DE148162C - - Google Patents
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- DE148162C DE148162C DENDAT148162D DE148162DA DE148162C DE 148162 C DE148162 C DE 148162C DE NDAT148162 D DENDAT148162 D DE NDAT148162D DE 148162D A DE148162D A DE 148162DA DE 148162 C DE148162 C DE 148162C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/04—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher war auf Strickmaschinen die Herstellung nur solcher glatter oder durchbrochener
Wirkware mit Laufmaschenmustern möglich, bei welcher die Laufmaschenmuster von Beginn des Warenstückes an vorhanden
sind und durch das ganze Warenstück laufen, weil die betreffenden Nadeln aus der Maschine
herausgenommen, also gänzlich entfernt werden mußten, um sie ihrer Tätigkeit
ίο zu entziehen.
Zum Unterschiede hiervon soll mit dem Gegenstände vorliegender Erfindung die Herstellung
von Laufmaschenmustern an jeder beliebigen Stelle des Warenstückes ermöglicht werden, so daß diese Muster b (Fig. 1, 10
und 11) nicht gleich am Anfang des Warenstückes begonnen werden müssen und nicht
ununterbrochen durch dasselbe hindurchzugehen brauchen, sondern erst nach Erzeugung
einer beliebigen Anzahl glatter oder durchbrochener Maschenreihen a, die sich entweder
auf den ganzen oder teilweisen Umfang des Warenstückes erstrecken können, beginnen
und ebenso an beliebiger Stelle (z. B. Warenstück c) wieder aussetzen können. Man ist
dann beispielsweise in den Stand gesetzt, Strümpfe nach Fig. 2 zu erzeugen, bei welchen
der Fuß oder nur die Sohle α glatt ist, der Unterlängen b Laufmaschenmuster enthält
und der Oberlängen c wieder glatt ist, oder der ganze Längenteil b c Laufmaschenmuster
besitzt.
Das zur Herstellung von Wirkware der bezeichneten Art bestimmte neue Verfahren
kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß zwecks Arbeitens von Laufmaschen an
beliebigen Stellen der Ware nach der Bildung von glatten oder durchbrochenen Maschenreihen
die auf den entsprechenden Nadeln hängenden Maschen vor dem Einlegen des Fadens abgeschlagen und ihre Nadeln dem
Bereiche des Schlosses entzogen werden, so daß beim Arbeiten der nächsten Maschenreihen
an Stelle der ausgerückten Nadeln Laufmaschen so lange gebildet werden, bis die ihrer Masche befreiten Nadeln wieder in
Tätigkeit kommen, um mit den übrigen Nadeln glatte oder durchbrochene Ware zu arbeiten.
.
Die zur Ausführung genannten Verfahrens dienende Maschine ist derart eingerichtet, daß
sich ihre Nadelreihe in drei Gruppen teilen läßt, von denen I. die eine Nadelgruppe die
gewöhnliche Arbeitsstellung erhält und glatte Maschen bildet, II. die zweite Nadelgruppe
in Fangstellung kommt und Doppel- oder Preßmaschen bildet und III. die dritte Nadelgruppe
in Absprengstellung gelangt und Laufmaschen entstehen läßt.
Demgemäß können die Nadeln entweder von verschiedener Länge oder mit einer entsprechenden
Anzahl von Arbeitsfüßen oder mit verschieden hohen Arbeitsfüßen usf. versehen sein. Die in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel angegebene Maschine besitzt drei ver-
schiedene Sorten von Nadeln, und zwar Nadeln mit niedrigem Fuß 1 nach Fig. 3, ferner
Nadeln mit hohem Fuß ^nach-J^ig. 4, sowie
Nadeln mit zwei Füßen 3 und 3* nach Fig. 5.
Sämtliche Nadeln haben die gleiche Schaftlänge und es würden beispielsweise zur Erzeugung
der in Fig. 10 dargestellten Wirkware die drei Nadelsorten in der aus dieser
Figur ersichtlichen Nummernfolge in der Maschine zu verteilen sein; die Maschine enthält
somit eine »volle« Nadelreihe. Zur Verschiebung der Nadeln an den unteren Füßen 1,
2 und 3 ist das Schloß mit zwei aufeinander liegenden Schloßteilen d und e (Fig. 6 und 8)
versehen, welche in der Achsrichtung der Nadeln zu verstellen sind. Stehen die unteren
Kanten der Schloßteile d und e in gleicher Höhe (Fig. 6), so werden sämtliche unteren
Nadelfüße in tiefste Arbeitsstellung herabgezogen (Fig. 8) und somit alle Nadeln zur
Bildung »glatter« Maschen veranlaßt, es entsteht somit das glatte Warenstück a (Fig. 1
und 10). Soll durchbrochene Wirkware (Doppelmaschen, Preßmuster) erzeugt werden,
so wird der die Nadel 1 bewegende Schloßteil d periodisch, d. h. in denjenigen Reihen,
in denen die betreffenden Nadeln den Faden nur fangen, ihre Masche also nicht abschlagen
sollen, um das erforderliche Maß in Achsrichtung der Nadeln höher gestellt (Fig. 7); in diesem Falle würden dann die
Musterreihen 1 und die glatten 2 und 3 (Fig. 10) entstehen. Um nun außer den bezeichneten
Musterreihen oder statt der letzteren auch noch Laufmaschenreihen (Warenteil b,
Fig. 10 und 11) erzeugen zu können, die an beliebigen Stellen des Warenstückes nach der
Bildung von glatten oder durchbrochenen Maschenreihen beginnen und ebenso wieder
an beliebigen Stellen endigen können, werden gewisse der bis dahin in Tätigkeit gewesenen
Nadeln, im vorliegenden Falle die Nadeln 3, im gegebenen Zeitpunkt in solche Lage gebracht,
daß sie ihre Masche abwerfen und von da ab ihre Tätigkeit aussetzen; für diesen
Zweck ist ein Schloßteil h vorgesehen (Fig. 9), welcher mit den oberen Nadelfüßen 3X zusammen
arbeitet und eine solche Stellung zum unteren Schloß einnimmt, daß er die betreffenden
Nadeln bereits nach unten verschoben hat, wenn der Garnfaden eingelegt wird. Es können dann nur die Nadeln 1
und 2 den Faden i erfassen und Maschen bilden (Fig. 9), während die abgezogenen Nadeln
3 zu tief stehen, um den Faden noch aufnehmen zu können, und infolgedessen ihre Masche in (Fig. 10 und 11) fallen lassen, so
daß an deren Stelle die gewünschten Laufmaschenreihen (Warenteil b) entstehen. Diese
Bildung von Laufmaschenmustern geht so lange vor sich, bis die ihrer Maschen befreiten
Nadeln wieder in Tätigkeit gesetzt werden, um mit den übrigen Nadeln glatte
oder durchbrochene Ware zu arbeiten, beispielsweise zu Beginn des Oberläng'ens c
(Fig. 1) oder des sich an diesen anschließenden nächsten Warenstückes. Das Wiedereinrücken
der abgezogenen Nadeln 3 wird be- 6g werkstelligt durch Verschiebung des Schloßteiles
h in Richtung des Pfeiles von Fig. 8; dasselbe gelangt hierdurch dem unteren Schloßteil
d bezw. e gegenüber in eine solche Lage, daß es seine Wirkung, auf die oberen Nadelfuße
3* nicht mehr rechtzeitig ausüben kann und die Nadeln 3 daher in Gemeinschaft mit
den übrigen Nadeln wieder vom unteren Schloßteil d bewegt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Herstellung glatter oder durchbrochener Wirkwaare mit Laufmaschenmustern auf Strickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Arbeitens von Laufmaschen an beliebigen Stellen der Ware nach der Bildung von glatten oder durchbrochenen Maschenreihen die auf den entsprechenden Nadeln hängenden Maschen vor dem Einlegen des Fadens abgeschlagen und die Nadeln dem Bereiche des Schlosses entzogen werden, bis die ihrer Maschen befreiten Nadeln wieder in Tätigkeit gesetzt werden, um mit den übrigen Nadeln glatte oder durchbrochene Ware zu arbeiten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148162C true DE148162C (de) |
Family
ID=415278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148162D Active DE148162C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148162C (de) |
-
0
- DE DENDAT148162D patent/DE148162C/de active Active
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