DE150239C - - Google Patents

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DE150239C
DE150239C DENDAT150239D DE150239DA DE150239C DE 150239 C DE150239 C DE 150239C DE NDAT150239 D DENDAT150239 D DE NDAT150239D DE 150239D A DE150239D A DE 150239DA DE 150239 C DE150239 C DE 150239C
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Germany
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riveting
rivets
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/38Accessories for use in connection with riveting, e.g. pliers for upsetting; Hand tools for riveting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Mit vorliegender Erfindung wird bezweckt, Nietungen zur Verbindung der einzelnen Bleche von Plattformen in bequemerer Weise als bisher herzustellen und gleichzeitig eine Sicherheit für die Festigkeit der Niete und gegen ein Herabstürzen des die Niete haltenden Arbeiters zu bieten. Die Nietung bei Schachtgerüsten z. B., deren Plattformen aus einzelnen über I-Eisenträger gelegten Blechen
ίο .bestehen, geschieht bisher in der Weise, daß zur Stütze des Setzkopfes der Niete ein einfacher Stock diente, der meistens von zwei Arbeitern während der Schließkopfbildung seitens eines dritten Arbeiters mittels Zuschlaghammers gehalten werden mußte, somit einen ziemlich bedeutenden Kraftaufwand erforderte. Diese Art der Unterstützung des Setzkopfes der Niete bezw. die mit ihr zusammenhängende Nachgiebigkeit des Stockes verursacht einerseits Kraftverlust, andererseits auch eine Verminderung der Festigkeit der Nietverbindung. Der Arbeiter selbst ist durch den beim Halten des Stockes bisher eingenommenen freien Stand leicht dem Abstürzen ausgesetzt, weil bei diesen Baukonstruktiönen ein Anbinden mit Schwierigkeiten verknüpft war.
Die neue Einrichtung begegnet diesen Nachteilen; sie verlangt zur Bedienung nur einen jugendlichen Arbeiter, der durch diese Vorrichtung den zu stauchenden Nieten leicht ^eine feste Unterlage geben kann.
In Fig. ι der Zeichnung ist eine Ansicht der Vorrichtung, in Fig. 2 ein Schnitt ,nach A-B wiedergegeben. Zum Zwecke der Nietung wird die Einrichtung zwischen. die I-Eisenträger der zu vernietenden Plattformbleche gespannt.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus drei Teilen, dem Niethalter a, dem Amboß b und der Fangvorrichtung c. Der Amboß b wird zwischen die die einzelnen Bleche d tragenden Träger e mittels der bekannten Klemmvorrichtung f, welche mit links- und rechtsgängigem Gewinde versehen ist, eingespannt und ist mit einer auf den Armen g verschiebbaren Hülse b versehen, welche die eigentliche Auflage für den Niethalter a bildet. Durch die Einstellbarkeit und Ausbildung der Längenverhältnisse der Arme g ist der Amboß zu verschiedenen Spannweiten der Träger zu benutzen. Zwischen Amboß b und den zu vernietenden Blechen d wird der Niethalter α gelegt, der zwecks Auflage auf dem Amboß b eine Ausrundung h mit einem als Sicherung dienenden Schnepper i an dem Hebel k aufweist. Letzterer ist in starrer fester Verbindung mit dem gleichsam als Untergesenk dienenden, den Setzkopf der Niete tragenden Döpper / und bildet _ die Handhabe für den Arbeiter, zum Zwecke, in bequemer Weise den zur Schließkopfbildung der Niete notwendigen starken Hammerschlägen Widerstand zu leisten. Um nun den beim Halten des Hebels auf dem meistens nur durch eine Bohle gebildeten Stand stehenden Arbeiter gegen Absturz zu sichern, ist an die zu einer Krampe c ausgebildete Seitenlasche der Amboßvorrichtung ein beweglicher Haken m angelenkt, dessen Öse η zur Befestigung des den Arbeiter haltenden Seiles dient. Sollte ein Absturz des Arbeiters ein-
treten, so wird der Haken in die punktiert gezeichnete Lage treten ■, womit an dem I-Träger eine sichere Aufhängung geschaffen ist. An dem anderen Ende des Seiles ist ein Gürtel angebracht, so daß ein leichtes und bequemes Anlegen möglich ist. Diese Vorrichtung hat somit den besonderen Vorteil, ein Anbinden des Arbeiters an diesen X-Eisengerüsten zu ermöglichen, was bisher bei derartigen Bauten ausgeschlossen war, da ein Umschlingen des Tragseiles um die I-Träger wegen der über ihnen liegenden, zu vernietenden Bleche nicht erfolgen konnte. Durch die Beweglichkeit des Hakens m kann die Amboßvorrichtung an jeder beliebigen Stelle zwisehen den I-Trägern befestigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Sicherheitsvorrichtung für
    nietungen,
    Plattformdadurch gekennzeichnet, daß
    bei der Nietung zur Stütze des Setzkopfes ein aus Hebel (k) und Döpper (I) bestehender Niethalter (a) dient, der sein Auflager durch einen zwischen I-Eisenträger einspannbaren Amboß (b) erhält, dessen Seitenlasche einen beweglichen Fanghaken (m) mit Öse (η) zwecks Anseilung des Arbeiters trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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