AT112854B - Verschließbare Schachtel und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Verschließbare Schachtel und Verfahren zur Herstellung derselben.

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AT112854B
AT112854B AT112854DA AT112854B AT 112854 B AT112854 B AT 112854B AT 112854D A AT112854D A AT 112854DA AT 112854 B AT112854 B AT 112854B
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box
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same
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Lothar Von Reusz
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Lothar Von Reusz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verschliessbare Schachtel und Verfahren zur Herstellung derselben. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein verschliessbarer Karton oder Schachtel und Verfahren zur Herstellung desselben. 



   Insbesondere betrifft die Erfindung solche aufklappbare Kartons, bei welchen an der Stirnwand des Deckels ein Schlitz angeordnet ist, durch den beim Schliessen der Schachtel ein an der Stirnwand des Unterteils befestigter, einen Griff tragender Bügel durchgeführt ist. 
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 sie in der   Verschlussstellung   der Schachtel über eine Schlitzkante übergreifen und so als   Schnappverschluss   wirken. Die Ösen können von den Enden eines Drahtbügels gebildet werden. Zur Erleichterung des   Verschlussvorganges   kann hiebei der Griffbügel bogenförmig ausgebildet sein. 



   Weiter besteht die Erfindung in einem Verfahren zur Herstellung des Kartons, insbesondere zur Befestigung der den   Griffbügel   tragenden Ösen bzw. des Drahtbügels, dessen Enden zur Bildung dieser Ösen benutzt werden. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Kartons mit halb aufgeklapptem Deckel. Fig. 2 zeigt den Karton in verschlossener Stellung. Fig. 3 ist eine Aufsicht auf den verschlossenen Karton. Fig. 4 ist ein Schnitt durch den oberen Teil des verschlossenen Kartons. Fig. 5 ist eine Aufsieht auf die Stirnseite des Kartons vor Einsetzen der Befestigungs- ösen für den Griffbügel. Fig. 6 ist eine von der Innenseite des Kartons gesehene Unteransicht des in Fig.   5 dargeste'lten Stirnteiles des Kartons nach Einsetzen der Verschlussösen.   Fig. 7 zeigt die Befestigungsplatte für die   Verschlussosen.   Fig. 8 ist eine Vorderansicht des mit den Befestigungsösen verbundenen Griffbügels. Fig. 9 ist eine Seitenansieht hiezu. Fig. 10 ist eine andere Ausführungsform des Griffbügels. 



   Der Schachtelkörper ist mit a bezeichnet, der Klappdeckel mit   b. Im   Teil a ist ein Draht c befestigt, dessen Enden   c'nach   oben durch eine   Sehachteldeckelleiste   durchgeführt und ösenförmig umgebogen sind. Der Griffbügel d besitzt ebenfalls ösenförmig umgebogene Enden   ,   welche die Ösen c'umfassen. 



  Der Deckel b besitzt einen Schlitz e', der durch eine Blecheinfassung e verstärkt ist. 



   Beim Schliessen der Schachtel wird der Griffbügel   d   von unten durch den Schlitz e'hindurch-   geführt und darauf umgelegt. Infolgedessen schnappt die vordere Kante des Schlitzes e'unter die Rundung   
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 der Griffbügel   d   aus dem Schlitz   e'herausgleitet.   



   Wie in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel dargestellt, kann der Griffbügel d bogenförmig ausgebildet sein, wodurch der   Ver. ehlussvorgang   des Kartons wesentlich erleichtert wird. Wird nämlich die den Schlitz e'tragende Seite des Deckels beim Schliessen der Schachtel über den Griff d hinweggeführt, so tritt der Griff infolge dieser Biegung des Griffbügels   selbsttätig durch   den Schlitz hindurch und kann nun leicht ergriffen und nach der andern Seite umgelegt werden, wodurch der Verschlussvorgang beendigt wird. 



   Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass die Befestigungsweise, insbesondere des die Ösen c'tragenden   Drahtbügels   e, angesichts des in den meisten Fällen ziemlich nachgiebigen Materials (Pappe), aus welchem   die Schachteln gewöhnlich bestehen, ein ziemlich schwieriges Problem darstellt, welches jedoch gemäss der Erfindung in einfacher und zuverlässiger Weise gelost worden ist.   

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      , Die   Form des Drahtbügels c ist aus der Einzeldarstellung Fig. 8 und 9 genau   ersichtlich... Die   Befestigung dieses   Bügels an   der Schachtel erfolgt gemäss der Erfindung folgendermassen : Es werden zunächst zwei Stanzschnitte   fund f'gemacht.   Die Ausbildung dieser Stanzschnitte ist aus Fig. 5 ersichtlich. 



  Die beiden Stanzschnitte laufen von der Kartönkante aus   schräg auseinander.   Eine eigentliche Ausstanzung erfolgt nur an den beiden Enden dieser Schlitze, wo kleine kreisrunde Löcher aus dem Kartonmaterial herausgestanzt werden. Im   übrigen ; bestehen   diese Schlitze aus einfachen Einschnitten in das Kartonmaterial. In diese Schlitze   f     und/'wird, der   Drahtbügel mit seinen beiden schräg gestellten Schenkeln g und   g'eingelegt,   so dass sowohl   die- Ösen c'als auch   der gerade hintere Verbindungsteil   7t   sich ausserhalb des Kartons befinden. Unter die   Sehenkel-g wird nunmelt (Fig. 6)   ein Pappstreifen i von der Innenseite des Kartons untergeschoben, dessen Gestalt aus Fig. 7 ersichtlich ist.

   Gemäss der Erfindung wird dieser Pappstreifen in der richtigen Form bei Ausstanzen des Schlitzes e'gewonnen. Auf diese Weise wird der Drahtbügel c in derart zuverlässiger Weise mit der Schachtel verbunden, dass ein Ausreissen nahezu unmöglich ist. Eine ganz besondere Festigkeit wird Doch dadurch erreicht, dass der Teil h des Drahtbügels c an einer Stauchkante der Schachtel entlang läuft. Besondere Verstärkungen 
 EMI2.1 
 
Es versteht sich von selbst, dass sowohl das Material als auch die Form des Griffbügels für die
Erfindung unwesentlich ist. Eine andere Ausführungsform dieses Griffbügels ist in Fig. 10 dargestellt welche    beispielsweise'eine schmälere   Ausbildung des Schlitzes e'ermöglicht und so besonders für kleine niedrige Kartons-verwendbar ist.

   Es würde unter Umständen auch genügen, den Griffbügel nur an einer Befestigungsöse c'zu befestigen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Verschliessbare   Schachtel, bei welcher an der Stirnwand des Deckels ein Schlitz angeordnet ist, durch den beim Schliessen der Schachtel ein an der Stirnwand des Unterteils befestigter, einen Griff tragender Bügel durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsösen   (c')   des Griffbügels (d) so angeordnet sind, dass sie in der Verschlussstellung der Schachtel (a) über eine Schlitzkante des Deckels (b) übergreifen und so als Schnappverschluss wirken.

Claims (1)

  1. 2. Verschliessbare Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffbügel eine EMI2.2 den Enden eines Drahtbügels (c) gebildet werden.
    4. Verfahren zur Herstellung eines Kartons nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der zur Aufnahme der Verschlussteile dienenden Kartonseite zunächst zwei EMI2.3 ösen (c') tragenden Drahtbügels (e) durch diese Schlitze hindurchgeführt und durch eine Platte (i) aus geeignetem Material von der Innenseite des Kartons aus festgehalten werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsplatte (i) durch Ausstanzen des Verschlussschlitzes (e') an dem Deckel (b) gewonnen wird.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Ausstanzung des Schlitzes (e') mehrere kleine Nasen stehen bleiben, die geeignet sind, das Verstärkungsblech festzuhalten, bis es umgestanzt wird. EMI2.4
AT112854D 1928-03-24 1928-03-24 Verschließbare Schachtel und Verfahren zur Herstellung derselben. AT112854B (de)

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