DE169474C - - Google Patents

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DE169474C
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wheel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B31/00Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels
    • B60B31/005Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels especially for spoked wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Radmaschinen bekannt, bei denen an einer in achsialer Richtung gegen das Rad verschiebbar angeordneten Muffe Stangen angelenkt sind, welche beim Verschieben der Muffe das Zusammenpressen des Radkranzes bewirken. Während aber bei diesen bekannten Vorrichtungen die Radfelge nur teilweise in den Radreifen eingepreßt und dann mittels eines schweren Hammers
ίο vollständig eingetrieben wird, soll gemäß vorliegender Erfindung durch Verschiebung der Muffe sowohl ein Zusammenpressen der Felge als auch ein Erweitern des Radreifens bewirkt und der letztere gleichzeitig vollständig und gleichmäßig auf die Radfelge aufgezogen werden. Dies wird dadurch erreicht, daß an dem unteren Ende der an der Muffe befindlichen Stangen Radreifenaufziehzangen angelenkt sind, deren einer Afm über den Radreifen, deren anderer Arm aber unter die Radfelge faßt.
Eine Vorrichtung dieser Art ist in den Fig. ι und 2 der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
■ An einer festgelagerten Grundplatte α ist mittels des Bügels b eine mit Schraubengewinde versehene Spindel c gegen achsiale Verschiebung sowie gegen Drehung gesichert befestigt. Über diese Spindel c ist das Rad so eingebracht, daß sich die Felgen d desselben gegen die Oberseite der Grundplatte α anlegen, während die Nabe e durch eine entsprechende Bohrung/ der Grundplatte α nach unten ragt. Auf dieser Spindel c ist in bekarmter Weise mitteks Gewinde eine Muffe g geführt, welche sich gegen eine Scheibe h stützt und in derselben drehen kann. An der Scheibe h, die mittels einer in eine Nut i der Spindel eingreifenden Nase k gegen Drehung gesichert ist, sind, wie ebenfalls bekannt, vier oder auch mehrere Streben / drehbar gelagert. An dem freien Ende der letzteren sind Aufziehzangen mit kurzem Schaft m angelenkt, deren eine Backe η durch entsprechende Ausnehmungen ο der Grundplatte α unter die Felge d faßt, während die andere Zangenbacke p, die am Schaft m gegebenenfalls auch gelenkig befestigt sein kann, über die Oberkante des Radreifens q greift.
Wird nun durch Anziehen der als Mutter ausgebildeten Büchse g die Scheibe h gegen das Rad bewegt, so werden die oberen Enden m der Aufziehzangen η, ρ durch die Streben / nach außen gedrückt. Infolgedessen übt die Zangenbacke η einen nach innen gerichteten Druck auf die Radfelgen aus, während zugleich der Radreifen q durch die Zangenbacke ρ radial gerichtete Zugbeanspruchungen erfährt und auf die Radfelge gleichmäßig aufgepreßt wird.
Um vorkommende einseitige Verschiebungen des Radreifens auszugleichen, können wie bei der gezeichneten Ausführungsform die Streben I aus zwei je mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Stäben gebildet sein, welche durch eine Gewindemuffe r spannschloßartig verbunden sind. Je nach Drehen dieser Muffe im einen oder anderen Sinne läßt, sich die Länge der einzelnen Streben /
so verändern,, daß einseitige Lagenänderungen des Radreifens ausgeglichen werden können.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Vorrichtung zum Aufziehen von Radreifen mit an einer achsial zur Radnabe verschiebbar geführten Muffe angelenkten Streben, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der letzteren (I) Reifenaufziehzangen (m, n,p) drehbar befestigt sind, die mit ihrer einen Backe (p) über den Radreifen (q), mit ihrer anderen Backe (n) unter die Radfelge (d) fassen, so daß beim Verschieben der Muffe (g) nach abwärts der Radreifen erweitert und unter radialem Zusammendrücken der Felge gleichmäßig auf dieselbe aufgezogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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