DE14787C - Neuerung an den unter P. R. 7013 patentirten pneumatischen Saugeapparaten für die Einwirkung luftverdünnten Raumes auf menschliche Körper - Google Patents

Neuerung an den unter P. R. 7013 patentirten pneumatischen Saugeapparaten für die Einwirkung luftverdünnten Raumes auf menschliche Körper

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DE14787C
DE14787C DENDAT14787D DE14787DA DE14787C DE 14787 C DE14787 C DE 14787C DE NDAT14787 D DENDAT14787 D DE NDAT14787D DE 14787D A DE14787D A DE 14787DA DE 14787 C DE14787 C DE 14787C
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A. SEYBER-LICH, Amtsverwalter in Feldberg (Mecklenburg-Strelitz)
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H9/00Pneumatic or hydraulic massage
    • A61H9/005Pneumatic massage

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
ALBERT SEYBERLICH in FELDBERG.
Zusatz-Patent zu No. 7013 vom 9. April 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1880 ab. Längste Dauer: 8. April 1894.
Die vorliegenden Neuerungen an dem unter No. 7013 patentirten pneumatischen Saugapparat beziehen sich wesentlich auf die weitere Ausbildung des expansiblen Mundstückes, d. h. desjenigen Theils der Apparate, der den luftdichten Abschlufs des Körpertheils bewerkstelligt, sowie ferner auf die Art und Weise, wie die Veränderung der Mundstückweite hergestellt wird.
Das Mundstück enthält, wie im Haupt-Patent beschrieben, eine elastische Kautschukkappe, oberhalb welcher sackförmige Kanäle angebracht waren, in welche Hebelchen fafsten, die auf einem kreisförmigen Rande ihren Stützpunkt fanden und gemeinschaftlich durch eine mit über die Enden der Hebel greifendem Rande versehene Mutter bewegt wurden, wodurch die Oeffnung der Kautschukkappe erweitert und verengt werden konnte.
In der Praxis hat dieses Mundstück verschiedene Uebelstände gezeigt. Einestheils verursachte der Rand der Mündimg Einschnürungen auf die zu behandelnden Körpertheile; um dies zu vermeiden, versieht der Erfinder- die Mündung mit einem wulstartigen Ansatz; andererseits rissen die sackförmigen, oberhalb der Kautschukkappe angebrachten Kanäle immer auf, sobald man versuchte, das Mundstück zu erweitern. Dies erklärt sich leicht dadurch, dafs die Mündungen dieser Kanäle nicht in so dauerhaften Zusammenhang mit der Kappe selbst gebracht werden konnten, wie es erforderlich ist. Um diesen Uebelstand zu vermeiden, läfst der Erfinder die Hebel unter die . Kappe greifen und bringt zu diesem Zweck unterhalb der Kappe sackförmige Kanäle an, deren nach der Peripherie hin gelegene Mündungen in entsprechenden Oeffnungen des mantelartigen Theils α der Kappe befestigt sind.
Diese Neuerungen sind auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt, welche gleichzeitig die Anwendungsweise dieser Saugapparate veranschaulichen.
Fig. ι und 2 zeigen einen kleineren, Fig. 3 und 4 einen gröfseren Apparat in Längs- bezw. Querschnitten und Ansichten; Fig. 5, 6 und 7 stellen die Apparate in ihrer Anwendung dar. Da die Construction der eigentlichen Recipienten, ihrer Armatur, und die Luftpumpe sich nicht verändert hat, so sollen in folgendem nur die Mundstücke beschrieben werden.
Die Kautschukkappe A ist in allen Fällen mittelst des cylindrischen Theils α auf dem Recipienten passend befestigt und mit dem wulstartigen Ansatz b, sowie den Kanälen c, in welchen die Hebelchen d Platz finden, versehen. Da dieselben nun direct die Kappe A stützen, so kann das oben beschriebene Aufreifsen nicht mehr stattfinden. Die Kanäle c sind dauerhaft mit dem ringförmigen Theil α der Kappe, sowie mit dieser selbst verbunden. Die Hebel d sind mit ihrer Drehaxe in dem Ring/ gelagert,

Claims (3)

der auch gleichzeitig zur Befestigung des cylindrischen Theils der Kappe A dient. Die Hebel d erhalten passend eine etwas gebogene Form und werden sämmtlich durch den umgebogenen Rand g des Cylinders D gefafst, der sich auf dem Ring f und dem Theil h des Recipienten B verschieben kann, an einer Drehung aber in passender Weise verhindert wird. Dieser Cylinder D ist an seinem unteren Ende mit Aufsengewmde versehen und kann durch Drehung der Mutter E verschoben werden, wobei sich letztere mittelst eines Ansatzes / gegen die untere Kante des Ringes h stützt. Wie sofort verständlich, werden durch Verschiebung des Cylinders D die sämmtlichen Hebel d gedreht und die Mündung der Kappe A verengt oder erweitert, wie in Fig. ι in punktirten Linien angedeutet. Bei gröfseren Apparaten würde die Herstellung des Gewindes am Cylinder D und der Mutter E mit Schwierigkeiten verbunden sein, während andererseits die in dem Patent No. 7013 gezeigten Hebelconstructionen wiederum zu complicirt sind und keine regelmäfsige Verschiebung des Cylinders D hervorbringen. Um dies zu bewerkstelligen, ist die in den Fig. 3 und 4 veranschaulichte Anordnung getroffen. Der Cylinder Ώ ist mit mehreren Augen i versehen, in welche Muttergewinde geschnitten sind; die zugehörigen Schrauben m sind drehbar, aber unverschiebbar in dem am Recipienten befindlichen Metallring ο gelagert und mit den Zahnrädchen p versehen; sämmtliche Rädchen p werden durch einen Zahnkranzring r gedreht. Dieser Ring kann entweder mit einer Scheibe versehen, sein und direct mit der Hand, oder, was noch besser ist, durch ein Schneckenradgetriebe s, wie dargestellt, gedreht werden. Auf diese Weise läfst sich eine durchaus regelmäfsige und sichere Verschiebung des Ringes D erreichen, und es bedarf keiner besonderen Arretirungsvorrichtungen für den Ring. Es ist klar, dafs man auch die Zahnrädchen als Mutter gestalten und die Schrauben m fest oder beweglich mit dem Cylinder D verbinden kann. Es mag noch hinzugefügt werden, dafs die Recipienten B auch doppelwandig hergestellt werden könnten, um eine örtliche Erwärmung der zu behandelnden Körperteile herbeizuführen. Pat en τ-Ansprüche: An dem durch P. R. No. 7013 geschützten pneumatischen Saugapparat für die Einwirkung luftverdüniiten Raumes auf menschliche Körper die nachstehenden Abänderungen:
1. Die Anwendung einer elastischen Kappe A aus Kautschuk oder anderem geeigneten Material mit wulstartigem Ansatz b.
2. Die Anwendung einer elastischen Kappe A aus Kautschuk oder anderem geeigneten Material mit unter der Kappe angebrachten sackförmigen Kanälen c, die bis an den Rand der Kappe reichen, in beliebiger Anzahl zur Aufnahme der Hebel d.
3. Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Mechanismus zur Regulirung der Mundstücköffnung, bestehend in der Combination des Cylinders D mit als Mutter dienenden Augen i, Schrauben m mit Zahnrädchen / und Zahnkranzring r bezw. als Mutter dienenden Zahnrädchen p und mit dem Cylinder D fest oder beweglich verbundenen Schrauben m.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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