AT148768B - Behälterverschluß. - Google Patents

Behälterverschluß.

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AT148768B
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Adolf Engl Sohn
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Adolf Engl Sohn
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  Behälterverschluss. 



   Es wurden bereits die verschiedensten Versuche unternommen, um Behälter dauerhafter zu verschliessen bzw. um sie so zu verschliessen, dass der Behälter nicht geöffnet werden kann, ohne dass das vorgenommene Öffnen sichtbar wird. Solche Verschlüsse wurden insbesondere für Nahrungsmittel verwendet, wobei diese Verschlüsse auch eine Plombe ersetzen sollen. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen derartigen Verschluss, wobei der Erfindungsgedanke darin gelegen ist, den Deckel mit einer Art Widerhaken zu versehen, welcher beim Überstreifen des Deckels auf den Behälter über eine Stufe an der Behälterwandung wohl herabgleiten kann, jedoch bei dem Versuche, ihn wieder abzunehmen, sieh gegen diese Stufe an der Behälterwand stemmt, wodurch der Deckel nicht abgehoben werden kann, ohne den nun einen Verschluss bildenden Widerhaken zu entfernen bzw. vom Deckel abzunehmen. Der Widerhaken kann in beliebiger Weise einen Teil des Deckels bilden oder an demselben befestigt sein, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. 



   Dort zeigt Fig. 1 einen Metallstreifen, welcher aussen an den Deckel angelegt und an beiden Enden abgebogen wird, Fig. 2 einen Metallstreifen, der an der Aussenseite des Deckels durch eine Schlaufe gesteckt und nur einerseits abgebogen wird, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Verschlussart nach Fig. 2, Fig. 4 eine Verschlussart, bei welcher der Deckel selbst als Widerhaken ausgebildet ist und endlich Fig. 5 einen Deckel allein nach der Ausführung gemäss Fig. 4. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, wird in die Wand des Behälters 1 mittels eines geeigneten In- 
 EMI1.1 
 an zwei oder mehreren Stellen einfache, waagrechte Schlitze. An diesen Stellen wird das laschenartige Stück, beispielsweise ein Metallstück 3, angelegt, an seinem oberen Ende 6 umgebogen, durch den Schlitz gesteckt und durch Umbiegen so dicht an die Innenseite des Deckels angelegt, dass der Deckel herabgestreift werden kann, ohne dass es aufgebogen wird. Das untere Ende 5 dieser Lasche wird um den unteren Rand des Deckels umgebogen, jedoch nicht völlig an den Deckel gepresst, so dass es etwas von der inneren Fläche des Deckels absteht.

   Wird nun der Deckel über den Behälter geschoben, so legt sieh das untere Ende 5 während des Herabschiebens wohl an den Deckel an, biegt sich aber sofort von demselben wieder ab, sobald ihm die Stufe an der Behälterwand hiezu Raum lässt. 



  Versucht man nun, den Deckel abzuheben, so stösst das Ende der Lasche an die Stufe 4 an und verhindert die Entfernung des Deckels. Dieselbe wird aber sofort möglich, wenn man ein geeignetes Instrument, z. B. eine Messerklinge od. dgl. zwischen die Aussenwände des Deckels und die Lasche einführt und sie mit Hilfe derselben herauszieht, was keinerlei Mühe verursacht. Das Herausziehen der Lasche kann auch durch eine eingezogene Schnur erfolgen. 



   In Fig. 2 ist eine ähnliche Ausführungsform dargestellt, die auch aus Fig. 3 schaubildlich ersichtlich ist. Hier ist die Lasche, die ein hammerkopfförmiges Ende 9 zeigt, durch eine Schlaufe 8 gezogen, die dadurch entsteht, dass man zwei parallele Schnitte in dem Deckel führt. Das untere Ende dieser Lasche ist, wie vorstehend beschrieben, nach oben gebogen. Wird nun die Schlaufe   8,   beispielsweise durch einen einzigen senkrechten Schnitt geöffnet, so lässt sich die Lasche 9 wieder mühelos abbiegen und der Deckel sich entfernen. 



   In Fig. 4 ist die Ausführung etwas abgeändert. Hier ist der untere Deckelrand 15 etwas nach innen aufgebogen, legt sich jedoch ebenfalls nicht zur Gänze an die Deckelwand 14 an. Zwischen 14 und 15 ist in der durch das Umlegen entstehenden Kante eine Perforation 17 geführt, die an einer   Stelle bei 16 eine Ausnehmung zeigt, in die wieder ein Messer, ein Bleistift oder etwas ähnliches eingeführt und von hier aus die Perforation aufgetrennt werden kann. Die Behälterwandung ist vorerst   

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 durch Herabklappen der Behälterwandung nach aussen gebildet wird. Der gewünschte Verschluss kommt auf die gleiche Weise wie vorbeschrieben zustande.

   In allen Fällen ist das Aufbiegen der Widerhaken durch einfaches Ziehen am Deckel nicht möglich, weil die Widerhaken sich in die Verengung, die zwischen der oberen Stufe und der Absetzung der Behälterwandung zu einer Art Hals entsteht, einlegen. Die Behälter werden verlässlicherweise verschlossen und können ohne Kennzeichen nicht mehr geöffnet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verschluss für Behälter, welche aus dem eigentlichen Gefäss und einem daraufzusehiebenden, mit Rand versehenen Deckel bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel mit einem oder mehreren Widerhaken   (5,   10, 15) versehen ist, der beim Aufschieben des Deckels über einen an der Behälterwand angebrachten Vorsprung   (4)   hinweggleitet, jedoch das Öffnen des Deckels durch Anlegen an diesen Vorsprung   (4)   verhindert.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine metallene Lasche (3), die beiderends abgebogen ist und aussen an dem Deckel anliegt, einerends durch einen in der Deckelwand (14) befindlichen Schlitz hindurchgesteckt und dicht an die Innenwand EMI2.2 haken (5) bildet, der sieh an eine in die Behälterwandung geprägte Stufe (4) anlegt.
    3. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Deckelwandung (14) mit Hilfe von zwei gleichlaufenden Schnitten eine Schlaufe (8) herausgeschnitten ist, durch welche aussen an der Deckelwand eine Lasche mit hammerförmigem Kopf (9) hindurchgesteckt und um den unteren Rand des Deckels zu einem Widerhaken 10 umgebogen ist, der nach Aufschneiden der Schlaufe (8) leicht aufgebogen werden kann.
    4. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelwand selbst entlang des unteren Randes nach innen zu einem Widerhaken (15) aufgebogen ist, der sich gegen eine durch Umbiegen der Behälterwandung nach aussen gebildete Stufe (12) stÜtzt. EMI2.3 EMI2.4
AT148768D 1936-05-25 1936-05-25 Behälterverschluß. AT148768B (de)

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ID=3645292

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