemessen wurden, vollkommen beseitigt wird. Die Erfindung ist hier nur beispielsweise dargestellt und beschrieben; ihre Einrichtungen können durch andere äquivalente Mittel ersetzt werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    r. Dauerindikator mit elektrischer Meßeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß in den die elektrischen Meßströme leitenden Meßvorrichtungen eine Stromschaltvorrichtung (S) angeordnet ist, welche die auf die Kompressionsperioden entfallenden Druckanzeigen von der elektrischen Meßvorrichtung selbsttätig zu dem Zwecke ausschaltet, daß nur die wahren mittleren Nutzüberdrucke indiziert werden.
  2. 2. Dauerindikator mit elektrischer Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromverteiler vom Indikator (J) oder von der zu untersuchenden Maschine so gesteuert wird, daß er abwechselnd den einen Teil (L1, W1) oder den anderen Teil (L2, W2) der elektrischen Meßleitungen während der Kompressionszeiten ausschaltet.
  3. 3. Dauerindikator mit elektrischer. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromverteiler (S) infolge des Schleppschiebers (t, r) erst bei Eintritt der den höchsten Kompressionsdruck übersteigenden Admissionsspannung umgesteuert wird.
  4. 4. Dauerindikator mit elektrischer Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromverteiler (S) umgesteuert wird, ■ sobald die Kurbel (9) der zu indizierenden Maschine in einen ihrer toten Punkte kommt. ■ -
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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