DE14867C - Apparat zum Ausrupfen der lang vorstehenden Haare der Felle - Google Patents

Apparat zum Ausrupfen der lang vorstehenden Haare der Felle

Info

Publication number
DE14867C
DE14867C DENDAT14867D DE14867DA DE14867C DE 14867 C DE14867 C DE 14867C DE NDAT14867 D DENDAT14867 D DE NDAT14867D DE 14867D A DE14867D A DE 14867DA DE 14867 C DE14867 C DE 14867C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plucking
roller
hair
skins
drive shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT14867D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. FRÄSER in New-York
Publication of DE14867C publication Critical patent/DE14867C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/24Cutting or shearing hairs without cutting the skin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit Hülfe dieses Apparats werden aus den Fellen die lang vorstehenden Haare auf eine einfache und billige Weise entfernt.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 einen Grundrifs und Fig. 4 eine Detailansicht des Apparats. In den Fig. 5, 6 und 7 ist die Art der Einwirkung desselben auf die Felle veranschaulicht.
A ist das Gestell für den Auszupfmechanismus des Apparats, das, selbstverständlich unabhängig von dem Wesen der Erfindung, in verschiedenen Formen hergestellt werden kann. Das Gestell besteht aus zwei Seitenstücken α α, welche durch Querstangen b mit einander in fester Verbindung sind. Am hinteren Theile der Seitenstücke ragen die zur Lagerung der Triebwelle B dienenden . Theile in die Höhe. Mit der von dieser durch Schneckengetriebe O O in Umdrehung versetzten unteren Welle C dreht sich die cylindrische Walze D. In der Walzenoberfläche befindet sich eine in der Axenrichtung laufende gerade Rinne d, in der eine Klemmstange e angeordnet ist, vermittelst deren das eine Ende eines zu bearbeitenden Felles χ in der Rinne festgehalten wird.
Der hintere Querbolzen b wird von einem Rahmen E umfafst, und mit diesem ist durch einen Bolzen / auf der Mitte ein Joch F drehbar verbunden, das mit seinen nach vorn gebogenen Enden seitlich über der Walze D um eine Röhre g greift, durch die mit Hülfe von daran anschliefsenden biegsamen Schläuchens1^2 ein Dampfstrahl oder auch heifse Luft getrieben werden kann. . . . .
Ein Handhebel fl steht mit dem Bolzen / in fester Verbindung und dient dazu, das Joch F fester oder loser auf den Rahmen E aufzuschrauben, um die passendste Einstellung des Joches je nach der Form des zu bearbeitenden Felles zu erleichtern."
Oberhalb der Röhre g ist ein mechanischer Enthaarer oder Zupfer von passender Construction angeordnet; derselbe kann so eingestellt werden, dafs er jedesmal mit Sicherheit die langen Haare χ des Felles erfafst, die über die feineren Pelzhaare y hinausragen, Fig. 5; diese langen Haare zieht er dann mit ihren Wurzeln aus.
In Fig. 4 ist der Zupfer oder Enthaarer H perspectivisch dargestellt. Er besteht aus zwei knieartig gebogenen, vorderen Greiferhebeln h h, in deren unteren Enden sich auf einem Bolzen eine längere, mit elastischem Ueberzug versehene Rolle i drehen kann, wenn die beiden Hebel durch einen noch zu beschreibenden Mechanismus auf- und niederschwingen. Eine vor der hinteren Seite gegen die auszurupfenden Haare greifende, ebenfalls knieförmig gebogene Anschlagplatte h1 ragt seitlich etwas über 1 diese Rolle hervor und ist an dem Scharnierstück m der Axe J befestigt, mit welchem die oberen Enden der Hebel h h bei 3 drehbar verbunden sind; die parallel hinter einander liegenden Axen JJ1 werden von einem Stück / umfafst, das mit einem Griff I1 versehen ist, mittelst dessen diese Axen mit dem darauf angebrachten Zupfer gehoben werden können. Die Axen werden durch eine auf die Trieb-
welle B. .festgekeilte Scheibe L in hin- und hergehende Bewegung versetzt und sind seitlich in Lagerstücken KK, Fig. ι und 3, gelagert, welche zur Ermöglichung dieser hin- und hergehenden Bewegung die zu ihrer Stütze dienende Triebwelle B mittelst Schleifen umgreifen.
Die Hebel hh, Fig. 1 und 4, sind durch Stangen η η, welche durch Schlitze der gebogenen Anschlagplatte A1 hindurchtreten, mit Armen//verbunden. Die Arme sind mit ihren Naben zu beiden Seiten des Gelenkstückes / auf der Axe J1 befestigt, so dafs sie mit dieser Axe sich drehen und gleichzeitig mit derselben hin- und herschwingen können, um das Auszupfen der Haare zu ermöglichen.
Die Axen /J1 sind an ihren Enden mit Kurbeln versehen, an deren Zapfen Zugstangen S1S1 angreifen, Fig. 3.
Diese Zugstangen tragen an ihrem anderen Ende Stifte, welche in curvenartig gestaltete Rinnen der Seitenflächen einer mit der Triebwelle B fest verkeilten Scheibe L eingelegt sind.
Durch die eigenthümliche Gestalt dieser Rinnen wird den Stangen S1S1 und den damit verbundenen Theilen bei Drehung der Triebwelle B eine ganz bestimmte, regelmäfsig wiederkehrende Bewegung ertheilt.
Die erwähnten Stücke KK, durch deren Schleifen die Triebwelle geht, sind durch eine mit einer vorderen Handkurbel versehene Schraubenspindel M adjustirbar. Diese Spindel ist in einem Lager q auf der linken Seite des Gestelles, Fig. 1 und 2, drehbar, und der hintere Gewindetheil derselben trägt eine mit Seitenzapfen versehene Mutter r, an welche das Auge des herabstehenden Armes s3 eines der beiden Stücke K angreift. Dreht man also die Handkurbel der Schraubenspindel, so hebt oder senkt sich der ziemlich horizontal liegende Arm des Stückes K, die darin gelagerten Wellen JJ1 und die mit diesen verbundenen Theile.
Nachdem man in der bereits geschilderten Weise das zu enthaarende Fell mit dem einen Ende an der cylindrischen Walze D befestigt hat, wird es zwischen dieser und der darüber liegenden Röhre g durchgezogen, so dafs die Haare des Felles aufwärts gerichtet und dem -Zupfer H zugewendet sind.
Die Hebel h h dieses Zupfers schwingen nun derart hin und her, dafs zunächst die darin liegende, mit elastischem Stoff umzogene Rolle- i einen bestimmten Theil der lang vorstehenden Haare des Felles rückwärts biegt, wie in Fig. 6 veranschaulicht, und endlich an die Anschlagplatte /z1 fest andrückt, Fig. 7. Unmittelbar darauf werden Platte und die fest dagegen gedrückte Rolle in der Richtung des Pfeiles, Fig. 7, hochgeschnellt ,^und ziehen dabei die fest erfafsten Haare aus dem Fell, das von der mit Dampf oder Luft gewärmten Röhre zurückgehalten wird.
Das Andrücken von i an h1 geschieht durch, die von Scheibe L bewirkte Vorwärtsbewegung der in ihre rechte Seitenrinne eingreifenden Schubstange s1, Fig. 1 und 3, während das Hochschnellen des Zupfers von der auf der linken Seite eingreifenden Zugstange s1 bewirkt wird, Fig. 3.
Dadurch, dafs sich hierbei die cylindrische Walze D mit passender Geschwindigkeit nach links umdreht, Fig. 1, wird das zu enthaarende Fell allmälig der ganzen Länge nach unter dem Zupfer fortgezogen und der lang vorstehenden Haare entledigt. Diese Drehung der Walze D wird durch ein Zahnrad- und Schneckengetriebe O O, das auf der rechten Seite des Gestells, Fig. 2, gelagert ist, von der Triebwelle B bewirkt. Durch Heben oder Senken der Lagerstücke KK des Zupfers kann man die Einstellung des letzteren nach der jeweiligen Länge der auf dem Fell zu erhaltenden Haare bewirken.
Durch die beim Herumziehen des Felles um eine heifse Röhre eintretende Erwärmung lassen sich die auszuzupfenden Haare leicht ablösen. Selbstverständlich kann die Form des Zupfers und der zu seiner Bewegung dienenden Theile, sowie auch deren Zusammensetzung mannigfach geändert werden: der Zupfer kann ebensowohl unten als oben, ebensowohl rechts als links von der Walze functioniren, ohne dafs dadurch das Wesen der Sache geändert wird. Ferner kann man auch statt der Walze einen flachen, hin- und herverschiebbaren Tisch in Anwendung bringen, den man zugleich auch erhitzen kann. Auch kann man zur passenden Einstellung des Joches F einen oder mehrere, mit dem Fufse zu bewegende Tritte anordnen, und ebenso können auch Tritte, auf ein Bremswerk oder eine Auslösung einwirkend, leicht in Anwendung kommen, um durch eine einfache Fufsbewegung den Gang der Maschine zu reguliren bezw. dieselbe in Stillstand äu versetzen u. s. w.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Das Verfahren, behufs leichteren und sichereren Ausrupfens der lang vorstehenden Haare, Thierfelle während des Rupfens anzuwärmen.
  2. 2. An Haarzupfapparaten eine die Felle führende Walze D in Combination mit einem Wärmrohr g nebst einem Joch F, welches letztere mit einem am Gestell A drehbaren Rahmen E behufs Ermöglichung einer passenden Verschiebung verschraubt ist.
    Der Haarzupfer, aus den Theilen II1//1 m h h1 np bestehend und durch Triebwelle B mittelst eines Mechanismus Zj1J in Thätigkeit zu setzen, in Verbindung mit den Lagerstucken K und der Stellvorrichtung, bestehend aus den Theilen qMr.
    An den Greiferhebeln h h des Zupfers eine mit elastischem Ueberzug versehene Rolle i und die drehbare Verbindung der ersteren mit den auf Welle / befestigten Stücken m m mit der Anschlagplatte h1.
    Die Triebwelle B nebst Riemscheibe .S in Verbindung mit einem Schnecken- und Zahnradgetriebe O O zur Drehung der Walze D.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT14867D Apparat zum Ausrupfen der lang vorstehenden Haare der Felle Active DE14867C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE14867C true DE14867C (de)

Family

ID=291928

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT14867D Active DE14867C (de) Apparat zum Ausrupfen der lang vorstehenden Haare der Felle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE14867C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007063112A1 (de) Schneidmaschine
DE1063570B (de) Ausbreitvorrichtung fuer die Zufuehr-vorrichtung einer Buegelmaschine
DE3818904A1 (de) Maehvorrichtung, verstopfungshemmend, dynamisch ausgeglichen
CH90241A (de) Vorrichtung zum Auswalzen von Asbestmörtel.
DE14867C (de) Apparat zum Ausrupfen der lang vorstehenden Haare der Felle
DE250020C (de)
DE3231761C2 (de)
DE136403C (de)
DE34302C (de) Maschine zum Ausrupfen der starken i vorstehenden Haare aus Biber und anderen Fellen
DE181836C (de)
DE125202C (de)
DE182831C (de)
DE208767C (de)
DE66535C (de) Scheere für Haare und Wolle mit Betrieb durch gelenkige Welle
DE425478C (de) Zigarettenstopfvorrichtung
DE132566C (de)
DE344025C (de) Ablegevorrichtung fuer Sackdruckmaschinen
AT20573B (de) Papiertütenmaschine.
DE235673C (de)
DE670449C (de) Verfahren und Maschine zum Zupfen von Fasergut
DE152407C (de)
DE287767C (de)
DE287851C (de)
DE258944C (de)
DE259641C (de)