DE153756C - - Google Patents

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DE153756C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D41/00Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms
    • D03D41/001Hair-cloth looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Hair Curling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Herausziehen von einzelnen Haaren, Drähten o. dgl. aus Bündeln derselben wurde bisher gewöhnlich von Hand bewerkstelligt. Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittels welcher diese Arbeit zum Teil oder vollständig mechanisch ausgeführt werden kann. Dieselbe soll als Eintragvorrichtung für mechanische Haarwebstühle verwendet werden.
ίο In den Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung ist die Grundform der Vorrichtung, in den Fig. 3 bis 9 sind verschiedene Ausführungsformen derselben dargestellt.
Der zugrunde liegende Erfindungsgedanke ist der folgende: Preßt man (Fig. 1) ein Bündel von Haaren α zwischen die Schenkel eines — entsprechend spitzen —- Winkels w, so wird dasjenige Haar, welches in den Scheitelpunkt b des Winkels zu liegen kommt, eingeklemmt, während alle übrigen Haare nicht erfaßt werden. Bewegt man nun (Fig. 2) den Winkel w vom Haarbündel α weg, während letzteres zurückgehalten wird, z. B. in einer geeigneten Einspannvorrichtung c, so wird das im Scheitelpunkte b eingeklemmte Haar d aus dem Bündel α herausgezogen.
Um die Einpressung des Haarbündels leichter und die Festklemmung des untersten Haares sicherer bewirken zu können, als dies beim starren Winkel der Fall ist, sind bei der in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellten Ausführungsform die Schenkel des Winkels n> beweglich angeordnet. Sie werden aus Plättchen e gebildet, welche scherenartig übereinandergreifen, auf dem Zapfen f drehbar befestigt sind und durch Blattfedern g gegeneinandergedrückt werden.
Die Klemmkanten
der Winkelschenkel können zur Erhöhung der Klemmwirkung fein gezahnt oder aufgerauht werden.
Aus gleichem Bestreben ist die in den Fig. 6 und 7 wiedergegebene Ausführungsform entstanden. Hier wird der Winkel w von den Anfängen sich berührender kreisförmiger Scheiben h gebildet. Nach Einpressung des Haarbündels erfahren diese Scheiben eine Gegeneinanderdrehung so lange, bis das unterste Haar sicher eingeklemmt ist. Diese Verdrehung kann durch die Zugstangen i und den federbelasteten Hebel k bewirkt werden. Auch hier können die Scheiben h an ihren Umfangen gerauht werden.
Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung, bei welcher der Winkel w von den Mantelflächen zweier sich mit ihren größten Durchmessern berührender Kegel / gebildet wird. Werden nach Einpressung des Haarbündels die Kegel in Drehung um ihre Achsen versetzt, so wird das im Berührungspunkte der Kegel, also im Scheitel des Winkels eingeklemmte Haar vorgeschoben.
Sämtliche Vorrichtungen können so am Webstuhl angeordnet werden, daß sie aus dem vorgelegten Haarbündel einzelne Haare hervorziehen und dem bekannten Maulschützen übergeben. Die \^orrichtungen nach den Fig. ι bis 7 können auch unmittelbar am Schützen oder an einer durch das Fach geschobenen Eintragestange angebracht werden.
Es sei noch bemerkt, daß die vorliegende Erfindung auch zur Verarbeitung anderer in
Bündeln vorgelegter Materialien, z. B. Metalldraht und Holzstäbchen, verwendet werden kann.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Herausziehen einzelner Haare, Drähte o. dgl. aus Bündeln, dadurch gekennzeichnet, daß das Haarbündel zwischen die Schenkel eines — entsprechend spitzen — Winkels gepreßt wird, wobei ein Haar im Scheitel des Winkels eingeklemmt wird, welches bei Wegbewegung des Winkels von dem festgehaltenen Bündel herausgezogen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des Winkels scherenartig übereinandergreifend und beweglich angeordnet sind und durch Federn o. dgl. gegeneinandergedrückt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadadurch gekennzeichnet, daß der Winkel von den Urnfängen sich berührender kreisförmiger Scheiben gebildet wird, die nach Einpressung des Haarbündels eine Gegeneinanderdrehung so lange erfahren, bis ein Haar eingeklemmt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel von den Mantelflächen zweier sich mit ihren größten Durchmessern berührender Kegel gebildet wird, welche, nach Einpressung des Haarbündels in Drehung versetzt, das im Scheitel des WTinkels eingeklemmte Haar vorschieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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