DE196200C - - Google Patents

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DE196200C
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roller
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/04Means for controlling progress of starting sequence in dependence upon time or upon current, speed, or other motor parameter
    • H02P1/06Manually-operated multi-position starters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 196200 KLASSE 21 c. GRUPPE
in BERLIN.
Zusatz zum Patente 193498 vom 26.Januar 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1907 ab. Längste Dauer: 25. Januar 1922.
In dem Hauptpatent ist ein Schaltapparat für veränderliche Hubbegrenzung bei elektrischen Antrieben mit hin und her gehender ■ Bewegung beschrieben, bei welchem die Schalt strecke der Schaltwalze durch zwei über der letzteren verstellbar angeordnete Stromabnehmerreihen vergrößert oder verkleinert werden kann.
Diese Anordnung bedingt eine Stromzuführung zu den Stromabnehmern durch biegsame Leiter oder durch Schleifkontakte. Die vorliegende Verbesserung ermöglicht eine Veränderung der Schaltstrecke derart, daß biegsame Zuleitungen oder Schleifkontakte entweder ganz entbehrlich werden oder doch eingeschränkt werden können, indem, die Stromabnehmer sämtlich oder,., wie später näher ausgeführt ist, zum Teil feststehend angeordnet werden, die Walze dagegen gegeneinander verstellbare Teile erhält.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel. Die durch das Zahnrad ζ angetriebene Stellscheibe δ ist fest mit der an den Enden gelagerten Achse 0 verbunden. Die Walze w und der Stellhebel d sind fest durch die innere Hohlwelle c verbunden. Ebenso steht Walze w' durch die äußere Hohlwelle c' in fester Verbindung mit dem Stellhebel d'. Jeder der beiden Stellhebel trägt einen durch Gelenk verbundenen Handgriff h bzw. h', der mit seiner Klinke e bzw. e' ständig durch eine Zugfeder in Einkerbungen der Stellscheibe b gezogen wird. Durch Ausheben der Klinke bei ruhendem Getriebe kann jeder Stellhebel mit seiner Walze auf der ruhenden Achse 0 verdreht, also beide Teile gegeneinander verstellt werden. Wird das Zahnrad durch den in Bewegung gesetzten Motor angetrieben, so nimmt die Stellscheibe b gleichzeitig beide Stellarme und Walzenstücke w.w' mit. Jedes der letzteren trägt Schaltsegmente s bzw. s', auf welchen die auf der .Isolierleiste m angebrachten Stromabnehmer k schleifen.
In Fig. 3 ist ein Schaltungsbeispiel angegeben, und zwar zeigt die linke Seite die Abwicklung des Fahrschalters, die rechte Seite diejenige der verstellbaren Walzenteile des Hubbegrenzers. Die beiden Segmente jedes Walzenteiles sind miteinander verbunden. Von den vier Stromabnehmern sind zwei mit der positiven Netzleitung verbunden, zwei, mit ν und r bezeichnete, mit den gleichbezeichneten Kontaktfingern des Fahrschalters. Der Anker des Motors liegt zwischen den Kontaktfingern α α', der Anlaßwiderstand zwischen den Fingern W1 bis ^4, die Feldwicklung f zwischen dem letzteren und der negativen Netzleitung. Der Fahrschalter wird bei diesem Ausführungs-

Claims (1)

  1. beispiel von Hand bedient, die Walzen w w' werden vom Motor aus angetrieben. Der Stufenwiderstand dient hier nur zum Anlassen. Am Ende des Hubes wird der Motor unmittelbar selbsttätig abgeschaltet.
    Wird der Fahrschalter auf »Vorwärts« gedreht, so erfolgt Stromschluß über +, s, v, a, Anker a', . W1, Anlaß widerstand, wt, Feld / und —. Die Anlaßstufen werden dann nacheinander kurzgeschlossen. Gleichzeitig drehen sich auch die vom . Motor angetriebenen Walzen w und w' in der Richtung vorwärts, bis Stromabnehmer ν und oberer Stromabnehmer + ablaufen und den Gesamtstrom unterbrechen.. Die Stromabnehmerreihe, die ursprünglich eine mit m bezeichnete Lage relativ zu den Walzen einnahm, befindet sich jetzt über der Stelle W1 der Walzen, und es kann,, sobald der Fahrschalter von Hand aus rückwärts gedreht wird, in. Richtung »Rückwärts« gefahren werden, bis hierbei der untere Stromabnehmer + und r ablaufen. Wird Walze w in Richtung »Vorwärts« verstellt, so wird die Vorwärtsfahrt verkürzt, wird sie in Richtung »Rückwärts« verstellt, so wird der Hub für Vorwärtsfahrt verlängert. Ähnlich wirkt das Verstellen der Walze w' für die Rückwärtsfahrt.
    Wenn an passender Stelle an den Hubbegrenzerwalzen Segmente und Stromabnehmer zugefügt werden, kann an den .Hubenden elektrisch gebremst werden.
    Aus den Anordnungen nach dem Hauptpatent und dieses Zusatzpatentes lassen sich auch Kombinationen der Art herstellen, daß eine feste und eine bewegliche Stromabnehmerreihe und eine feste und eine bewegliche Walze zusammenarbeiten.
    Pa ten τ -Anspruch:
    Eine Ausführungsform des Schaltapparates für veränderliche Hubbegrenzung nach Patent 193498, dadurch gekennzeichnet, daß nicht die Stromabnehmervorrichtung, sondern die Schaltbahn aus gegeneinander verstellbaren Teilen besteht, und die zugehörigen Stromabnehmerreihen sämtlich oder zum Teil feststehen, um für die letzteren an biegsamen Leitern oder Schleifkontakten zu sparen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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