DE1486560C - Aufreißfaden Beutelpackung - Google Patents

Aufreißfaden Beutelpackung

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DE1486560C
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English (en)
Inventor
Adolf 2102 Hamburg Greff
Original Assignee
Fa Georg Plange, Weizenmuhle, 2000 Hamburg
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Description

Die Erfindung betrifft eine Beutelpackung mit einem Innenbeutel, einem den Innenbeutel lose umgebenden Außenbeutel und einem Aufreißfaden.
Es ist bei einer Einfachverpackung bekannt, einen Aufreißfaden auf der Innenseite der aufzutrennenden Umhüllung anzuordnen, wobei das Fadenende durch die Klebenaht nach außen geführt ist. Die besondere Schwierigkeit bei Packungen mit Doppelbeuteln besteht darin, daß mit dem Aufreißfaden beide Beutel sauber durchzutrennen sind und solche Verpackungen auf den üblichen Maschinen, beispielsweise Hesser-Maschinen, herstellbar sein sollen. Aus den Unterlagen des deutschen Gebrauchsmusters 1 854 748 ist ein gefütterter Verpackungsbeutel bekannt, welcher zweilagig mit einem dazwischenliegenden Futter ausgebildet ist, bei welchem der Aufreißfaden so angeordnet ist, daß er sich zu der Längsklebenaht des zu einem Schlauch gefalteten zweilagigen Verpackungsmaterials in Abstand parallel erstreckt, wobei er bei geschlossenem Beutel auf der Innenseite der Innenhülle liegt und mit seinem Ende durch eine Verschlußfalte an dem einen ursprünglich offenen Ende des schlauchförmigen Behälters nach außen geführt ist. Bei einem solchen Verpackungsbeutel wird vorausgesetzt, daß der Innen- und der Außenbeutel im Bereich des Aufreißfadens ganz oder teilweise, zumindest aber an den Fadenenden, unmittelbar miteinander verklebt sind.
Bei diesem Verpackungsbeutel besteht der Nachteil, daß nur eine Längsseite des Beutels aufgerissen werden kann, so daß bei. aufrechtstehenden Beutelpackungen damit die Reißlinie lediglich entlang einer vertikalen Mantellinie verläuft.
Aus der deutschen Patentschrift 1 005 447 ist eine Aufreißvorrichtung für Behälter aus Pappe, Wellpappe od. dgl. bekannt, bei denen das Behältermaterial aus einer einlagigen Schicht besteht. Die Grifflaschen des Aufreißfadens werden bei dieser Vorrichtung durch Einstanzungen erzeugt.
Dieser Vorrichtung ist der Nachteil eigen, daß ein durchlaufendes Aufreißband nur nachträglich in den fertigen Behälter eingeklebt werden kann, wobei sich dabei das Aufreißband über die Innenseite der Klebenaht des Behältermaterials hinwegerstreckt. Wenn hingegen das Band in einer laufenden Fertigung des Behälterrumpfes aufgebracht werden soll, muß es zwangläufig an der Klebenaht eine Unterbrechung aufweisen, so daß zum vollständigen Auftrennen des Behälters beide Enden des Aufreißfadens bis zur Klebekante aufgezogen werden müssen. Eine derartige Aufreißvorrichtung läßt sich jedoch für dichte und strapazierfähige Verpackungsbeutel, die mit einem feinen Material gefüllt sind, nicht verwenden. __
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, . ausgehend von einer Beutelpackung der eingangs beschriebenen Art den Aufreißfaden so anzuordnen, daß das Aufrciß-Ende bec|iiem zugänglich ist und daß mit Sicherheit ein sauberer Riß erzeugt wird, öo
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der in Höhe der Falte des Kopfverschlusses auf der Innenseite des Innenbeutels befestigte Aufreißfaden durch die Klebenaht des Innenbeutels nach außen geführt ist und mit seinem Fadenende zwischen Innenbeutel und Außenbeutel liegt, in welchem über dem Fadenende eine Öffnung ausgestanzt ist.
Die Anordnung des Aufreißfadens nach der Erfindung in der Doppelbeutel-Packung gestattet eine mit einem Zug erfolgende saubere Abtrennung des Beutelkopfes. Der Innenbeutel ist dabei völlig lose in dein Außenbeutel angeordnet und braucht nicht mit dem Außenbeutel verklebt zu sein. Folglich ist auch die. Herstellung von Beutelpackungen mit der Anordnung des Aufreißfadens nach der Erfindung besonders einfach, so daß die Produktion auf den üblichen Maschinen in einer laufenden Fertigung durchgeführt werden kann.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht eines geschlossenen Beutels nach der Erfindung und
F i g. 2 einen Schnitt längs der Schnittlinie II-II der Fig. 1.
Der Aufreißfaden 10 ist bei dem dargestellten Beutel, dessen oberes Ende in gestrichelten Linien in geöffnetem Zustand dargestellt ist, in einer solchen Höhe angeordnet, daß er sich nach der Herstellung des Kopfverschlusses in Höhe der Falte dieses Kopfverschlusses befindet.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, besteht der Beutel aus einem Innenbeutel 2, dessen Ränder sich in einer Klebenaht 4 überlappen. Der Innenbeutel wird von einem Außenbeutel 6. lose umgeben, der eine Klebenaht 8 aufweist, die in dem dargestellten Beispiel zur Erzielung einer klaren Darstellung von der Naht 4 entfernt liegt, in der Praxis aber im allgemeinen über der Naht 4 angeordnet ist. Auf der Innenseite des Beutels 2 ist ein Reißfaden 10 aufgesiegelt, dessen Ende durch die Klebenaht 4 nach außen geführt ist. Im Bereich des Reißfadenendes 12 ist im Außenbeutel eine Ausstanzung 14 vorgesehen, durch die das Fadenende sichtbar und zugängig ist. Zum öffnen der Packung wird der Faden 10 am Fadenende 12 ergriffen und der Beutel durch Zug nach außen aufgerissen, wobei sowohl' der Innenbeutel als auch der Außenbeutel sauber durchtrennt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Beutelpackung mit einem Innenbeutel, einem den Innenbeutel lose umgebenden Außenbeutel und einem Aufreißfaden, dadurch gekennzeichnet, daß der in Höhe der Falte des Kopfverschlusses auf der Innenseite des Innenbeutels (2) befestigte Aufreißfaden (10) durch die Klebenaht (4) des Innenbeiitels nach außen geführt ist und mit seinem Fadenende (12) zwischen Innenbeutel (2) und Außenbeutd (6) liegt, in welchem über dem Fadenende eine Öffnung (14) ausgestanzt ist.

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