DE153181C - - Google Patents

Info

Publication number
DE153181C
DE153181C DENDAT153181D DE153181DA DE153181C DE 153181 C DE153181 C DE 153181C DE NDAT153181 D DENDAT153181 D DE NDAT153181D DE 153181D A DE153181D A DE 153181DA DE 153181 C DE153181 C DE 153181C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
shaft
rollers
lever
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT153181D
Other languages
English (en)
Publication of DE153181C publication Critical patent/DE153181C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/10Single-purpose machines or devices
    • B24B7/18Single-purpose machines or devices for grinding floorings, walls, ceilings or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

i^e-z-d cfjci ι cfa&n ίϊχmfo
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zum Abputzen, Schleifen und Polieren von Fußböden verschiedener Art, bei welcher die gegenläufig betriebenen Schleifwalzen an einem Wagen gelagert sind, auf dem ein Motor angebracht ist, der sowohl diese Walzen wie auch die Triebräder des Wagens in Bewegung setzt.
Die Erfindung besteht in der Einrichtung, ip daß infolge Verstellung eines Handhebels durch Einrücken einer Kupplung gleichzeitig ; die Triebräder des Wagens vor- oder rück-''•wärts bewegt und die Schleifwalzen in ihre Arbeitsstellung geschwungen werden, wobei außerdem eine Einrichtung getroffen ist, durch welche der Führer des Wagens mittels Fußhebel die Walzen während der Fahrt in bezw. außer Arbeitsstellung bringen kann.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Endansicht derselben,
Fig. 3 ein Grundriß der Maschine unterhalb der Plattform des Wagens,
Fig. 4 ein Längenschnitt nach 1-1 der Fig. 3, Fig· 5 ein Grundriß der Maschine oberhalb der Wagenplattform. Die
Fig. 6, 7 und 8 zeigen Einzelheiten.
Fig. 9 ist ein Grundriß der Einstellvorrichtung der Abputzwalzen und
Fig. 10 eine Längenansicht dieser Vorrichtung.
Die Betriebs- und Arbeitsteile der Maschine sind oberhalb und unterhalb der Plattform eines vierrädrigen Wagens angeordnet. Alle vier Räder sind mit Gummireifen versehen. Die Hinterräder D (Fig. 3 und 4) sitzen fest auf einer in den Seitenteilen des Wagengestelles gelagerten Achse f, während die Achsen der Vorderräder an einem Rahmen 8 gelagert sind, der mit einer Lenkstange 7 (Fig. I, 2, 4 und 5) verbunden ist, die vom Führer der Maschine von seinem Platz 2 (Fig. 5) aus mittels eines Handgriffes Z gedreht und festgestellt werden kann.
Die Kästen der Plattform des Wagens sind mit Gummipuffern xl versehen, und die Seitenteile des Wagens werden unter der Plattform mittels Stangen χ zusammengehalten.
Zur Bewegung des Wagens und der Abputzwalzen C, welche außerhalb der Vorder- und Hinterräder angeordnet sind, dient zweckmäßig ein elektrischer Motor M (Fig. 1, 2 und 5), der auf der Plattform befestigt ist und dessen Steuervorrichtung J und Schalter k sich an einem auf der Plattform angebrachten Ständer befinden. Von der Riemscheibe 1 (Fig. 2 und 5) des Motors wird die Bewegung auf eine Riemscheibe 6 (Fig. 3, 4 und 5) übertragen, die auf einer in den Seitenteilen des Wagens gelagerten Welle b aufgekeilt ist. In der Mitte dieser Welle ist eine Schnecke J befestigt, die im Eingriff mit einem Schraubenrad H steht. Dasselbe sitzt auf einer Längswelle g, welche auf an den Seitenteilen des Wagens befestigten Querstücken q q1 (Fig. 4) gelagert ist und an ihrem überragenden Ende ein Kegelrad G trägt. Dieses Rad steht im Eingriff mit zwei lose auf der Radachse f sitzenden Kegelrädern F, von denen das eine oder andere mit der Achse/ gekuppelt werden kann, um den Wagen vorwärts oder rückwärts zu bewegen.

Claims (2)

Die Kupplung wird bewirkt durch Klemmscheiben F1 (Fig. 6 und 8), die innerhalb der hohlzylindrischen Zahnkränze der Kegelräder lose auf der Welle/1 sitzen. An den Klemmscheiben sind Hebel ο ο angebracht, welche beim Verschieben des mit Nut und Feder auf der Welle / zwischen beiden Rädern angebrachten Kupplungsgliedes F1 (Fig. 7) nach der einen oder anderen Seite die Scheiben F1 gegen die innere Wandung des einen oder anderen Rades andrücken. In eine Ringnut des Gliedes/"1 greift der Bügel einer Stange m2 ein, die an ihrem oberen Ende mit einem Auge versehen u'fid an einem unter der Plattform angebrachten Drehbolzen πι1 angeschraubt ist. Der Schaft der Stange m2 wird von dem gabelartigen Arm m eines Winkelhebels, dessen anderer Arm ms in eine Nut des Hebels A1 (vergl. Fig. 3 und 6) eingreift, umfaßt, so daß beim Einstellen des Hebels in die Stellung A oder A~ (Fig. 1), was mittels Einschiebens des an demselben angebrachten Riegels in die Nuten eines auf der Plattform befestigten Halbkreisbogens P (Fig. 1 und 5) erfolgen kann, das eine oder andere Rad F mit der Welle/gekuppelt wird, um den Wagen vor- bezw. rückwärts zu bewegen. Der Hebel A1 kann in den Stellungen A oder A2 durch Schrauben ν an dem Kreisbogen P festgestellt werden; bei senkrechter Stellung des Hebels sind beide Räder F ausgekuppelt. Die Achsen d und e der Abputzwalzen C (Fig. ι bis 4 und 9 und 10) sind in den äußeren Enden von Doppelhebeln r gelagert, die außerhalb der Seitenteile des Wagens angeordnet und durch Stangen x" verbunden sind; ihre Drehzapfen sitzen in Büchsen w (Fig. 3 und 10), die innerhalb dieser Seitenteile befestigt sind. Die inneren Enden der Hebel r greifen in zwei Hülsen t (Fig. 1 und 3) ein, die durch eine Stange t1 verbunden sind, welche von zwei Kurbelarmen \ (Fig. 9) einer Welle 5 getragen ist. Ein dritter Kurbelarm ^1 (Fig. 4, 9 und 10) der Welle 5 ist durch eine Gelenkstange r1 mit einer Stange a1 verbunden, deren Drehzapfen auf dem vorderen, die Lager der Welle g tragenden Querstück q gelagert ist und deren anderes Ende in den Schlitz eines Bolzens eingreift, der durch eine an einer Querleiste des Wagens befestigte Lagerbüchse geht. Zwischen diesem Lager und der Stange λ1 ist dieser Bolzen mit einer Feder S P versehen, welche die Stange a1 nach oben zieht und zugleich dazu dient, den Rollen einen elastischen Angriff auf den zu reinigenden Boden zu verleihen. Die Spannung der Feder SP kann durch eine Mutter des Bolzens, die über der Lagerbüchse angebracht ist, geregelt werden. Unter der Drehachse des Handhebels A1 hat die Stange a1 eine nach oben gehende Schweifung (Fig. 10), auf der eine am unteren abgebogenen Ende des Hebels .A1 angebrachte Rolle aufsitzt, welche die Stange a1 nieder- und daher die Walzen C hochhält, wenn der Hebel senkrecht steht, während beim Umlegen des Hebels nach rechts oder links die Stange a1 durch die Feder 5 P hochgezogen und daher die Walzen auf den Boden niedergedrückt werden. Um die .Walzen auch' während der Bewegung des Wagens zu heben oder auf den Boden niederzulassen, sind Fußhebel L1 und L angeordnet, die mit ihren Köpfen etwas über der Plattform vorstehen und von denen der erstere (L1J direkt an die Stange a1 angelenkt ist, während L mit einer nach hinten stehenden Kurbel t" (Fig. 9) der Welle S verbunden ist. Der gegenläufige Betrieb der Walzen C erfolgt von der Welle b (Fig. 1) und ihrer Gegenwelle c aus, die durch Getriebe h und i (Fig. 3) verbunden sind. An dem einen Ende dieser Wellen sitzen Kettenräder 2 bezw. 3, welche durch Ketten in Verbindung mit auf den Enden der Walzenachsen e und d sitzenden Kettenrädern 4 bezw. 5 gebracht sind. Die Walzen C sind mit einer bekannten Vorrichtung versehen, vermittels welcher verschiedenartige Überzüge auf die Walzen aufgespannt werden können, z.B. Sandpapier, um Holzböden abzuputzen oder zu reinigen, / Schmirgeltuch, um Marmor-, Mosaik- und .'' Böden ähnlicher Art abzuschleifen, oder Filz, um Böden zu polieren. Pate ν τ-An Sprüche:
1. Maschine zum Abputzen, Schleifen und Polieren von Fußböden, bei welcher die Schleifwalzen von demselben Motor angetrieben werden, der auch die Triebräder des Wagens in Bewegung setzt, dadurch gekennzeichnet, daß durch Ver-Stellung eines Handhebels (A1J unter Vermittlung einer Kupplung gleichzeitig die Triebräder (DJ des Wagens vor- oder rückwärts bewegt und die Schleifwalzen (C) in ihre Arbeitsstellunggeschwungen werden.
2. Maschine nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung von Fußhebeln (L L1J, durch welche der Führer des Wagens die Schleifwalzen während der Bewegung des Wagens in bezw. außer Arbeitsstellung bringen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT153181D Active DE153181C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE153181C true DE153181C (de)

Family

ID=419844

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT153181D Active DE153181C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE153181C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2576237A1 (fr) * 1985-01-22 1986-07-25 Davy Michel Chariot de manoeuvre pour ponceuse a parquets
AT406633B (de) * 1998-04-14 2000-07-25 Rotowash Reinigungsmasch Gmbh Bodenreinigungsmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2576237A1 (fr) * 1985-01-22 1986-07-25 Davy Michel Chariot de manoeuvre pour ponceuse a parquets
AT406633B (de) * 1998-04-14 2000-07-25 Rotowash Reinigungsmasch Gmbh Bodenreinigungsmaschine
US6463616B1 (en) 1998-04-14 2002-10-15 Rotowash Reinigungsmaschinen Ges.M.B.H Floor cleaning machine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE153181C (de)
DE10045396B4 (de) Fahrrad-Roller-Handkarren
AT20827B (de) Maschine zum Abputzen, Abschleifen und Polieren von Fußböden.
DE565806C (de) Strassenkehrer
DE281149C (de)
DE657981C (de) Wagenreiniger fuer Foerderhunte
DE277804C (de)
DE4432418C2 (de) Lenkhilfe für eine handgeführte, motorgetriebene Reinigungsmaschine
DE426361C (de) Maschine zum Reinigen, Aufreiben und Polieren von Fussboeden
DE359576C (de) Saegeblattschaerfmaschine
DE264410C (de)
DE34102C (de) Neuerungen an Maschinen zum Zurechtschneiden, Poliren, Ausfertigen und Putzen von Stiefeln oder Schuhen
DE40697C (de) Polirmaschine für Massenartikel
DE110780C (de)
DE233578C (de)
DE287284C (de)
DE98491C (de)
DE82179C (de)
DE320917C (de) Motorpflug mit um die Laengsachse drehbarem Kehrpflugrahmen
DE221850C (de)
DE4202064A1 (de) Handgefuehrte, fahrbare bodenreinigungsmaschine
DE128817C (de)
DE87926C (de)
DE70400C (de) Schienenreinigungsmaschine für Strafsenbahnen
DE229745C (de)