DE153409C - - Google Patents

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DE153409C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/08Devices for stretching special parts of shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein mehrteiliger Streck- und Aufweitleisten für Schuhwerk, bei welchem das Aufweiten und Strecken, wie bei gleichartigen Vorrichtungen bekannt, durch Schraube und Keil bezw. durch eine Schraube von einem Schlüssel aus bewirkt wird.
Von den bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung
ίο im wesentlichen dadurch, daß sowohl die Schraube zum Aufweiten des Leistenvorderteils als auch die Schraube zum Verschieben des Fersenteils von einem und demselben Schlüssel bewegt werden können, je nachdem letzterer in schwingende Bewegung versetzt oder gedreht wird. Behufs Ableitung der gewünschten Drehung der Aufweitschraube, aus der schwingenden Bewegung des Schlüssels wird ein Schaltgetriebe angewendet.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird die gewünschte Drehung beider Schraubenspindeln durch Drehung des Schlüssels erzeugt, und zwar unter Einschaltung verschiedener Rädergetriebe. Dazu ist der Schlüssel heb- und senkbar gelagert und mit einem doppelseitigen Winkelrade versehen, welches mit dem Rädergetriebe der einen oder der anderen Schraubenspindel in und außer Eingriff zu bringen ist.
Der Streck- und Aufweitleisten ist in
Fig. ι in Ansicht und zum Teil im Längsschnitt, in Fig. 2 im Grundriß und zum Teil im wagerechten Schnitt und in Fig. 3 im Querschnitt nach Ä-B der Fig. 1 dargestellt; Fig. 4, 5 und 6 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher das Auseinandertreiben der vorderen Leistenteile anstatt durch Schwingung durch eine Drehung des Schlüssels veranlaßt wird.
Durch Drehung des Schlüssels a (Fig. 1 bis 3) wird dessen Bewegung vermittels der konischen Räder b auf die Schraubenspindel c übertragen, welche eine Verschiebung des Fersenteiles d des Leistens bewirkt und dadurch ein Erweitern des Schuhwerkes in der Längsrichtung hervorruft.
Die Spindel c ist mit dem Fersenteil d lösbar verbunden durch einen Zapfen e, der in die Höhlung g des Fersenteiles eintritt und einen Bund f besitzt. Das auf der Spindel c sitzende, mit Innengewinde versehene konische Rad b sitzt mit seiner Nabe h in dem unteren, in Form einer Buchse i gestalteten Teile des Formstückes k so, daß es zwar gedreht werden kann, eine Verschiebung jedoch durch die Stiftschraube / und die Rille m unmöglich gemacht ist.
DurchschwingendeBewegungdes Schlüssels a von links nach rechts wird vermittels der Klinke n, die nach rechts umgelegt ist, die Schaltbewegung des Schaltrades 0 hervorgerufen und dadurch eine Drehung der mit dem Schaltrad verbundenen Schraubenspindel ρ bewirkt. Dabei ist das Schaltrad 0 ebenso wie das Winkelrad b auf der Nabe q befestigt, welche eine Verlängerung der Spindel ρ bildet und in der Buchse i des Formstückes k geführt ist.
Vermöge der Drehung der Schraubenspindel ρ wird in bekannter Weise die Verschiebung der auf dieser Spindel angebrachten, mit Keilbacken r versehenen Mutter s her-

Claims (3)

  1. vorgerufen und damit das allmähliche Auseinandertreiben der Leistenteile t durch die Backen r bewirkt, welche einen Druck auf die schiefen Ebenen u in den Aussparungen der Leisten t ausüben.
    Die Bewegung der Mutter s mit den Backen r zwecks Auseinandertreibens der Leistenteile t kann auch auf andere Weise bewerkstelligt werden, beispielsweise durch
    ίο die in Fig. 4, 5 und 6 dargestellte Anordnung. Der Schlüssel α ist an seinem unteren Ende mit einem doppelseitigen Winkelrad w versehen. Schaltrad und Klinke der in Fig. 1, 2 und 3 gekennzeichneten Vorrichtung sind hier durch ein Paar Stirnräder xy ersetzt. Das Rad χ ist auf einer Welle im Formstück k gelagert, welche Welle gleichzeitig zur Aufnahme eines Winkelrades ^ dient. Der Schlüssel α ist in der Buchse 1 des Formstückes k verschiebbar und wird getragen von der auf der Buchse 1 ruhenden Hülse 2, welche auf dem Schlüssel verschiebbar ist und in jeder beliebigen Höhe mittels - der Schraube 3 an dem Schlüssel festgemacht werden kann. Je nachdem die Spindel c oder die Spindel ρ bewegt werden soll, werden die Winkelräder w b bezw. n> \ in Eingriff gebracht.
    0 Patent-Ansprüche:
    I. Ein mehrteiliger Streck- und Aufweitleisten für Schuhwerk, bei welchem die Streckung sowohl als auch die Aufweitung durch eine Schraube bezw. durch Schraube und Keil von einem Schlüssel aus erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schrauben nacheinander von einem und demselben Schlüssel aus durch verschiedenartige Bewegung desselben bezw.-durch Einschaltung verschiedener Klinken- und Rädergetriebe bewegt werden können.
  2. 2. Ein mehrteiliger Streck- und Aufweitleisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (p) für die Aufweitung des Leistenvorderteils (t) durch Schwingung des Schlüssels (a)-unter Vermittlung eines Schaltrades (0) mit umlegbärer Klinke (n) gedreht wird, während die den Fersenteil (d) führende Schraube (c) durch Drehung des Schlüssels unter Vermittlung von konischen Rädern (b), von denen eins als Mutter ausgebildet ist, verschoben wird (Fig. 1 und 2).
  3. 3. Ein mehrteiliger Streck- und Aufweitleisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung bezw. Verschiebung der Schraubenspindel bezw. c) durch Drehung des heb- und senkbaren Schlüssels (a) unter Vermittlung eines am Schlüssel angeordneten doppelseitigen Winkelrades (w) erfolgt, das entweder mit dem Rädergetriebe (\ xy) der Aufweitspindel (p) oder mit dem als Mutter ausgebildeten Kegelrad (b) der Streckspindel
    (c) in und außer Eingriff gebracht werden kann (Fig. 4 und 5).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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