DE150707C - - Google Patents

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DE150707C
DE150707C DENDAT150707D DE150707DA DE150707C DE 150707 C DE150707 C DE 150707C DE NDAT150707 D DENDAT150707 D DE NDAT150707D DE 150707D A DE150707D A DE 150707DA DE 150707 C DE150707 C DE 150707C
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needles
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B23/00Sewing apparatus or machines not otherwise provided for
    • D05B23/003Sewing machines for straw cases, wisps of straw or canvas shoes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Vorrichtung zur Herstellung von Fußmatten aus Strohseilen ist der eigentliche Spannstuhl mit einem Nadelmechanismus vereinigt, welcher zum Zusammennähen der einzelnen parallel nebeneinander liegenden Strähnen eines Stroh- oder Binsenseiles dient.
Wie Fig.. 5 der Zeichnung erkennen läßt,
ίο wird die Fußmatte aus einem einzigen fortlaufenden Seil von Stroh oder Binsen gebildet, welches schlangenförmig in nebeneinander liegenden Strähnen gebogen ist und auf dem Spannstuhl entsprechend der Länge der herzustellenden Strohdecke aufgespannt ist. Quer zur Längsrichtung der einzelnen Lagen ist der Nadelmechanismus angeordnet, der quer durch die einzelnen Strähnen des Seiles hindurchsticht und dabei mit je einer Nadel den Faden in Schlangenwindungen hindurchzieht. Der Nadelmechanismus arbeitet mit zwei Nadeln, und zwar führt die eine Nadel den fortlaufenden Nähfaden beim Vorgehen des Nadelträgers durch die Strohdecke hindurch, die zweite Nadel führt den Faden parallel zum ersten Nadelstich wieder zurück. Zu dem Zwecke sind die beiden Nadeln mit offenen Fadenlöchern versehen, so daß der Faden von Hand aus dem Loch der einen Nadel in dasjenige der anderen Nadel eingelegt werden kann.
In beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig: 2 die Oberansicht, Fig. 3 die Endansicht der Vorrichtung. Fig. 4 zeigt den Nadelkopf mit dem offenen Nadelloch in größerem Maßstab, Fig. 5 eine auf der Maschine hergestellte Fußmatte. Fig. 6 und 7 endlich zeigen die Vorrichtung zum Vorwärts- und Rückwärtsbewegen sowie zum Drehen der beiden Nadeln, und zwar ist Fig. 6 ein Querschnitt, Fig. 7 ein Längsschnitt durch den Support p.
Die Vorrichtung besteht aus einem Spannrahmen a, auf \velchem ein fester Kamm, b und ein verstellbarer Kamm c angeordnet sind; letzterer wird mittels des Handrades d und einer mit starker Steigung versehenen Schraube e dem. festen Kamm b genähert oder von demselben entfernt, je nach der Länge der herzustellenden Fußmatte. Wenn lange Matten hergestellt werden sollen, so werden noch Zwischenkämme zur besseren Führung der einzelnen Strähnen des fortlaufenden Seiles eingelegt. Der Rahmen a ist seitlich entsprechend der Breite der herzustellenden Strohdecke verstellbar. Um die Zähne der Kämme wird dann das fortlaufende Stroh- oder Binsenseil in Schlangenform herumgelegt, so daß parallel nebeinander liegende Strähnen gebildet werden, wie Fig. 5 zeigt.
Der Nadelmechanismus befindet" sich an der Längsseite des Spannrahmens und ist in Längsrichtung des letzteren auf horizontalen Gleitführungen f, die durch das feste Gestell g gehalten werden, verschiebbar angeordnet. Der Nadelmechanismus besteht aus einem Wagen h, auf welchem die Lager der Schraube i und der Antriebswelle k sitzen. Letztere erteilt mittels der Räder /, m der Schraube i eine Drehung (Fig. 2).
Wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich ist, geht
die Schraube i durch die Muttern ρ1, die von dem be\veglichen Träger ρ getragen werden. Die Schraube i ist mit einer Längsnut versehen, in welche eine in dem Trieb ο sitzende Feder eingreift. Wenn nun die Schraube i gedreht wird, so nimmt sie bei ihrer Drehbewegung auch den Trieb ο mit. Letzterer überträgt diese Bewegung den Zahntrieben qq1, diese wiederum den mit ihnen verbundenen Nadeln r r1. Während dieser Zeit dreht sich die Schraube i in den Muttern ρ', die fest auf dem Träger ρ angeordnet sind, der infolgedessen eine geradlinige Querbewegung auf dem Wagen h ausführt.
Wird die Schraube i nach der einen Richtung gedreht, so drehen sich die Zahntriebe q ql und infolgedessen auch die Nadeln rrl. Gleichzeitig findet auch eine Verschiebung des Trägers ρ längs der Schraube i statt, so daß die sich drehenden Nadeln in. die Strähnen der herzustellenden Fußmatte eindringen und den Faden s durch dieselbe hindurchziehen. Jede der Nadeln besitzt nun ein offenes Loch t zum Einlegen und Herausnehmen des Fadens.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, dringen die beiden Nadeln gleichzeitig in die Strähnen ein. In die erste Nadel wird der Faden von Hand eingelegt, die Nadel zieht den Faden durch die Strähnen hindurch, während die andere Nadel leer hindurchgeht. Sind nun die Nadeln so weit durch die Strähnen hindurchgegangen, daß das Nadelloch t aus letzteren vorsteht, so wird der von der ersten Nadel mitgeführte Faden aus dieser herausgenommen und von Hand in das Nädelloch der zweiten Nadel gelegt. Beim Rückgang der Nadeln zieht dann die zweite Nadel den Faden durch die Strähnen.
Nach jedem Rückgang der Nadeln wird der Wagen Ii um die doppelte Nadelentfernung verstellt, damit ein fortlaufendes Durchziehen des endlosen Fadens durch die Matte herbeigeführt wird.
Der Antrieb der Nadeln sowie derjenige des Wagens kann von Hand oder durch irgend eine selbsttätige Einrichtung herbeigeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: :
    Eine Vorrichtung zur Herstellung von Fußmatten aus Strohseilen, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich von den zwischen zwei gegeneinander verstellbaren Kämmen (b c) nebeneinander ausgespannten Strähnen eines fortlaufenden Stroh- oder Binsenseiles ein in der Längsrichtung der Strähnen verschiebbarer Support (h) angeordnet ist, der zwei einander parallel gelagerte, unter gleichzeitiger Drehung um ihre eigenen Achsen senkrecht zu den Strähnen bewegbare, mit offenem Or versehene Nadeln (r r1) trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT150707D 1902-10-23 Active DE150707C (de)

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