DE150401C - - Google Patents
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- sealing ring
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- vessels
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D53/00—Sealing or packing elements; Sealings formed by liquid or plastics material
- B65D53/02—Collars or rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gasket Seals (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVI 150401 KLASSE 64«.
C. AUG. ERNST in HANNOVER.
Dichtungsring für Konservengefäße. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1903 ab.
Die bisher im Gebrauch befindlichen Dichtungseinlagen für Konservengefäße bestehen
für gewöhnlich aus Ringen, welche im ganzen Querschnitt aus einem homogenen Material
gebildet sind. Der luftdichte Verschluß der Gefäße bei Anwendung solcher Ringe geschieht
vielfach dadurch, daß aus den gefüllten Gefäßen, nachdem die Deckel mit zwischengelegtem Dichtungsring zunächst lose
ίο aufgelegt sind, durch Kochen in Wasser die
Luft ausgetrieben wird, so daß nach dem Erkalten in ihnen ein Vakuum entsteht und
daher die atmosphärische Luft die Deckel fest auf den Gefäßrand aufpreßt, wobei der
zwischengelegte Dichtungsring die Unebenheiten zwischen Gefäß und Deckel ausgleicht.
Das Öffnen derartig verschlossener Gefäße geschieht auf die allerverschiedenste Art, und
zwar z. B. durch gewaltsames Aufbrechen oder durch Einschlagen. eines Loches in den
Deckel, so daß Luft in das Gefäß ' dringen kann, oder ferner dadurch, daß man die Gefäße
mit Inhalt nochmals kocht, bis der Druck im Innern dem der äußeren Luft gleichkommt
und man den Deckel leicht abheben kann, oder endlich auch dadurch, daß man den Dichtungsring mittels eines an demselben angebrachten
Lappens an einer Stelle des Um-. fangs durch Ziehen reckt, so daß er infolge Verdünnung an dieser Stelle Luft durchläßt,
oder daß er mit seiner ganzen Breite aus dem Zwischenraum zwischen Deckel und Glasrand
etwas hervortritt und somit ein kleines Loch für den Durchtritt der Luft freigibt.
Gegenüber der Dichtung der vorgenannten Art besteht die vorliegende Erfindung darin,
daß Dichtungsringe verwendet werden sollen, welche sich nicht als Ringe aus einem homogenen
Material darstellen, sondern welche dadurch hergestellt sind, daß ein Band von
Dichtungsmaterial spiralförmig derart zusammengewickelt wird, daß der Ring in seinem
Querschnitt aus mehreren dünnen Schichten besteht, welche nur so lose zusammengefügt
sind, daß durch Abwickeln der ganze Ring aufgelöst und so zwischen Deckel und Gefäßrand
entfernt werden kann. Der Unterschied gegenüber dem bekannten besteht also bezüglich
der Konstruktion darin, daß der Dichtungsring nicht in seinem ganzen Querschnitt
aus einem homogenen Material besteht, sondern aus mehreren Schichten durch spiralförmige
Windungen eines verhältnismäßig dünnen Bandes gebildet ist, und daß er behufs Öffnens des Gefäßes durch Abwickeln so weit
aufgelöst wird, daß die Dichtung aufhört.
Wie die beiliegende Zeichnung zeigt, ist in den Dichtungsring B, welcher aus irgend einem
elastischen Material (Gummi, Asbest, Blei usw.) bestehen kann, spiralförmig ein haltbarer
Stoff (Schnur, Band, Draht o. dgl., Fig. 3 und 4) eingebettet. Statt des letzteren
kann auch ein Klebstoff verwendet werden.
Soll ein mit solch einem Dichtungsringe versehenes Konservengefäß geöffnet werden,
so ergreift man das außen liegende Ende A der Einlage und wickelt durch Ziehen an
diesem die einzelnen Ringe des Dichtungsmaterials ab. Auf diese Weise wird schließlich
die Dichtung aufgehoben, so daß man den Deckel abheben kann. Um das Ende A
der äußersten Windung des Dichtungsringes
erfassen zu können, wird dasselbe entweder lose zu lassen oder nur so zu befestigen sein,
daß es leicht abzulösen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Dichtungsring für Konservengefäße, bei welchen die Deckel durch den Druck der atmosphärischen Luft auf den Gefäßrand gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus einem spiralförmig zusammengewiekelten Bande von Dichtungsmaterial besteht und daher behufs Öffnens der Gefäße durch Abwickeln so weit entfernt werden kann, daß die Dichtung aufhört und der Deckel somit leicht abzuheben ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT19627D AT19627B (de) | 1903-07-01 | 1904-05-09 | Dichtungsring für Konservengefäße. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE150401T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150401C true DE150401C (de) |
Family
ID=5673890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1903150401D Expired - Lifetime DE150401C (de) | 1903-07-01 | 1903-07-01 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150401C (de) |
| FR (1) | FR344524A (de) |
-
1903
- 1903-07-01 DE DE1903150401D patent/DE150401C/de not_active Expired - Lifetime
-
1904
- 1904-07-02 FR FR344524A patent/FR344524A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR344524A (fr) | 1904-11-07 |
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