DE150258C - - Google Patents

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DE150258C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Pate nt-A ν Sprüche:
1. Fadenheftvorrichtung, mittels welcher mehrere kurze Fadenteile abgeschnitten und durch die zu heftenden Bogen mit ihren freien Enden hindurchgestoßen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Heftvorrichtungen völlig unabhängig voneinander angeordnet sind, deren gegenseitige Entfernung beliebig einstellbar ist.
2. Ausfütuaingsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Verbindung mit einer Bogenfalzmaschine.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Fadenheftvorrichtung, mit der mehrere kurze Fadenteile abgeschnitten und durch die zu heftenden Bogen mit ihren freien Enden hindurchgestoßen werden (Holländern genannt). Diese Fadenteile werden dann aneinandergereiht, mit den vorstehenden Fadenenden untereinander am Rücken verleimt und so eine Broschüre gebildet.
    ίο Bei den bisher bekannten Vorrichtungen wurde sämtlichen zum Hindurchstoßen der Fadenteile nebeneinander verschiebbar angeordneten Vorrichtungen ein einziger Faden zugeführt. Beim Abschneiden der Heftfaden fielen die zwischen den Durchstoßvorrichtungen befindlichen Fadenteile aus und waren verloren. Z\veck vorliegender Erfindung ist nun, durch Anordnung mehrerer Heftvorrichtungen unabhängig voneinander, von denen jeder ein besonderer Heftfaden zugeführt wird, das Heftmaterial ohne Verlust zu verbrauchen. Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 bis 4 Einzelheiten, Fig. 5 eine Ansicht der Heftvorrichtung in Verbindung mit einer Falzmaschine, Fig. 6 eine Draufsicht derselben, Fig. 7 und 8 eine Lage mit zwei in verschiedenen Entfernungen eingestoßenen Fadenenden, Fig. 9 mehrere Lagen aneinandergereiht mit durch den Falz hervorstehenden Fadenenden, welche in diesem Zustande dann untereinander verleimt werden.
    Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist bekannt und wie folgt:
    Der Heftfaden α wird von den Rollen b durch den Fadenholer c abgewickelt und vor den Fadenvorbringer d und Nadeln e gebracht, dabei ist der Faden durch die geöffneten Schenkel der Schere f gezogen (Fig. 2 und 4), nun wird ein entsprechendes Stück von der Schere f abgeschnitten, wobei der Fadenvorbringer d das abgeschnittene Ende α hält und dasselbe bis an das Papier bringt.
    Die Nadeln e erfassen hierauf die Fadenstücke in gewissen Abständen vom Ende derselben (Fig. 3) und stoßen dieselben durch die Papierlagen, welche durch Stichplatte h (Fig. 2 und 3) gehalten werden, hindurch, wie in Fig. 7 und 8 ersichtlich.
    Die arbeitenden Teile können verschiedenartig ausgeführt werden und kann ebenfalls ihre Anordnung zueinander auf die verschiedenste Art und Weise erfolgen.
    Bei der Verbindung der Vorrichtung mit einer Bogenfalzmaschine (Fig. 5 und 6) erhält die Lage g zuerst die beiden Heftstiche an der Falzstelle und wird dann vom Falzschwert 5· und Walzen wl w1 nach bekannter Weise gefalzt.
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