DE1486560C - Aufreißfaden Beutelpackung - Google Patents
Aufreißfaden BeutelpackungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Beutelpackung mit einem Innenbeutel, einem den Innenbeutel lose umgebenden
Außenbeutel und einem Aufreißfaden.
Es ist bei einer Einfachverpackung bekannt, einen Aufreißfaden auf der Innenseite der aufzutrennenden
Umhüllung anzuordnen, wobei das Fadenende durch die Klebenaht nach außen geführt ist. Die besondere
Schwierigkeit bei Packungen mit Doppelbeuteln besteht darin, daß mit dem Aufreißfaden beide
Beutel sauber durchzutrennen sind und solche Verpackungen auf den üblichen Maschinen, beispielsweise
Hesser-Maschinen, herstellbar sein sollen. Aus den Unterlagen des deutschen Gebrauchsmusters
1 854 748 ist ein gefütterter Verpackungsbeutel bekannt, welcher zweilagig mit einem dazwischenliegenden
Futter ausgebildet ist, bei welchem der Aufreißfaden so angeordnet ist, daß er sich zu der
Längsklebenaht des zu einem Schlauch gefalteten zweilagigen Verpackungsmaterials in Abstand parallel
erstreckt, wobei er bei geschlossenem Beutel auf der Innenseite der Innenhülle liegt und mit
seinem Ende durch eine Verschlußfalte an dem einen ursprünglich offenen Ende des schlauchförmigen
Behälters nach außen geführt ist. Bei einem solchen Verpackungsbeutel wird vorausgesetzt, daß
der Innen- und der Außenbeutel im Bereich des Aufreißfadens ganz oder teilweise, zumindest aber
an den Fadenenden, unmittelbar miteinander verklebt sind.
Bei diesem Verpackungsbeutel besteht der Nachteil, daß nur eine Längsseite des Beutels aufgerissen
werden kann, so daß bei. aufrechtstehenden Beutelpackungen damit die Reißlinie lediglich entlang einer
vertikalen Mantellinie verläuft.
Aus der deutschen Patentschrift 1 005 447 ist eine Aufreißvorrichtung für Behälter aus Pappe, Wellpappe
od. dgl. bekannt, bei denen das Behältermaterial aus einer einlagigen Schicht besteht. Die
Grifflaschen des Aufreißfadens werden bei dieser Vorrichtung durch Einstanzungen erzeugt.
Dieser Vorrichtung ist der Nachteil eigen, daß ein durchlaufendes Aufreißband nur nachträglich in
den fertigen Behälter eingeklebt werden kann, wobei sich dabei das Aufreißband über die Innenseite der
Klebenaht des Behältermaterials hinwegerstreckt. Wenn hingegen das Band in einer laufenden Fertigung
des Behälterrumpfes aufgebracht werden soll, muß es zwangläufig an der Klebenaht eine Unterbrechung
aufweisen, so daß zum vollständigen Auftrennen des Behälters beide Enden des Aufreißfadens
bis zur Klebekante aufgezogen werden müssen. Eine derartige Aufreißvorrichtung läßt sich jedoch für
dichte und strapazierfähige Verpackungsbeutel, die mit einem feinen Material gefüllt sind, nicht verwenden.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, . ausgehend von einer Beutelpackung der eingangs
beschriebenen Art den Aufreißfaden so anzuordnen, daß das Aufrciß-Ende bec|iiem zugänglich ist und
daß mit Sicherheit ein sauberer Riß erzeugt wird, öo
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der in Höhe der Falte des Kopfverschlusses
auf der Innenseite des Innenbeutels befestigte Aufreißfaden durch die Klebenaht des Innenbeutels
nach außen geführt ist und mit seinem Fadenende zwischen Innenbeutel und Außenbeutel
liegt, in welchem über dem Fadenende eine Öffnung ausgestanzt ist.
Die Anordnung des Aufreißfadens nach der Erfindung in der Doppelbeutel-Packung gestattet eine
mit einem Zug erfolgende saubere Abtrennung des Beutelkopfes. Der Innenbeutel ist dabei völlig lose
in dein Außenbeutel angeordnet und braucht nicht mit dem Außenbeutel verklebt zu sein. Folglich ist
auch die. Herstellung von Beutelpackungen mit der Anordnung des Aufreißfadens nach der Erfindung
besonders einfach, so daß die Produktion auf den üblichen Maschinen in einer laufenden Fertigung
durchgeführt werden kann.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht eines geschlossenen Beutels
nach der Erfindung und
F i g. 2 einen Schnitt längs der Schnittlinie II-II
der Fig. 1.
Der Aufreißfaden 10 ist bei dem dargestellten Beutel, dessen oberes Ende in gestrichelten Linien
in geöffnetem Zustand dargestellt ist, in einer solchen Höhe angeordnet, daß er sich nach der Herstellung
des Kopfverschlusses in Höhe der Falte dieses Kopfverschlusses befindet.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, besteht der Beutel aus einem Innenbeutel 2, dessen Ränder sich in einer
Klebenaht 4 überlappen. Der Innenbeutel wird von einem Außenbeutel 6. lose umgeben, der eine Klebenaht
8 aufweist, die in dem dargestellten Beispiel zur Erzielung einer klaren Darstellung von der Naht 4
entfernt liegt, in der Praxis aber im allgemeinen über der Naht 4 angeordnet ist. Auf der Innenseite des
Beutels 2 ist ein Reißfaden 10 aufgesiegelt, dessen Ende durch die Klebenaht 4 nach außen geführt ist.
Im Bereich des Reißfadenendes 12 ist im Außenbeutel eine Ausstanzung 14 vorgesehen, durch die
das Fadenende sichtbar und zugängig ist. Zum öffnen der Packung wird der Faden 10 am Fadenende
12 ergriffen und der Beutel durch Zug nach außen aufgerissen, wobei sowohl' der Innenbeutel
als auch der Außenbeutel sauber durchtrennt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Beutelpackung mit einem Innenbeutel, einem den Innenbeutel lose umgebenden Außenbeutel und einem Aufreißfaden, dadurch gekennzeichnet, daß der in Höhe der Falte des Kopfverschlusses auf der Innenseite des Innenbeutels (2) befestigte Aufreißfaden (10) durch die Klebenaht (4) des Innenbeiitels nach außen geführt ist und mit seinem Fadenende (12) zwischen Innenbeutel (2) und Außenbeutd (6) liegt, in welchem über dem Fadenende eine Öffnung (14) ausgestanzt ist.
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