DE154014C - - Google Patents
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- DE154014C DE154014C DENDAT154014D DE154014DA DE154014C DE 154014 C DE154014 C DE 154014C DE NDAT154014 D DENDAT154014 D DE NDAT154014D DE 154014D A DE154014D A DE 154014DA DE 154014 C DE154014 C DE 154014C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B27/00—Arrangements for withdrawal of the distillation gases
- C10B27/06—Conduit details, e.g. valves
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der üblichen Bauart der Teervorlagen zeigt sich bei eintretenden Druckerhöhungen
im Gasraume, welche durch ungenügende Leistung oder den Stillstand des Gassaugers
5 oder ähnliche Ursachen hervorgerufen werden, daß der Spiegel der Sperrflüssigkeit
sinkt ' und in den Reinigungskanälen entsprechend steigt, wenn die Dichtung der Verschlußdeckel dieser Kanäle nicht vollkommen
ist oder die Reinigungsöffnungen offen stehen. Sobald die Tauchung der Steigrohre
in diesem Falle vollständig aufgehoben wird, kann das Gas unbehindert durch die Steigrohre in die Retorten und aus diesen in
die Öfen oder in den Arbeitsraum des Ofenhauses gelangen und durch Mischung mit Luft zu gefährlichen Knallgasbildungen Anlaß
geben.
Man hat nun bereits mit der Vorlage Ausgleichbehälter
verbunden, aus welchen durch mehrfache Rohrleitungen im Falle des Sinkens des Flüssigkeitsspiegels in der Vorlage bei
herrschendem Überdruck oder Unterdruck Flüssigkeit in die Vorlage übertritt, um die
Tauchung der Steigrohre aufrecht zu erhalten.
Die Erfindung betrifft eine besondere Aus-
führungsform einer solchen Einrichtung, bei deren Bauart hauptsächlich darauf Bedacht
genommen ist, daß sie in äußerst einfacher Weise zu bedienen und in vorhandene Anlagen
leicht einzubauen ist. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß der Ausgleichbehälter
nach Art des bekannten Mariotteschen Gefäßes eingerichtet wird und einerseits mit der Vorlage, andererseits mit der
Außenluft und einer Wasserzuflußleitung durch einen Mehrweghahn absperrbar verbunden
ist.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen
senkrechten Schnitt durch die Gesamtanordnung, Fig. 2 den teilweise abgebrochen dargestellten
Grundriß der Fig. 1; Fig^ 3 bis 6
sind Einzelansichten eines mit der Vorrichtung zusammenwirkenden Absperrhahnes.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, taucht in die Teervorlage ein Rohr α ein,
welches mit einem vollständig geschlossenen Hochbehälter b verbunden ist, dessen Wasserfüllung
in der unten beschriebenen Weise. zur steten Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsspiegels in der Teervorlage benutzt wird.
Zwischen dem Behälter b und dem Rohr a ist ein Fünfweghahn c (Fig. 3 bis 6) angebracht.
Soll der Behälter b mit Wasser gefüllt werden, so wird der Hahn c so gestellt,
wie Fig. i, 3 und 4 zeigen. Das Wasser tritt alsdann durch den mit einer Pumpe
oder dergl. verbundenen Stutzen d, die Hahnbohrungen
m η und den Stutzen 0 in den Behälter b ein. Die durch das eintretende
Wasser verdrängte Luft gelangt aus dem Behälter b durch das Rohr e und den rechtwinkligen
Kanal f des Hahnes c ins Freie. Ist der Behälter b gefüllt, so tritt statt der
Luft Wasser aus dem Kanal f. Hierauf
wird das Küken des Hahnes c um 900 gedreht (Fig. 5 und 6) und dadurch die Verbindung
des Behälters b mit der Teervorlage hergestellt. Der Kanal f wird hierbei nach
außen abgeschlossen (Fig. 6). Das Rohr a taucht nur wenig in die Sperrflüssigkeit der
Vorlage ein.
Sinkt nun durch eine Erhöhung des Druckes im Gasraume der Flüssigkeitsspiegel g, so
wird die Tauchung des Rohres α aufgehoben, wodurch das Gas in den Behälter b treten
kann und eine entsprechende Menge Wasser aus dem Behälter in die Vorlage übertritt.
Eine Aufhebung der Tauchung des Steigrohres h ist somit völlig ausgeschlossen, es
tritt vielmehr so lange Wasser zu, bis ein Druckausgleich im Gasraume und in den
Reinigungskanälen i stattgefunden hat. Das überschüssige Wasser fließt . durch den bekannten
Drory'schen Teerabgang ab, wenn der normale Druck Avieder hergestellt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zur Sicherung" der Tauchung der Steigrohre bei Teervorlagen mittels eines Mariotte'schen Gefäßes, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mehrweghahn (c) in der Weise in das Tauchrohr (a) eingeschaltet ist, daß das Gefäß entweder unter Freigabe einer nach außen führenden Luftleitung (f) und unter Absperrung gegen die Vorlage . mit einer Wasserleitung (d) oder unter Abschluß gegen die Außenluft mit der Vorlage in Verbindung gesetzt werden kann, zum Zweck, die Bedienung der Vorrichtung und ihren Einbau in vorhandene Anlagen zu erleichtern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.Berlin. Gedruckt in der reichsdrucicereI
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154014C true DE154014C (de) |
Family
ID=420593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154014D Active DE154014C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154014C (de) |
-
0
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