DE14818C - Kloset-Spülapparat - Google Patents

Kloset-Spülapparat

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Publication number
DE14818C
DE14818C DENDAT14818D DE14818DA DE14818C DE 14818 C DE14818 C DE 14818C DE NDAT14818 D DENDAT14818 D DE NDAT14818D DE 14818D A DE14818D A DE 14818DA DE 14818 C DE14818 C DE 14818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
lever
pin
tilting
flushing apparatus
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT14818D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. A. FRIED in Frankfurt a. M
Publication of DE14818C publication Critical patent/DE14818C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/20Cisterns with tiltably-mounted containers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8S: Wasserleitung.
J. A. FRIED in FRANKFURT a. M. Cioset-Spiilapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1881 ab.
Der Apparat gehört zur Klasse derjenigen Spülapparate, bei welchen ein bestimmtes Quantum Wasser, welches vorher durch ein Schwimmerventil in ein Kippgefäfs eingeleitet worden ist, durch Zug an einem Hebel zunächst in ein Gefäfs entleert wird, aus welchem es sodann in das Closet abfliefst. Das Eigenthümliche besteht in der Construction und Anordnung der Theile, so dafs die Zusammensetzung des Apparates fast ohne vorherige Bearbeitung der Theile und seine Anbringung mit der gröfsten Leichtigkeit rechts oder links an der Wand über dem Closet geschehen kann. Da es oft erst bei der Einrichtung der Wasserleitung entschieden wird, ob der Apparat rechts oder links niontirt werden mufs, so bietet ein Apparat, bei dem dieses nach Belieben ohne vimständliche Veränderungen möglich ist, grofse Vortheile. Der Apparat ist in- der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
A ist das Hauptgefäfs aus Gufseisen, welches mittelst zweier hakenförmiger Lappen a a an zwei Steindollen an der Wand aufgehängt wird. Diese Befestigungsart erleichtert das An- und Abmachen. In dem Gefäfs A hängt das gufseiserne Kippgefäfs B, welches um zwei angegossene Zapfen b drehbar ist. Die Zapfen b ruhen in zwei aü den Seiten des Gefäfses A angegossenen , oben offenen Lagerkasten η, Fig. ι und 3. Um das Kippgefäfs ohne allen Zwang in diesen Lagern drehen zu können, ist folgende Anordnung des Hebels gewählt. Der Hebel d c f, Fig. 2, dreht sich um einen Zapfen, dessen Axe mit der des Zapfens b zusammenfällt. Den Zapfen bildet eine Schraube, welche von aufsen in das Lagerkästchen η eingeschraubt ist. Der Hebel hat einen rechtwinklig nach den Seiten hin, sich erstreckenden Zapfen d; dieser greift in einen am Kippgefäfs angegossenen Ansatz i, der dem Kippgefäfs gleichzeitig als Auflager oder als Stütze auf dem Rand des Gefäfses A dient. Zieht man bei f am Hebel, so nimmt der Zapfen d das Kippgefäfs mit. d hat in i so viel Spiel, dafs die Bewegung ohne allen Zwang stattfindet. An den Seiten von A sind Ansätze g angegossen, die dem Hebel dcf zum Anschlag dienen, damit dessen Bewegung, somit die Bewegung des Kippgefäfses, begrenzt wird. Der Hebel ist mit einem Gegengewicht e versehen, damit er leicht in seine Ruhelage zurückkehrt.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, erstreckt sich der Zapfen d zu beiden Seiten des Hebels gleichmäfsig aus; der Hebel ist daher ebensowohl rechts, als auch links am Gefäfs A anbringbar. Zu diesem Zweck ist in beide Lagerkästchen η das Loch für die Axe c des Hebels gebohrt. Da auch auf beiden Seiten des Kippgefäfses sich die hohlen Ansätze i befinden, so ist die Leichtigkeit des Umwechseins ersichtlich.
Zur Anbringung des Schwimmerventils / sind an beiden Seiten des Gefäfses A Augen m angebracht. Der Schwimmer k ist ein längliches Hohlgefäfs von elliptischem Querschnitt; in dieser Form deswegen gewählt, um einen möglichst flachen Schwimmer zu erhalten, der dabei aber wegen seiner seitlichen Ausdehnung dennoch die genügende Auftriebkraft besitzt. Zur Befestigung des Schwimmers an dem Hebel ist ein rechtwinklig abgebogener Stift an ersterem angelöthet, der mittelst einer Stellschraube in dem Auge des Hebels festgehalten
wird. Infolge dieser Einrichtung ist auch das Anbringen des Schwimmers rechts oder links ohne Schwierigkeit möglich.
Damit beim Umkippen des Kippgefäfses B sich das Wasser nicht über den Rand des Gefäfses A ergiefst, sind auf dem Boden des letzteren dünne Lappen h angegossen, die, in zwei Reihen stehend, wie Fig. 3 zeigt, so einander gegenüberstehen, dafs die Oeffnung zwischen zweien derselben von dem gegenüberstehenden Lappen gedeckt ist. Diese Lappen bilden einen Wellenbrecher, hindern jedoch das Wasser nicht am raschen Abflufs.
Die Abflufsröhre D ist in der Mitte am Boden von A angebracht. . Die in Fig. 5 dargestellte Construction der Verbindung des Rohres 4 mit dem Gefäfs A zeichnet sich wiederum dadurch aus, dafs sie keinerlei Bearbeitung des Gefäfses A erfordert. Der Boden des letzteren ist an der Auslaufstelle tellerförmig eingezogen. Die tellerförmige Vertiefung nimmt einen Stutzen 1 auf, dessen Flantsch in der Vertiefung ruht und der aufsen Gewinde trägt. Mittelst der flachen Mutter 2 erfolgt das Festziehen des Stutzens 1, wobei natürlich eine Verdichtung unter den Flantsch kommt. Unten verengt sich der Stutzen . auf die Weite des Rohres 4. Letzteres wird nun gebördelt und mittelst der Mutter 3 gegen den Stutzen 1 angezogen. Diese Verdichtung ist sehr einfach und leicht lösbar.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: Der Spülapparat in seiner Gesammtanordnung, insbesondere:
1. die Bewegung des Kippgefäfses durch einen aufsen an dem Gefäfs A angebrachten Hebel de/, dessen Drehungsaxe mit dem Zapfen b des Kippgefäfses zusammenfällt und dessen Zapfen d in den Ansatz i eingreift, der dem Kippgefäfs zugleich als Auflager dient; .
2. die Anbringung der Wellenbrecher h h am Boden des Kippgefäfses;
3.. das Anbringen der Ansätze i am Kippgefäfs, welche als Auflager desselben auf dem Rand des Gefäfses A dienen und gleichzeitig als Angriffspunkte für den Stift d des Hebels de f.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT14818D Kloset-Spülapparat Active DE14818C (de)

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