DE151580C - - Google Patents

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DE151580C
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pulley
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/36Pulleys
    • F16H55/48Pulleys manufactured exclusively or in part of non-metallic material, e.g. plastics 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Riemscheibe, welche außerordentlich leicht und dauerhaft ist und welche vermöge der eigenartigen Beschaffenheit ihres Umfanges in sehr wirksamer Weise das Gleiten und Abrutschen eines auf ihr laufenden Riemens dauernd verhindert. Ein Glattwerden wie bei den eisernen und stählernen Scheiben ist hier ganz ausgeschlossen, ebenso wie ein ίο Reißen oder Werfen wie bei den hölzernen und papiernen nicht vorkommen kann. Dabei ist die Scheibe außerdem auch vollständig gleichartig, so daß sie, wenn sie einmal auf der Welle eingemittelt ist, dauernd ihre Mittellage beibehält.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht des Scheibenkernes,
Fig. 2 einen Schnitt durch die vollständige Riemscheibe,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Preßform, wie sie zweckmäßig bei der Herstellung des Scheibenkernes verwendet werden kann.
Wie aus dieser Darstellung ersichtlich ist, besteht die neue Riemscheibe zur Hauptsache aus einem Kern α und einer eisernen Nabe b. Der Kern α wird auf bekannte Art und Weise in einer geeigneten, mit Dampf geheizten Form k und mittels der Stempel h h1 aus einem faserigen, leichten Stoffe, wie Holzzeug, Strohzeug, Papier, Baumwolle, Werg, Fasern od. dergl., gepreßt, und zwar nach vorausgegangener Zerkleinerung dieses Stoffes und Vermischung: desselben mit einem harzigen Stoffe, wie Harz oder Pech. Durch Beimischung von gelöschtem Kalk oder einem ähnlichen Stoffe erhält die Masse größere Härte; außerdem können Leinöl, Paraffin oder andere fettige Stoffe zugesetzt werden, um die Scheibe vollkommen wasserdicht zu machen. Beim Erhitzen der Form werden die Harzstoffe das Fasermaterial vollständig durchdringen und außerdem durch das Zusammenpressen der letzteren ein Überschuß von Harz an die Oberfläche der Scheibe gedrängt werden. Hierdurch wird daselbst ein hoher Reibungswiderstand geschaffen und ein Rutschen oder Gleiten des auf einer solchen Scheibe laufenden Riemens in größtmöglichem Maße vermieden.
Der so hergerichtete Kern, der nach der Herausnahme aus der Preßform weder schwindet noch sonst in irgend welcher Weise seine Form verändert, wird danach auf eine gußeiserne Nabe b aufgesteckt und mittels des losen' Flansches b2 und der Schraubenbolzen ba an dem fest auf der Nabe b aufgegossenen Flansch b1 angeschraubt. Ist die Nabe b vorher innen und außen genau bearbeitet und gut in die Bohrung des Kernes eingepaßt worden, so ist auch ein nachheriges Nacharbeiten des Kernes nicht mehr nötig, da derselbe seine Form später nicht mehr verändert. Hierdurch wird aber viel Zeit und Stoff gespart.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Riemscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einer eisernen Nabe befestigte
    70
    Kern (a) nach einem bekannten Verfahren in einer mit Dampf geheizten Form aus einem faserigen Stoffe, wie Holzzeug, Strohzeug, Papier, Baumwolle, Werg, Fasern od. dergl., unter vorangegangener Vermischung mit harzigen Stoffen, wie Harz oder Pech, und gegebenenfalls eines Stoffes zur Verleihung größerer Härte, wie Kalk, oder eines solchen zum Wasserdichtmachen, wie Leinöl, Paraffin, gepreßt ist, wobei sich die harzigen Stoffe innig mit dem Faserstoffe vermischt haben und besonders gegen den Umfang der Scheibe eine größere Harzansammlung stattgefunden hat, so daß die Scheibe einen bedeutenden Reibungswiderstand erhält und dadurch das Abrutschen oder Gleiten des Riemens dauernd verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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