DE148238C - Kontrollkasse mit einer stellkurbel zum anzeigen und addieren von mark- und pfennigbetraegen - Google Patents

Kontrollkasse mit einer stellkurbel zum anzeigen und addieren von mark- und pfennigbetraegen

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DE148238C
DE148238C DE1902148238D DE148238DA DE148238C DE 148238 C DE148238 C DE 148238C DE 1902148238 D DE1902148238 D DE 1902148238D DE 148238D A DE148238D A DE 148238DA DE 148238 C DE148238 C DE 148238C
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Germany
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amounts
crank
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penny
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Expired
Application number
DE1902148238D
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English (en)
Inventor
Michel Henrich
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C19/00Decimal-point mechanisms; Analogous mechanisms for non-decimal notations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Jig 148238 KLASSE 43«.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Kontrollkasse, bei welcher sowohl das Anzeigen der gezahlten Beträge als auch das Addieren derselben mittels einer einzigen Zeigerkurbel erfolgt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt Fig. ι einen durch die Kurbelachse geführten Längsschnitt, Fig. 2 eine
ίο Aufsicht auf einen Teil des zur Bestimmung der Kurbeldrehung dienenden Zifferblattes; Fig. 3 veranschaulicht die in der vorderen Gehäusewand angeordnete Anzeigeöffnung; Fig. 4 bringt die Sperr- sowie Auslösevorrichtung der Markmarkierscheibe zur Anschauung, während Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 darstellt.
Die Einrichtung, Handhabung und Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Die Pfennigmarkierscheibe 1 ist fest mit der Achse 2 verbunden, während die lose sitzende Markmarkierscheibe 3 durch den auf der Achse 2 aufgekeilten Hebel 4 mittels des auf der Markmarkierscheibe 3 befestigten Stiftes 5 mitgenommen wird, wobei die. einerseits am Gehäuse 8, andererseits an der Sperrscheibe 6 befestigte Spiralfeder 9 gespannt wird.
Bei der Rückwärtsdrehung der Kurbel IO und damit des Hebels 4 bleibt die Sperrscheibe 6 und mit ihr die Markmarkierscheibe 3 durch Einwirkung der am Gehäuse gelagerten Sperrklinke 11 stehen. Diese Sperrklinke 11 wird durch eine auf dem Hebel 4 angeordnete Klinke 1.2 in dem Augenblick ausgelöst, wo sich die Kurbel IO in der Pfennigrichtung von 1 nach ο bewegt. Das dadurch freigegebene Sperrad 6 schnellt unter Einwirkung der Feder 9 zurück und bringt durch den fest verbundenen Stift 5 die Markmarkierscheibe 3 in ihre Ausgangsstellung zurück.
Durch diese Anordnung ist man somit imstande, die gezahlten Mark- sowohl wie Pfennigbeträge mittels einer einzigen Kurbel in einfachster Weise sichtbar zu machen, indem man bei Markierung von Mark die Kurbel von ο nach links und bei Pfennigbeträgen von ο nach rechts dreht. Beträgt jedoch die Zahlung Mark und Pfennig zugleich, z. B. 10 Mark 40 Pf., so dreht man zuerst die Kurbel von ο nach links bis zu der auf der Zifferscheibe befindlichen Ziffer 10 und von dort zurück über ο nach rechts bis zu der Ziffer 40, durch welche Handhabung der Betrag von 10 Mark 40 Pf. angezeigt ist.
Um hierbei ohne jede weitere Handhabung die angezeigten Zahlungen selbsttätig addieren zu können, ist folgende Anordnung getroffen:
Die an ihrem Umfange zweckmäßig mit Zahlen von 1 bis 100 versehene Pfennigadditionsscheibe 13 und Markadditionsscheibe 14 sitzen lose auf der Achse 2 und tragen seitlich die mit Schaltzähnen ausgestatteten Zahnkränze 15 und 16. Zwischen diesen Scheiben 13 und 14 ist auf der Achse 2 ein Hebel 17 aufgekeilt, welcher die beiden
unter Federdruck stehenden Schaltklinken 18 und 19 trägt. Diese Klinken greifen einerseits in die Zahnkränze 15 und 16, andrerseits durch die Stifte 20 und 21 unter bezw. über die an der Wand 22 befestigten Führungen 23 und 24. Diese Führungen sind derart geformt, daß bei der o-Stellung der Kurbel 10 die Stifte 20 und 21 in der Mitte der Öffnung stehen. Wird nun die Kurbel 10 in der Pfennigrichtung gedreht, so gleitet der Stift 20 an der unteren Seite der Führung 23 entlang, wodurch die Klinke 18 mit dem Zahnkranz 15 in Eingriff gebracht und somit die Pfennigadditionsscheibe 13 der Kurbelbewegung entsprechend mitgenommen wird.
Bei der Bewegung in dieser Richtung wurde die Klinke 19 infolge der umgekehrten Anordnung der Führung 24 auf diese Führung hinauf gedrückt, wodurch die Klinke 19 mit dem Zahnkranz 16 außer Eingriff gebracht wurde. Die Bewegungsrichtung nach der Pfennigseite bleibt somit für die Markadditionsscheibe ohne Einwirkung.
Umgekehrt bleibt die Kurbeldrehung nach der Markseite auf die Pfennigadditionsscheibe ohne Einfluß, während die Markaddition wie vorbeschrieben geschieht.
Um jede volle Umdrehung der Pfennigaddierscheibe 13 auf die Markaddierscheibe 14 zu übertragen, ist auf der Scheibe 13 die Klinke 25 angeordnet, welche bei jeder vollen Umdrehung das in 27 gelagerte Zahnrad 28 um einen Zahn dreht. Durch Zahnrad 29 und Zahnkranz 30 wird diese. Drehung auf die Markadditionsscheibe 14 übertragen.
Durch eine weitere gleiche Anordnung kann die Addition bis in beliebiger Höhe erfolgen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Kontrollkasse mit einer Stellkurbel zum Anzeigen und Addieren von Mark- und Pfennigbeträgen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Anzeige- und Additionsscheiben (l, 13) für die Pfennigbetrage als auch diejenigen (3, 14)' für die Markbeträge durch eine dem jeweiligen Betrage entsprechende, nach rechts oder· links erfolgende Drehung der gemeinschaftlichen Zeigerkurbel (10) eingestellt werden.
  2. 2. Sperr- und Auslösevorrichtung für eine der Anzeigescheiben der Kontrollkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bei einer Drehungsrichtüng durch die Zeigerkurbelwelle (2) mitgenommene Anzeigescheibe (3) an der gewünschten Stelle mittels eines Sperrades (6) und einer Sperrklinke (11) festgehalten und für die Rückkehr in die Anfangsstellung erst freigegeben wird, sobald die Klinke (11) an einer bestimmten Stelle des Kurbelweges, z. B. mittels des Schaltarmes (4) und des einseitig drehbaren Anschlages (12) ausgelöst wird.
  3. 3. Schaltvorrichtung für die Additionsscheiben der Kasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Pfennigbezw. die Markadditionsscheibe (13, 14) mitnehmenden Schaltklinken (18, 19) durch Führungen (23, 24) derart gesteuert werden, daß sie mit den zugehörigen Schalträdern (15, 16) nur bei der Vorführung eines diesen entsprechenden Betrages (Pfennig bezw. Mark) zum Eingriff gebracht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1902148238D 1902-10-26 1902-10-26 Kontrollkasse mit einer stellkurbel zum anzeigen und addieren von mark- und pfennigbetraegen Expired DE148238C (de)

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