DE1533112B2 - Verfahren zum behandeln von speisen, metallen oder legierungen in schmelzfluessiger form mit geschmolzenem schwefel - Google Patents

Verfahren zum behandeln von speisen, metallen oder legierungen in schmelzfluessiger form mit geschmolzenem schwefel

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DE1533112B2 DE19661533112 DE1533112A DE1533112B2 DE 1533112 B2 DE1533112 B2 DE 1533112B2 DE 19661533112 DE19661533112 DE 19661533112 DE 1533112 A DE1533112 A DE 1533112A DE 1533112 B2 DE1533112 B2 DE 1533112B2
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Norddeutsche Affinerie, 2000 Hamburg, Xrf Emicke, Klaus, Dr , 2000 Hamburg, Steinkamm, Uwe, Dipl Ing , 3392 Claus thai Zellerfeld, Smigilski, Hartmuth, 2000 Hamburg
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    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
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Description

Förderrohr sind mit Heizung versehen, die den Schwefel auf den bekannten Temperaturen, bei denen er dünnflüssig ist, halten. Diese Einrichtungen selbst sowie das Fallrohr können aus weichem Flußstahl hergestellt werden. Das Fallrohr ist mit der Glocke dicht verbunden, so daß keine Metallschmelze od. dgl. eindringen kann, und mit feuerfester Masse, wie Graphit oder Schamotte, isoliert, mindestens soweit es in die Schmelze eintaucht. Die Glocke besteht aus feuerfestem Material, wie Schamotte oder Graphit. Sie kann auch durch Metalleinlagen, z. B. aus Flußstahl od. dgl., verstärkt sein. Der untere Rand der Glocke ist zweckmäßig gezackt oder gezahnt, so daß sie auf den Boden des Behälters für die Schmelze aufgestellt werden und doch die Schmelze in das Innere der Glocke von unten her eindringen kann. Eine Apparatur der geschilderten Art, wie sie für die Durchführung des Verfahrens ohne jede Schwierigkeiten im Dauerbetrieb verwendet wurde, ist in der Abbildung schematisch dargestellt.
In der Abbildung ist 1 ein Behälter für flüssigen Schwefel mit einer Heizeinrichtung 2 und einer Abzapfeinrichtung 3 am Boden des Behälters 1. Von dort führt ein Ansaugrohr 4 zu einer Dosierpumpe 5.
An der Druckseite dieser Pumpe 5 ist ein Förderrohr 6 angeschlossen, das bis über einen Tiegel 7 führt, der als Behälter für die zu behandelnde Schmelze dient. Im Tiegel 7 steht eine Tauchglocke 8 mit gezahntem unteren Rand 9. Sie ist fest mit einem Fallrohr 10 mit feuerfestem Mantel 11 verbunden. Das Fallrohr 10 ist mit seinem oberen Ende an das Förderrohr 6 angeschlossen. Saugrohr 4, Pumpe 5 und Förderrohr 6 sind mit einem Heizmantel 12 umgeben. Tiegel 7 hängt in einer Heizeinrichtung 13.
Die Dosierung des Schwefels für die im Tiegel 7 befindliche Schmelze mittels Dosierpumpe läßt sich sehr einfach durchführen. Die Apparatur ist wesentlich einfacher als die beim Stand der Technik bekannte und weit weniger störanfällig. Für kontinuierlichen Betrieb können noch Einrichtungen zum kontinuierlichen Abzapfen des an der Oberfläche der Schmelze befindlichen, meist schwefelreichen Gutes, wie Stein, zum kontinuierlichen Abzapfen der am Boden befindlichen, meist metallischen Phase und zum kontinuierlichen Zuführen von zu behandelnder Schmelze angeordet werden. Auch die Form des Behälters für die Schmelze muß einem solchen Betrieb angepaßt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche· tätsbereiches in einen in das Metallbad eintauchen- '.. den.Behälter einzuführen, diesen Behälter unter sol-
1. Verfahren zum Behandeln von Speisen, Me- chen Bedingungen zu, halten, daß der eingeführte tallen oder Legierungen in schmelzflüssiger Form Schwefel verdampft und dadurch leicht vom ,Metall mit geschmolzenem Schwefel unterhalb der Ober- 5 aufgenommen wird. Es ist damit eine der Ausfühfläche des Schmelzbades, dadurch gekenn- rungsformen des in der deutschen Patentschrift zeichnet, daß der flüssige Schwefel über 497312 gemachten Vorschlags näher beschrieben, einen sich nach unten erweiternden Behälter bzw. den Schwefel in Dampfform unter die Oberfläche der eine Tauchglocke bis an den Boden bzw. in die Schmelze zu bringen.
Nähe des Bodens des die Schmelze enthaltenden io Die Maßnahme, den flüssig herangeführten Schwe-Gefäßes geführt wird. fei in Dampfform mit der Schmelze in Berührung zu
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- bringen, sollte neben Vermeidung einiger Zufühkennzeichnet, daß der Schwefel in der Reaktions- rungsschwierigkeiten vor allem die Aufnahme des zone bei einem Druck von nicht geringer als etwa Schwefels durch die Schmelze erleichtern. Dafür 1,1 ata gehalten wird. 15 mußte man jedoch andere, nicht unerhebliche Nach-
3. Einrichtung zum Behandeln von Cu-haltigen teile in Kauf nehmen. Zu diesen gehörte vor allem, Speisen, Metallen oder Legierungen in schmelz- daß der Schwefel nur in der Nähe der Oberfläche der flüssiger Form mit geschmolzenem Schwefel un- Schmelze mit dieser in Berührung gebracht werden terhalb der Oberfläche des Schmelzbades, beste- konnte, da der Schwefel bei erhöhtem Druck, wie er hend aus einem Behälter (1) für den geschmolze- 20 in den tiefen Schichten der Schmelze unvermeidlich nen Schwefel mit Heizeinrichtung (2), einer Ein- ist, nur sehr schwer dampfförmig zu halten ist. Es richtung (3) zum Abziehen des geschmolzenen dauerte dadurch erhebliche Zeit, bis die gesamte Schwefels aus dem Behälter (1), einem Saugrohr Schmelze von dem Schwefel erfaßt wurde bzw. mit · r (4) zwischen einer Dosierpumpe (5) und dem diesem reagierte. Die Einführung des Schwefels" in *■ Schwefelbehälter (1), einem an die Druckseite 25 das Verdampfungsgefäß konnte nur in dünnem Strom
der Pumpe (5) angeschlossenen Förderrohr (6), durch ein Ventil erfolgen, wenn die Wärme der einem Heizmantel (12) für Saugrohr (4), Pumpe Schmelze für die Verdampfung nutzbar gemacht wer-(5>) und Förderrohr (6), einem Fallrohr (10) mit den sollte. Man mußte also entweder eine Beschränfeuerfestem Mantel (11), das in einen Behälter (7) .kung in der, pro Zeiteinheit zugeführten Schwefelfür eine zu behandelnde Schmelze aus Speise, 30 'menge oder eine besondere, umständliche Beheizung Metall oder einer Legierung taucht, gekennzeich- des Verdampfungsbehälters in Kauf nehmen..Im erstnet durch eine an das Fallrohr (10) dicht ange- genannten Falle mußte außerdem noch besonders auf schlossene Tauchglocke (8). die Sauberhaltung des Ventils geachtet werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- Außerdem wird durch das Einführen des Schwefels in kennzeichnet, daß der untere Rand (9) der 35 der Nähe der Oberfläche der Schmelze eine starke Tauchglocke (8) gezackt oder gezahnt ist. Bewegung des gebildeten Steins erzeugt und dadurch
die Trennung der verschiedenen Phasen sehr lange hinausgezögert. .
Es wurde nun gefunden, daß man die oben geschil-
40 derten Nachteile vermeiden, eine schnellere Umsetzung des Schwefels mit der Schmelze und eine schnel-
Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, lere Phasentrennung erreichen kann, wenn man den Schwefel in damit zu behandelnde, geschmolzene flüssigen Schwefel über einen sich nach unten erMetalle, insbesondere in Kupfer und Arsen und/oder weiternden Behälter bzw. eine Tauchglocke in die f Antimon enthaltendes Blei zwecks Bildung eines die 45 Nähe des Bodens des Reaktionsgefäßes führt. Es C verunreinigenden Metalle enthaltenden und leicht zu brauchen hierbei keinerlei Maßnahmen getroffen zu entfernenden Steins derart einzuführen, daß eine werden, um den Schwefel zu verdampfen. Es ist vielmöglichst schnelle und vollständige Reinigung und mehr vorteilhaft, wenn in dem Einführungsgefäß Phasentrennung erfolgt, so daß die entstehende leich- bzw. der Glocke Verhältnisse insbesondere bezüglich tere Phase während der gegebenenfalls kontinuierlich 50 des durch die Schmelze ausgeübten Flüssigkeitsdurchzuführenden Reaktion des Schwefels mit der zu drucks herrschen, bei denen der Schwefel im wesententkupfernden und gegebenenfalls auch kontinuier- liehen flüssig bleibt. Dies ist bei Zufuhr des Schwefels lieh zuzuführenden Schmelze abgezogen werden in der der Reaktionsgeschwindigkeit entsprechenden kann. Menge pro Zeiteinheit und den in der Schmelze herr-
Die Einführung von Schwefel in eine derartige 55 sehenden Temperaturen der Fall, wenn der in der Schmelze zwecks Reinigung derselben ist z. B. aus Reaktionszone herrschende Druck nicht geringer als der deutschen Patentschrift 497 31"2 bekannt. Danach etwa 1,1 ata ist.
soll die Einführung des Schwefels in einem bedeckten Für die Durchführung des Verfahrens genügt eine
Schmelzkessel unter Einrühren bzw. Einbringen von einfache Apparatur, die aus einem Schmelz- oder festem, geschmolzenem oder dampf- oder gasförmi- 60 Vorratsbehälter für den Schwefel, einer damit über gern Schwefel in die in dem Kessel enthaltene ein Ansaugrohr verbundenen Dosierpumpe, einem Bleischmelze erfolgen. Es ist dort auch schon vorge- bis zum die Schmelze enthaltenden Gefäß führenden, schlagen worden, den Schwefel in geschmolzener mit dem Druckstutzen der Pumpe verbundenen För- oder Dampfform unter der Oberfläche mit dem Me- derrohr und einer mittels Fallrohr mit diesem Fördertall in Berührung zu bringen. 65 rohr verbundenen Tauchglocke, die bis zum Boden
In der deutschen Patentschrift 1 192408 ist der des die Schmelze enthaltenden Tiegels in die Vorschlag gemacht worden, den Schwefel in flüssiger Schmelze eintaucht, besteht. Der Behälter für den Form bei einer Temperatur unterhalb seines Viskosi- Schwefel, das Ansaugrohr, die Dosierpumpe und das
DE19661533112 1966-09-27 1966-09-27 Verfahren zum Behandeln von Speisen, Metallen oder Legierungen in schmelzflüssiger Form mit geschmolzenem Schwefel Expired DE1533112C (de)

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DEN0029238 1966-09-27

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DE1533112A1 DE1533112A1 (de) 1969-12-18
DE1533112B2 true DE1533112B2 (de) 1972-06-22
DE1533112C DE1533112C (de) 1973-01-18

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