DE154033C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/003—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity for electricity
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 154033 KLASSE 436.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen,
selbstkassierenden Elektrizitätsverkäufer, bei dem die Stromlieferung durch Ablauf eines
Federtriebwerkes begrenzt wird, das mit Hilfe der eingeworfenen Münze aufgezogen wird.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Feder von dem einen Ende aufgezogen
wird, während das Abwinden derselben unter Mitwirkung einer die Rückwärtsdrehung hindernden
Sperrvorrichtung von dem anderen Ende aus erfolgt, so daß die Wirkung der Feder während des Aufwindens nicht aufgehoben
wird und der Zähler ununterbrochen arbeiten kann. Gleichzeitig wird durch die Feder ein Schalter beeinflußt, der, wenn die
Feder gespannt ist, den elektrischen Strom schließt und denselben, wenn sie entspannt ist,
unterbricht.
Auf den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Oberansicht,
Fig. 2 eine Unteransicht, Fig. 3 eine Seitenansicht, Fig. 4 eine Hinteransicht eines
derartigen Zählers. Fig. 5 ist eine Teilansicht.
Das äußere Ende 2 der Uhrfeder 1 ist an
den an der drehbaren Scheibe 4 sitzenden Bolzen 3 befestigt. Die Scheibe 4 sitzt drehbar
auf der Hauptachse 5, mit welcher sie nur durch das innere Ende der Feder verbunden
ist und welche ihre Drehung durch das Uhrwerk d auf die Hemmung e des Zählers überträgt
(Fig. 1). Die Scheibe 4 wird von einem Zahnrade 6 getrieben, das mit einer Anzahl,
z. B. sechs, radialer Schlitze 7 für die Münzen versehen ist; darüber ist ein Handgriff 8 drehbar
angeordnet, welcher für gewöhnlich durch eine Feder 9 zurückgehalten wird und ebenfalls
einen Schlitz 8° besitzt (Fig. 3), der ohne Einfluß auf das Zahnrad. 6 ist, solange
sich nicht eine Münze zwischen den Schlitzen befindet. Die Scheibe 4 wird durch die Sperrklinke
10 und den Einschnitt 11 im Umfang der Scheibe so festgehalten, daß sie sich nur
in der Richtung des Pfeiles χ (Fig. 2) bewegen kann, um die Feder aufzuwinden, eine
Rückwärtsbewegung dagegen unmöglich ist. Auf diese Weise geschieht das Aufwinden der
Uhrfeder 1 mittels des Handgriffes 8 und das Abwinden der Feder durch die schwingende
Bewegung des Ankers α des.Zählers in derselben Richtung, und der Zähler arbeitet, wenn
die bezahlte Elektrizitätsmenge noch nicht abgegeben worden ist, während des Aufwindens
der Feder ununterbrochen weiter, ohne daß die Wirkung der Hemmung aufgehoben würde und der Anker seine mittlere Ruhestellung
einnehmen könnte, aus welcher er selbsttätig nicht mehr angehen würde.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Ein Geldstück wird in den Schlitz 12 (Fig. 1 und 3) der Platte ο gesteckt, so daß es in den Schlitz 8a des Plandgriffes 8 und einen der Schlitze 7 in dem Zahnrad 6 zu liegen kommt, wenn letzteres sich in Ruhestellung befindet. Das Geldstück ruht dann auf der festen Platte 13 in der Weise, daß es sich teilweise im .,.·■-Schlitz 7 des Zahnrades und zum Teil im Schlitz 8a des Handgriffes 8 befindet. Beim Drehen des Griffes 8 um einen kleinen Winkel in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 2) ver-
Die Wirkungsweise ist folgende:
Ein Geldstück wird in den Schlitz 12 (Fig. 1 und 3) der Platte ο gesteckt, so daß es in den Schlitz 8a des Plandgriffes 8 und einen der Schlitze 7 in dem Zahnrad 6 zu liegen kommt, wenn letzteres sich in Ruhestellung befindet. Das Geldstück ruht dann auf der festen Platte 13 in der Weise, daß es sich teilweise im .,.·■-Schlitz 7 des Zahnrades und zum Teil im Schlitz 8a des Handgriffes 8 befindet. Beim Drehen des Griffes 8 um einen kleinen Winkel in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 2) ver-
läßt das Geldstück die Platte 13 und es wird nunmehr nur noch durch die klemmende Wirkung
des Schlitzes 8a festgehalten und vor dem Fallen bewahrt. Am Ende der Bewegung
des Handgriffes 8 und der damit erfolgten einmaligen Umdrehung der Scheibe 4 fällt die
Sperrklinke 10 wieder in die Rast 11 ein, und
beim Loslassen des Handgriffes hört die Klemmwirkung des Schlitzes 8ft auf das GeIdstück
auf, so daß es durch Schlitz 7 frei in ein Geldkästchen (nicht dargestellt) auf den
Boden des Gehäuses fallen kann. Das Zahnrad 6 hat sich um einen solchen Winkel weiter
gedreht, daß sich der nächste Schlitz 7 unter dem Schlitz 8a im Handgriff 8 befindet, wenn
dieser in seine Anfangsstellung zurückgekehrt ist.
Diese Anordnung ermöglicht es, eine Anzahl von Geldstücken unmittelbar hintereinander
einzuwerfen, um der Feder die zur Verabfolgung der dem Geldwert entsprechenden Elektrizitätsmenge erforderliche Kraft zu erteilen.
Der Schalter zum Öffnen des Stromkreises, nachdem die bezahlte Elektrizitätsmenge verbraucht
ist, und zum Schließen desselben, wenn abermals ein Geldstück in den Zähler gesteckt
worden ist, besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus einer Blattfeder 14 (Fig. 5),
die mit einem Ende an dem mit Klemme 16 des Zählers verbundenen Halter 15 befestigt
ist und, wenn sie ausgelöst wird, von einem festen Kontakt 17 abschnellt, der bei 18 mit
dem einen Ende der Spule c verbunden ist; das andere Ende der Spule ist mit der zweiten
Klemme i6H des Zählers verbunden. Eine zweite Blattfeder 19 ist mit ihrem einen Ende
io" befestigt, während das andere Ende ΐο.δ
sich g'egen die erstgenannte Feder 14 legt, jedoch von dieser isoliert ist.
Ein Schalthebel 20 reicht mit einem Arm an die Blattfeder 19, während der andere Arm
in dem Bereich einer Anzahl von an dem Zahnrad 6 befindlichen Stiften 21 liegt (Fig. 2
und 4), die nacheinander auf den zweiten Arm des Hebels 20, wenn das Zahnrad 6 gedreht
wird und der Schalter nicht etwa schon geschlossen ist, so einwirken, daß der andere
Arm sich gegen die Feder 19 legt, wodurch die Blattfeder 14 jedesmal in Berührung mit
dem Kontakt 17 kommt, wenn die Scheibe 6 gedreht wird. Der Schalthebel 20 ist so angeordnet,
daß er, mittels eines Stiftes 21 bewegt, in die Schlußstellung gebracht wird, in
welcher er sich in nahezu senkrechter Lage zur Blattfeder 19 befindet und von letzterer in
dieser Stellung gehalten wird. Um den Hebel 20 in dieser Lage zu erhalten, ist das
die Blattfeder 19 berührende Ende abgeflacht. Mit dem Schalthebel 20 ist ein dritter Arm, 22
verbunden, der so angeordnet ist, daß er von der Ausdehnung der äußeren Windung" ia der
Feder 1 beeinflußt wird, wenn diese Feder bis zu einem bestimmten Grade entspannt ist.
Er bewirkt dann, daß der Schalthebel 20 sich von Feder 19 entfernt, so daß die Blattfeder
in die Offenstellung zurückschnellen kann (Fig. 5), wodurch der Strom des Zählers
unterbrochen wird, bis von neuem ein Geldstück eingeworfen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstkassierender Elektrizitätsverkäufcr, bei dem die Stromlieferung durch Ablauf eines Federtriebwerkes begrenzt wird, das mit Hilfe der eingeführten Münzen aufgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, da-ß die Feder von dem einen Ende aufgezogen und von dem anderen Ende unter Mitwirkung einer Sperrung (10,11) gegen Rückwärtsdrehung· abgewickelt wird und, je nachdem sie gespannt oder entspannt ist, den Kontakt ein- oder ausschaltet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154033C true DE154033C (de) |
Family
ID=420611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154033D Active DE154033C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154033C (de) |
-
0
- DE DENDAT154033D patent/DE154033C/de active Active
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