DE14842C - Vorrichtung zur Aenderung des Uebersetzungsverhältnisses zwischen Kraft- und Arbeitsmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur Aenderung des Uebersetzungsverhältnisses zwischen Kraft- und ArbeitsmaschineInfo
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- DE14842C DE14842C DENDAT14842D DE14842DA DE14842C DE 14842 C DE14842 C DE 14842C DE NDAT14842 D DENDAT14842 D DE NDAT14842D DE 14842D A DE14842D A DE 14842DA DE 14842 C DE14842 C DE 14842C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H37/02—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
- F16H37/06—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
- F16H37/08—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing
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- F16H37/084—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts, i.e. with two or more internal power paths at least one power path being a continuously variable transmission, i.e. CVT
- F16H37/0853—CVT using friction between rotary members having a first member of uniform effective diameter cooperating with different parts of a second member
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT:
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Arbeitsmaschine.
Diese Vorrichtung besteht in der Vereinigung eines Differentialräderwerks mit einem die Umsetzung
der Geschwindigkeit ins Rasche oder Langsame gestattenden Reibungsgetriebe. Sie
kann unter anderen bei Stoffdruckmaschinen, z. B. beim Bedrucken ostindischer Kattune,· vortheilhaft
angewendet werden.
Die waagrechte Welle w, auf welcher sich aufser einer festen und losen Riemscheibe s s',
wovon erstere zur Uebertragung der Triebkraft auf die Vorrichtung dient, ein festgekeiltes
Kegelrad A des Differentialräderwerks befindet, trägt an ihrem Ende die Reibungsscheibe B.
Das Differentialstirnrad C führt bei seiner Drehung die auf ihm drehbar gelagerten Kegelräder
D und E mit sich herum und ist auf der Welle w frei drehbar, ebenso wie das
vierte Kegelrad H, welches mit einem Stirnrad K fest vereinigt ist, mittelst dessen die
Bewegung auf das übrige Räderwerk weiter übertragen und den damit verbundenen Triebwellen
der Arbeitsmaschinen mitgetheilt wird.
Auf einer senkrechten Welle w' ist über zwei Federkeilen k ein Reibungsrad F längs
der Stirnfläche der genannten Scheibe B vermittelst irgend eines passenden Hebe- oder
Windewerks radial verschiebbar, so dafs durch diese Verschiebung die Umdrehungsgeschwindigkeit
des Rades F im Verhältnifs zu derjenigen der treibenden Scheibe innerhalb weiter Grenzen
abgeändert werden kann. Unten auf der Welle w1 ist ein Kegelrad L festgekeilt, welches
mit einem anderen Kegelrade L' in Eingriff steht und dadurch eine zweite waagrechte,
gerade unterhalb der vorerwähnten liegende Welle w" treibt. Auf dieser Welle ist ein
kleines Stirnrad C angebracht,, welches mit dem genannten Differentialstirnrad C in Eingriff
ist; dieses je nach der Stellung des Reibungsrades über oder unter der Mitte der Reibungsscheibe
durch das Räderwerk L L' C' nach der einen oder anderen Richtung dreht und dadurch eine
Zu- oder Abnahme der dem Rade K durch die Betriebsriemscheibe ertheilten Geschwindigkeit
in um so höherem Mafse verursacht, in je gröfserem Abstande F sich über oder unter der
Mitte der Reibungsscheibe befindet.
Ist das Reibungsrad F auf die Mitte der Reibungsscheibe B gerückt worden, so erhält
die senkrechte Welle keine Drehung, und das auf der Welle w befestigte Kegelrad A macht
die gleiche Zahl von Umdrehungen, wie das auf der Welle w drehbare Kegelrad H, da dieses
die nämliche Anzahl von Zähnen hat. Wenn man dann das Rad F auf der Scheibe B von
deren Mitte aus nach oben oder unten schiebt, so wird durch die Scheibe nach der einen
oder anderen Richtung dem Reibungsrade eine um so gröfsere Geschwindigkeit ertheilt werden,
je weiter man das Rad von der Mitte aus ver- ·' schiebt.
Denkt man das feste Kegelrad A stillstehend und das lose Kegelrad H nur durch das Differentialrad
C gedreht, was von der Reibungs-
Scheibe aus durch F L L' C nach der einen oder anderen Richtung geschehen kann, so
macht H jedesmal zwei Umdrehungen, wenn C eine macht. Wird also durch das feste Rad A
hierbei aufserdem noch Drehung auf H übertragen, so macht für jede Umdrehung von C
in der einen oder anderen Richtung das Rad H, also auch K, jedesmal zwei Umdrehungen
mehr oder weniger als A. Man kann also durch Umkehren der Bewegungsrichtung des
Differentialstirnrades C addirend oder subtrahirend auf die Geschwindigkeit von K einwirken.
Man kann die Differentialbewegung auch durch Planräder statt der Kegelräder erzielen.
Aus vorstehendem geht hervor, dafs die Reibungsscheibe, da sie die Kraft nicht unmittelbar
zu übertragen hat, sondern nur dazu dient, das Differentialräderwerk zu betreiben, verhältnifsmäfsig
wenig Kraft abzugeben braucht und darum verhältnifsmäfsig schwach gebaut werden darf.
Claims (1)
- P ATENT-AN SPRÜCHE:Die Verbindung des Differentialräderwerks C ADEH mit einem Reibungsgetriebe, aus einer Reibungsscheibe B und einem daran verschiebbaren Reibungsrad F bestehend, um Arbeitsmaschinen, welche von einer einzigen Kraftmaschine' betrieben werden, eine dem jeweiligen Bedarf entsprechende Geschwindigkeit ertheilen zu können.
Zu dem unter ι. genannten Zweck die Anordnung der Reibungsscheibe B als Planscheibe, so dafs die Verschiebung des Reibungsrades F, welchem sie ihre Drehung mittheilt, über den ganzen Durchmesser der Scheibe stattfinden kann, wodurch die Richtung der Bewegung des Differentialstirnrades umgekehrt wird, je nachdem das Reibungsrad oben oder unten läuft und dadurch entweder addirend oder subtrahirend wirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14842C true DE14842C (de) |
Family
ID=291904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14842D Active DE14842C (de) | Vorrichtung zur Aenderung des Uebersetzungsverhältnisses zwischen Kraft- und Arbeitsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14842C (de) |
-
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